München:

Huml: Menschen mit Demenz gehören in die Mitte der Gesellschaft – Bayerns Gesundheitsministerin wirbt für Offenheit – Neuer „Wegweiser Demenz“ für Stadt und Landkreis Bamberg

Bayerns Gesundheits- und Pflegeministerin Melanie Huml wirbt für mehr Verständnis im Umgang mit Demenzkranken. Huml betonte am Montag anlässlich der Vorstellung des neuen „Wegweisers Demenz“ für die Stadt und den Landkreis Bamberg: „Die steigende Zahl an Demenzerkrankungen ist auch in Bayern eine große Herausforderung. Es ist wichtig, Menschen mit Demenz ein Leben in der Mitte unserer Gesellschaft zu ermöglichen. Der Verlust geistiger Fähigkeiten ist für die Betroffenen und ihre Angehörigen eine große Belastung. Sie brauchen die Gewissheit, dass sie nicht ausgegrenzt werden.“

Die Ministerin fügte hinzu: „Derzeit leben in Bayern nach Schätzungen etwa 230.000 Menschen mit einer Demenzerkrankung. Bis zum Jahr 2032 ist mit einem Anstieg auf circa 340.000 zu rechnen, wenn kein Durchbruch in der Therapie erfolgt.“

Huml begrüßte zugleich, dass der „Wegweiser Demenz“ für die Stadt und den Landkreis Bamberg zahlreiche wichtige Informationen enthält. Sie unterstrich: „In vorbildlicher Art und Weise greift diese Broschüre die Themen auf, die für Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen relevant sind. So klärt sie nicht nur über das Krankheitsbild auf, sondern bündelt auch Hinweise zu Beratung, Schulung, entlastenden Angeboten und finanziellen Hilfen sowie zur Patientenverfügung. Zu jedem Thema werden auch passende Ansprechpartner und Organisationen genannt.“

Die Ministerin ergänzte: „Für Menschen mit Demenz und deren Angehörige ist es oft schwierig, mit der Erkrankung offen umzugehen. Mein Ziel ist es deshalb, die Gesellschaft zu sensibilisieren und für mehr Akzeptanz zu sorgen.“

Huml unterstrich: „Den Bewusstseinswandel in der Gesellschaft voranzubringen, ist auch eines der fünf Leitziele der Bayerischen Demenzstrategie. Ein Projekt ist dabei unsere Wanderausstellung ‚Was geht. Was bleibt. Leben mit Demenz‘. Sie richtet sich vor allem an Menschen, die mit dem Thema Demenz noch nicht vertraut sind.“

Die Wanderausstellung startete im April 2016 in Bamberg. Ziel ist, den Besucherinnen und Besuchern über Alltagsgegenstände und Texte die Lebenswirklichkeit der an Demenz erkrankten Menschen nahezubringen. Zudem erhält man Tipps für die Kommunikation mit Menschen mit Demenz.

Die Ausstellung, die kostenfrei ausgeliehen werden kann, erfreut sich in allen Regierungsbezirken Bayerns einer regen Nachfrage und kann von interessierten Bürgerinnen und Bürgern in ganz Bayern besucht werden. Ausstellungsorte sind beispielsweise Landratsämter, Krankenhäuser und Seniorenheime. Aktuell ist die Wanderausstellung „Was geht. Was bleibt. Leben mit Demenz.“ im Landkreis Bamberg in der Steigerwaldklinik in Burgebrach zu sehen.

Huml betonte: „Zu meiner großen Freude ist die Ausstellung sehr begehrt und schon bis Ende 2018 ausgebucht. Deshalb habe ich eine zweite derartige Ausstellung angeregt. Diese ist bald fertiggestellt und wird dann zusätzlich durch Bayern ‚wandern‘.“

Weitere Informationen zur Bayerischen Demenzstrategie gibt es unter

www.leben-mit-demenz.bayern.de.

Termine zur Wanderausstellung finden Sie unter

https://www.stmgp.bayern.de/ministerium/veranstaltungen/.

Quelle:stmgp,bayern.de

Von redaktion

Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.