München:

Huml wirbt für Blutspenden – Gesundheitsministerin zum Weltblutspendetag: In Bayern werden täglich rund 2.000 Blutkonserven gebraucht

Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml hat anlässlich des Weltblutspendetages am 14. Juni zum Blutspenden aufgerufen. Huml betonte am Mittwoch: „Allein in Bayern werden täglich rund 2.000 Blutkonserven gebraucht. Deshalb ist es wichtig, dass noch mehr Bürgerinnen und Bürger Blut spenden. Auch in Urlaubszeiten wie jetzt in den Pfingstferien darf dieses wichtige Thema nicht in Vergessenheit geraten.“

Die Ministerin fügte hinzu: „Blutspenden ist gelebte Solidarität! Wer Blut spendet, kann das Leben eines schwerkranken oder verletzten Menschen retten. Mir ist es ein Anliegen, auch jüngere Menschen als Dauerblutspender zu gewinnen. Dies ist notwendig, um auf Dauer die Versorgung der Bevölkerung mit Blutprodukten sicherzustellen.“

Huml erläuterte: „In Bayern liegt die Spendebereitschaft etwa doppelt so hoch wie im bundesweiten Durchschnitt. Etwa sieben Prozent der bayerischen Bevölkerung spenden regelmäßig Blut. Ich setze darauf, dass wir die Zahl noch steigern können.“

Die Ministerin unterstrich: „Mit einer Blutspende kann bis zu drei Schwerkranken oder Verletzten geholfen werden. Wir werden in unseren Bemühungen nicht nachlassen, die Blutspendebereitschaft bei der Bevölkerung zu erhöhen. In diesem Jahr veranstalten wir zum Beispiel am 27. Juli einen ‚Aktionstag Blutspende‘ – gemeinsam mit dem Medizinischen Dienst der Krankenversicherung (MDK) und dem Blutspendedienst des Bayerischen Roten Kreuzes. Das Blutspendemobil BluMo wird bei uns in München am Haidenauplatz 1 Station machen. Dann kann hier direkt Blut gespendet werden.“

Der Bedarf an Spenderblut ist in Deutschland weiterhin hoch. Blutkonserven und Arzneimittel aus Blutbestandteilen sind nach schweren Unfällen und großen Operationen lebensrettend. Sie werden auch zur Behandlung verschiedener Erkrankungen wie zum Beispiel bei bösartigen Tumoren benötigt.

In Bayern hat sich ein bewährtes System aus gemeinnützigen und privatwirtschaftlichen Blutspendediensten etabliert. Darunter sind der Blutspendedienst des Bayerischen Roten Kreuzes und die Blutspendedienste an den Kliniken Nürnberg, Regensburg, Würzburg, Erlangen und München. Der Weltblutspendetag am 14. Juni steht in diesem Jahr unter dem Motto „Was kannst Du tun? Spende Blut. Spende jetzt. Spende regelmäßig.“

Weitere Informationen sowie eine Liste mit möglichen Blutspendeterminen in Bayern sind im Internet zum Beispiel verfügbar unter https://www.blutspendedienst.com/.

Quelle:stmgp.bayern.de

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Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.