Berlin:

Klimaschutz/Internationales
Deutschland und Polen stärken Kommunen bei klima-freundlichem
Wirtschaften
Flasbarth: „In beiden Ländern sind viele Städte auf
Klima-schutzkurs“

Polens Umweltminister Prof. Jan Szyszko und Umweltstaatssekretär Jochen
Flasbarth bekräftigen die beiderseitige Zusammenarbeit beim kommunalen
Klimaschutz und für eine saubere Luft. Im Rahmen der Konferenzreihe
„Warsaw Climate and Energy Talks“ sagte Jochen Flasbarth: „Der
Übergang zu einer emissionsarmen Wirtschaft ist nicht nur eine Aufgabe
für die Politik. Wir alle sind gefragt – Klimaschutz kann nicht staatlich
verordnet werden. Um erfolgreich zu sein, müssen wir die Menschen für
dieses Thema gewinnen. Wir müssen dort ansetzen, wo sie leben und
arbeiten: in den Kommunen.“

Trotz unterschiedlicher Ausgangssituation nehmen zahlreiche deutsche und
polnische Kommunen beim Klimaschutz und damit der Umsetzung des Pariser
Weltklimaabkommens eine Vorreiterrolle ein. Mehr als 800 polnische
Kommunen haben bereits Fördermittel für die Entwicklung von
Niedrigemissionsplänen beantragt. Das Bundesumweltministerium (BMUB)
engagiert sich dabei, die Beratung dieser Kommunen zu intensivieren.
Derzeit fördert das BMUB zwei Projekte, die den deutsch-polnischen
Austausch auf der lokalen und regionalen Ebene unter anderem durch den
Aufbau von Klimaschutzstädtepartnerschaften unterstützen. So kooperieren
beispielsweise die Partnerstädte Herten und Szczytno sowie Wunsiedel und
Łapy aktiv bei kommunalem Klimaschutz und Fragen der Luftreinhaltung.
Dabei es geht unter anderem um die energetische Sanierung öffentlicher
Gebäude, mehr Strom aus erneuerbaren Energien und das Absenken des
Stromverbrauches, z.B. durch modernere Straßenbeleuchtung. Besonderes
Interesse seitens der polnischen Kommunen besteht auch an der
Zusammenarbeit bei Finanzierungsfragen und öffentlichen
Beteiligungsprozessen.
Die „Warsaw Climate and Energy Talks“ wurden im Jahr 2013 vom BMUB und
dem polnischen Umweltministerium ins Leben gerufen. Ziel ist, den
deutsch-polnischen Dialog zwischen Akteuren aus Politik, Wirtschaft,
Wissenschaft und Zivilgesellschaft zu intensivieren. Auf der diesjährigen
Konferenz, die Szyszko und Flasbarth heute eröffneten, tauschen sich
polnische und deutsche Kommunen über ihre Erfahrungen und Konzepte im
Übergang zu einer emissionsarmen Wirt-schaft aus und diskutieren
gemeinsam mögliche Lösungsansätze.
Zahlreiche kommunale Leuchtturmprojekte finden Sie im deutsch-polnischen
Klimaschutzhand-buch:
http://www.bmub.bund.de/themen/klima-energie/klimaschutz/klimaschutzhandbuch-polen/
https://www.facebook.com/bmub.bund

https://www.instagram.com/bmub/

Quelle:bmub,bund.de

Von redaktion

Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.