München:

„Digitale Schule 2020“: Modellversuch startet an acht bayerischen Schulen – Bildungsstaatssekretär Eisenreich und stellv. vbw-Hauptgeschäftsführer Dr. Prechtl bei Auftaktveranstaltung
Modellschulen in Buchloe, Coburg, Ebern, Erlangen, Neunburg vorm Wald, Offenstetten, Ottobrunn, Schöllnach

„Unsere bayerischen Schülerinnen und Schüler müssen lernen, sich in einer zunehmend digitalisierten Welt zurechtzufinden. Der kompetente Umgang mit Informations- und Kommunikationstechnologien stellt heute neben Lesen, Schreiben und Rechnen eine vierte Kulturtechnik dar. Im Modellversuch ,Digitale Schule 2020′ werden Konzepte und konkrete Umsetzungsstrategien weiterentwickelt und erprobt, um digitale Medien und Werkzeuge beim Lernen und Arbeiten in der Schule gewinnbringend zu nutzen“, so Bildungsstaatssekretär Georg Eisenreich, Vorstandsvorsitzender der Stiftung Bildungspakt Bayern, heute bei der Auftaktveranstaltung zum Modellversuch „Digitale Schule 2020“.

Im Modellversuch „Digitale Schule 2020“ werden ab dem Schuljahr 2017/18 an acht Modellschulen übertragbare Konzepte für den systematischen Einsatz digital-gestützten Lernens und Arbeitens in der Schule entwickelt und erprobt. Der Schulversuch wird von der Stiftung Bildungspakt Bayern durchgeführt und von der vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. exklusiv unterstützt.

Dr. Christof Prechtl, stellvertretender Hauptgeschäftsführer und Leiter Abteilung Bildung und Integration der vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V., sagte bei der Auftaktveranstaltung: „Die Digitalisierung verändert unsere Lebens- und Arbeitswelt in rasantem Tempo. Moderne Informations- und Kommunikationsmedien müssen zu einem zentralen Element in Lehr- und Lernprozessen werden. Der Schulversuch ,Digitale Schule 2020′ fördert die Medienkompetenz der Schülerinnen und Schüler umfassend. Er zeigt, wie sich digitale Lern- und Lehrprozesse  in der Schule systematisch und ganzheitlich verankern lassen. Somit trägt der Schulversuch dazu bei, dass junge Menschen die digitale Lebens- und Arbeitswelt des 21. Jahrhunderts aktiv mitgestalten und den Übergang in Ausbildung,  Arbeit und Hochschule reibungslos bewältigen.“

Bereits seit dem Schuljahr 2016/2017 werden Lehrkräfte der am Modellversuch beteiligten Schulen in Fortbildungen auf den Schulversuch vorbereitet. Zum neuen Schuljahr startet die konkrete Umsetzung an den Schulen in verschiedenen Fächern und Jahrgangsstufen. Die Modellschulen stehen dabei untereinander in regelmäßigem Austausch. Bis zum Abschluss des Projekts im Jahr 2020 erarbeiten und erproben sie Konzepte und Strategien für das Lernen mit digitalen Medien, die im Anschluss allen anderen Schulen zur Verfügung stehen sollen. Die Modellschulen bauen dabei auf vorhandenen guten Ansätzen auf, weiten diese aus und entwickeln sie weiter. Ein wissenschaftlicher Beirat begleitet den Modellversuch „Digitale Schule 2020“.

 

Folgende Schulen nehmen am Modellversuch „Digitale Schule 2020“ teil:

 

Comenius-Grundschule Buchloe

Gymnasium Casimirianum Coburg

Mittelschule Ebern

Realschule am Europakanal, Staatliche Realschule Erlangen II

Mittelschule Neunburg vorm Wald

Grundschule Offenstetten

Gymnasium Ottobrunn

Staatliche Realschule Schöllnach

Quelle: stmbw.bayern.de

Von redaktion

Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.