Berlin -Mühlhausen:

Spatenstich für Ortsumgehung Mühlhausen an der B 299

Dobrindt: Großer Mobilitätsfortschritt für die Oberpfalz

Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt hat heute den Spatenstich für den Neubau der Ortsumgehung Mühlhausen an der B 299 gesetzt. Die Gesamtinvestitionen für die 5,4 Kilometer lange Strecke betragen insgesamt 25 Millionen Euro. Der Bund übernimmt rund 21 Millionen Euro, der Landkreis Neumarkt rund 4 Millionen Euro.

Dobrindt:

Heute ist ein wirklich guter Tag für Mühlhausen. Wir verlagern den gesamten Durchgangsverkehr vom Ortskern Mühlhausen auf die Ortsumgehung. Künftig werden täglich rund 8.000 Fahrzeuge weniger durch Mühlhausen fahren. Für die Anwohner bedeutet das weniger Lärm und weniger Abgase, für die Verkehrsteilnehmer ein schnelleres Vorankommen und einen besseren Verkehrsfluss. Wir erreichen damit für die gesamte Oberpfalz einen großen Mobilitätsfortschritt.

Die B 299 ist eine wichtige Nord-Süd-Achse in der Region Ostbayern, sie verläuft von der deutsch-tschechischen Grenze südlich Eger durch die Regierungsbezirke Oberpfalz, Niederbayern und Oberbayern. Im nördlichen Teil verbindet sie das dortige Autobahnnetz zwischen Mitterteich (A 93), Nürnberg (A 3/A 6) und Landshut (A 92). Als Autobahnzubringer und Verbindung in die Tschechische Republik ist die Bundesstraße von großer Bedeutung für den regionalen Berufs- und Wirtschaftsverkehr.

Derzeit führt die B 299 über eine Länge von 1,8 Kilometern durch die Ortsdurchfahrt von Mühlhausen. Die Strecke ist mit über 10.000 Fahrzeugen am Tag überdurchschnittlich hoch belastet.

Quellle:bmvi.bund.de

Von redaktion

Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.