München:

Einigung zwischen Bayerischem BauernVerband (BBV) und dem Freistaat Bayern im Riedstrom
Gemeinsames Pressemitteilung der Riedstromarbeitsgruppe

Der Freistaat Bayern hat heute mit dem Bayerischen BauernVerband eine Einigung zum so genannten Riedstrom unterzeichnet. Staatsministerin Ulrike Scharf, Staatsminister Dr. Markus Söder und Staatsminister Helmut Brunner betonten dazu heute in München, dass bei Katastrophen die landwirtschaftlichen Familien auch in Zukunft nicht alleine gelassen werden. Extreme Hochwasserkatastrophen wie 2013 können trotz größter Investitionen in den Hochwasserschutz nicht völlig verhindert werden, so die Minister, Aber eines ist klar: Bayern steht im Katastrophenfall zusammen. Wir können und werden in Extremsituation zusammenhalten und einander helfen. Die Bayerische Staatsregierung steht daher zu einer politischen Zusage, auch in Zukunft bei überregionalen starken Hochwasserkatastrophen wie beispielsweise 2013 finanzielle Hilfen für die Riedstrombauern in Aussicht zu stellen, mit dem Ziel, die Existenz von betroffenen landwirtschaftlichen Betrieben zu sichern.

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Der BBV-Bezirkspräsident für Schwaben, Alfred Enderle, begrüßte die politische Zusage der Minister, die Landwirte im Riedstrom nach extremen Hochwassern finanziell zu unterstützen. Der BBV-Bezirkspräsident für Schwaben, Alfred Enderle, begrüßte die politische Zusage der Minister. Nach jahrzehntelangem Ringen stellt die gemeinsam mit den drei zuständigen Ministerien unterzeichnete Riedstromlösung einen wichtigen Meilenstein für die betroffenen Bäuerinnen und Bauern in der Region dar.“

Der BBV, unterstützt durch politische Mandatsträger aus der Region, insbesondere dem langjährigen Stimmkreisabgeordneten Georg Winter und seinem Kollegen Wolfgang Fackler, hatte seit Jahren eine rechtsverbindliche Entschädigung zum sogenannten ;Riedstrom entlang der Donau in den Landkreisen Dillingen und Donau-Ries gefordert. Ein Rechtsanspruch auf Entschädigungen besteht nicht. Auf Vorschlag von Herrn Ministerpräsident Horst Seehofer wurde daher eine Arbeitsgruppe eingesetzt. Darin wurde durch die beteiligten Ministerien gemeinsam mit dem BBV nach Lösungen gesucht, um den Landwirten zu helfen. Das Hochwasser 2013 hat in Bayern auch in der Landwirtschaft zu erheblichen Schäden geführt. Damals waren auch Flächen im Riedstrom in den Landkreisen Dillingen und Donau-Ries betroffen. Der Ausgleich landwirtschaftlicher Hochwasserschäden in der Vergangenheit, beispielsweise 2013, beruhte auf einer politischen Fürsorge für die Betroffenen. Diese Hilfen dienten der Existenzsicherung landwirtschaftlicher Betriebe in Bayern.

Quelle: stumv.bayern.de

Von redaktion

Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.