München:

Scharf: Energielabel tragen zum Klimaschutz bei
Bundesweit über 100.000 Elektrogeräte geprüft

Energielabel auf Produkten informieren schnell und übersichtlich über die Verbrauchswerte. In einer bundesweiten Aktion haben die Bayerische Gewerbeaufsicht und die Marktüberwachungsbehörden der anderen Bundesländer insgesamt 115.000 Produkte geprüft. Im Handel und im Internet wurde kontrolliert, ob die Waren vorschriftsmäßig mit Energie-Kennzeichnungen versehen sind. Die Bayerische Verbraucherschutzministerin Ulrike Scharf betonte dazu in München: „Die beste Energie ist die, die wir erst gar nicht verbrauchen. Verschwenderischer Umgang mit Energie belastet nicht nur die Haushaltskasse, sondern auch die Umwelt. Mit dem Energielabel können Verbraucher auf einfache Weise den Energieverbrauch vergleichen und sich für ein sparsames Produkt entscheiden. Das ist auch ein konkreter Beitrag zum Klimaschutz.“ Ob die Energielabel im Handel gut sichtbar und vollständig angebracht sind, kontrollierten die Marktüberwacher im September deutschlandweit in einer gemeinsamen Aktion. Überprüfte Produkte waren zum Beispiel Fernseher, Waschmaschinen, Kühlschränke und auch Autoreifen.

regnitz

Insgesamt knapp über 1.000 Händler, darunter Elektrofachmärkte, Möbelhäuser und SB-Warenhäuser sowie über 100 Internethändler wurden bundesweit kontrolliert. Rund 107.500 der geprüften Produkte waren mängelfrei. Damit lag die Beanstandungsquote deutschlandweit bei 6,6 Prozent. Im Bereich der sogenannten „weißen Ware“, zum Beispiel Kühl- und Gefrierschränke, Waschmaschinen und Wäschetrockner, betrug sie sogar nur drei Prozent. 700 Produkte wurden in Bayern beanstandet. Verbesserungspotenzial wurde vor allem bei Leuchten und Staubsaugern festgestellt. Hier fehlten die Energielabel in rund zehn Prozent der Fälle. Nach Auffassung der Gewerbeaufsicht beruhen festgestellte Abweichungen vor allem auf der Vielzahl von unterschiedlichen Gerätemodellen, die die Händler im Angebot haben. Dreiviertel der betroffenen Händler haben Beratungsangebote angenommen und die festgestellten Mängel umgehend und freiwillig behoben. In den übrigen Fällen sind die Verfahren noch nicht abgeschlossen. Hierbei wird auch geprüft, ob Bußgeldverfahren eingeleitet werden.

Die Bayerische Gewerbeaufsicht sichert die hohe Qualität heimischer Produkte und schützt die Verbraucher. Kontrolle, Information und Aufklärung stehen dabei an erster Stelle. Weitere Informationen im Internet unter http://www.gewerbeaufsicht.bayern.de/ und unter http://vis.bayern.de/energie/rechtliches/energieverbrauchskennzeichnung.htm

Quelle:stmuv.bayern.de

Von redaktion

Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.