München:

Kinder und Jugendliche für Naturwissenschaften und Technik begeistern – Acht bayerische Realschulen erhalten „MINT21-Preis 2016“ für gelungene Projekte
Acht bayerische Realschulen wurden heute in München mit dem „MINT21-Preis“ für besonders kreative Projekte ausgezeichnet, mit denen sie junge Menschen für die Fächer Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik (MINT) begeistern wollen. Bayerns Bildungsstaatssekretär Georg Eisenreich, Bertram Brossardt, Hauptgeschäftsführer der vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. sowie der bayerischen Metall- und Elektro-Arbeitgeber bayme vbm, und Prof. Günther G. Goth, Vorstandsvorsitzender des Bildungswerks der Bayerischen Wirtschaft (bbw) e. V., überreichten die mit je 500 Euro dotierten Preise.

schule

Bildungsstaatssekretär Georg Eisenreich hob bei der Veranstaltung das besondere Engagement der Schulen für ihre Schülerinnen und Schüler hervor: „Bayern braucht gut ausgebildete MINT-Fachkräfte, um erfolgreich zu sein. Jungen Leuten, die Stärken im MINT-Bereich haben, eröffnen sich sehr gute Zukunftschancen. Wir müssen daher bei Kindern und Jugendlichen früh Interesse für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik wecken. Viele Schulen gehen dabei innovative und kreative Wege. Die heute ausgezeichneten Realschulen haben diese Herausforderung erkannt und beispielhafte Konzepte umgesetzt. Ich gratuliere ihnen dazu herzlich.“

Bertram Brossardt erklärte: „Die bayerische Wirtschaft braucht qualifizierte MINT-Nachwuchskräfte. Deshalb benötigen wir schon in den Schulen Programme, die früh die Begeisterung junger Menschen für Technik fördern. Die MINT21-Initiative an bayerischen Realschulen ist aus Sicht der Wirtschaft genau der richtige Ansatz, um die Begabungen der Jugendlichen früh zu erkennen und zu fördern und ihr Interesse für technische Berufe zu wecken. Denn die Chancen in diesem Bereich sind groß. So bietet ein Arbeitsplatz in der Metall- und Elektroindustrie eine hohe Vergütung und beste Karrieremöglichkeiten.“

Prof. Günther G. Goth betonte: „Dem bbw liegen die praxisnahen Bildungsprojekte, die Brücken zwischen den Schulen und der Wirtschaft schlagen, sehr am Herzen. Der Freiraum der Projektschulen zeigt, was alles möglich ist, wenn die notwendigen Rahmenbedingungen gegeben sind. Das Ergebnis sind eindrucksvolle und kreative Projekte, von denen in erster Linie die beteiligten Schülerinnen und Schüler und ihre Lehrkräfte profitieren.“

Die acht Preisträgerschulen 2016 sind (in alphabetischer Reihenfolge nach Ort, mit Projektnamen):

Altmühltal-Realschule, Staatl. Realschule Beilngries (MINT-Aktionstage)Staatliche Realschule Coburg II (IT-Projekt Kugelbahn)Hans-Maier-Realschule, Staatl. Realschule Ichenhausen (Gewächshaus)Staatliche Realschule Marktheidenfeld (Marbot Mini)Naabtal-Realschule, Staatl. Realschule Nabburg („Wir gehen in die Luft“)Städtische Veit-Stoß-Realschule Nürnberg (Wasser – ein kostbares Gut – naturwissenschaftlich betrachtet)Johann-Simon-Mayr-Schule, Staatliche Realschule Riedenburg (Forscher-klassen)Walter-Mohr-Realschule, Staatl. Realschule Traunreut (Chemie Girls)

Die Initiative MINT21

Die ausgezeichneten Schulen gehören zu den derzeit 68 Netzwerkschulen der Initiative MINT21. Diese wurde 2010 als Teil der Initiative Realschule 21 gestartet, um das besondere Profil der Schulart Realschule weiter zu schärfen und den Unterricht in den MINT-Fächern an bayerischen Realschulen weiterzuentwickeln. Ziel der Initiative MINT21 ist es, die Kompetenzen der Schülerinnen und Schüler im MINT-Bereich zu stärken und sie so sowohl auf anspruchsvolle Berufsausbildungen als auch auf die schulische Weiterbildung bis hin zur Hochschulreife noch besser vorzubereiten.

Mit dem „MINT²¹-Preis“ werden Realschulen ausgezeichnet, die sich mit besonderen Projekten um die MINT-Fächer und insbesondere auch um deren Vermittlung an Schülerinnen bemühen.

Von den MINT-Schulen wurden bisher über 250 Projekte durchgeführt. Um die Erfahrungen auch für andere Schulen zugänglich zu machen, stehen diese in Auswahl in einer Datenbank unter www.realschule.bayern.de im Bereich „MINT21“ zur Verfügung. Dort können auch Arbeitsmaterialien heruntergeladen werden.

Die MINT21-Initiative an bayerischen Realschulen ist ein gemeinsames Projekt von den bayerischen Metall- und Elektro-Arbeitgebern bayme vbm, der vbw -Vereinigung der bayerischen Wirtschaft e. V. und dem Bildungswerk der Bayerischen Wirtschaft e. V. (bbw) in Zusammenarbeit mit dem Bayerischen Staatsministerium für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst.

Quelle:stmbw.bayern.de

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Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.