München:

Scharf: Fundraising bietet neue Chancen für den Naturschutz
Stand-Up-Paddler sammelt 8.500 Euro für Projekte an Isar und Donau

Naturschutz funktioniert nur mit den Menschen. Das betonte die Bayerische Umweltministerin Ulrike Scharf heute in München zum Abschluss einer einmaligen Spendenaktion: Der Freizeitsportler Pascal Rösler hat auf seinem Stand-Up-Paddel-Board (SUP) über 500 Kilometer von München nach Wien zurückgelegt. Während dieser 12-tägigen Reise konnten Bürger, Unternehmen und Verbände für drei konkrete Projekte des Bayerischen Naturschutzfonds an Isar und Donau spenden. „Die Natur braucht eine starke Stimme. Pascal Rösler hat durch vollen Körpereinsatz für die nötige Aufmerksamkeit gesorgt und die Menschen haben mitgezogen. So sind rund 8.500 Euro für den Schutz unserer Flüsse zusammen gekommen. Mit dem Geld können tolle Projekte umgesetzt werden. Die Spenden kommen über den Bayerischen Naturschutzfonds direkt an Isar und Donau an.“ Der begeisterte Surfer und Stand-Up-Paddler Rösler erklärt seine Motivation so: „Ich bin so viel am und auf dem Wasser, jetzt will ich der Natur mal etwas zurückgeben und die Menschen inspirieren, mehr für deren Schutz zu tun. Und ein paar neue Ideen habe ich auch schon im Kopf.“

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Die Spenden werden direkt für Projekte zur Umweltbildung und zum Artenschutz an Isar und Donau verwendet. Unter dem Titel „Wasserwelten Isarauwald“ will Philipp Herrmann, Gebietsbetreuung Isartal in Stadt und Landkreis Landshut, mit 1.000 Schülern den Landshuter Isarauwald erkunden. Auch Thomas Schoger-Ohnweiler, Gebietsbetreuer im Mündungsgebiet der Isar, bringt naturinteressierten Schulklassen mit neuen Ferngläsern das Isarmündungsgebiet näher. Sebastian Zoder, Gebietsbetreuer der Donauleiten zwischen Passau und Jochenstein, schafft mit den Spenden neue Lebens-und Fortpflanzungsräume für die Gelbbauchunke. Scharf: „Unsere 37 Gebietsbetreuer in ganz Bayern sind seit über 14 Jahren die Schnittstelle zwischen Naturschutz und Mensch. Sie sind wichtige Ansprechpartner vor Ort. Durch ihr hohes Engagement und ihren Sachverstand erfüllen die Gebietsbetreuer die Bayerische Biodiversitätsstrategie mit Leben.“ Der Bayerische Naturschutzfonds fördert die Betreuung ökologisch wertvoller Gebiete, im Förderzeitraum 2015-2018 mit rund 3,9 Millionen Euro.

Quelle:stmuv.bayern.de

Von redaktion

Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.