Berlin:

Förderprogramme/Exportinitiative
BMUB-Exportinitiative Umwelttechnologien geht in die nächste Runde

Das Bundesumweltministerium führt seine 2016 erfolgreich ins Leben
gerufene „Exportinitiative Umwelttechnologien“ auch in den nächsten
Jahren fort. Deutsche Unternehmen und Institutionen können ab sofort ihre
Projektideen zur Verbreitung von Umweltwissen, Umweltbewusstsein und
technischem Knowhow in anderen Ländern einreichen.

Bundesumweltministerin Barbara Hendricks: „Deutschland ist
Exportweltmeister im Umweltschutz und das wollen wir auch bleiben. Die
Förderung von Umweltschutz, nachhaltiger Entwicklung und
Geschäftschancen deutscher Unternehmen sind keine Gegensätze, sondern
können Hand in Hand gehen und zum Gewinn für das Unternehmen und die
Weltgemeinschaft werden.“

Die geförderten Projekte sollen darauf abzielen, in Ländern mit
Unterstützungsbedarf die notwendigen Rahmenbedingungen und Strukturen
für Umwelttechnologien zu entwickeln. Dies geschieht durch
Know-how-Transfer, Qualifizierung, Beratung und Konzeptentwicklung oder
die Sensibilisierung für Umweltprobleme. Die Unternehmen erhalten so die
Chance, Umwelttechnologien einzuführen und ausländische Märkte zu
erschließen. Die im Jahr 2016 gestartete Exportinitiative hat sich
bereits im vergangenen Jahr durch zahlreiche Projekte als wirksam
erwiesen.

Gefördert werden können Projekte in den Kompetenzfeldern des BMUB,
beispielsweise im Bereich Wasser- und Abwasserversorgung, Kreislauf-,
Abfall- und Rohstoffwirtschaft, Ressourceneffizienz, nachhaltiges Bauen,
Stadtentwicklung und umweltfreundliche Mobilität. Fördervoraussetzungen
sind der tatsächliche Unterstützungsbedarf im Zielland, die Einbindung
von Partnern vor Ort sowie ein vorhandenes Exportpotenzial der Produkte.

Das Antragsverfahren ist zweistufig. Projektideen sollen bis zum 15. Mai
2017 eingereicht werden. Die ausgewählten Projektskizzen werden in einem
zweiten Schritt zur Antragstellung aufgefordert. Die Projekte können
voraussichtlich ab dem dritten Quartal 2017 starten.

Weitere Informationen zur Exportinitiative:

www.bmub.bund.de/P4355/

Förderbekanntmachung:
www.bmub.bund.de/N54121

https://www.facebook.com/bmub.bund

https://www.instagram.com/bmub/

Quelle:bmub.bund.de

Von redaktion

Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.