Bayreuth – Würzburg:

Scharf: Das Konzert geht zu Ende
Landesgartenschau in Bayreuth schließt die Tore / Würzburg Ausrichter für 2018

Die Landesgartenschau in Bayreuth war ein überwältigender Erfolg. Das betonte die Bayerische Umweltministerin Ulrike Scharf heute zum Abschluss der 18. Landesgartenschau in Bayreuth. „Die Landesgartenschau in Bayreuth war eine Schau der Superlative: Mit 45 Hektar Fläche war Bayreuth die größte bisher in Bayern durchgeführte Landesgartenschau. Die Planer haben einen komplett neuen Park mitten in der Stadt angelegt. Der Rote Main wurde auf über einem Kilometer Länge renaturiert. Und die Besucher waren begeistert: Trotz des schlechten Wetters im Frühsommer haben gut 900.000 Menschen das Gelände besucht. Das sind rund 150.000 Besucher mehr als erwartet. Für die Stadt und die ganze Region Oberfranken ist das ein toller Erfolg“, so Scharf. Mit der Renaturierung des Roten Mains wurde eine neue Heimat für Fische, Lebensräume für Vögel und Insekten gewonnen. Scharf: „Mit vier großen Wasserschleifen, Flachwasserzonen und Kiesbänken haben wir die Natur an den Roten Main zurückgeholt. Außerdem bremst der neue, längere Flusslauf Hochwasser. Die angrenzenden Auwiesen können das Wasser zurückhalten.“ Die Investitionen zur Landesgartenschau Bayreuth werden vom Umweltministerium und der EU jeweils mit rund 2,9 Millionen Euro gefördert, die Kosten für die Renaturierung des Roten Mains in Höhe von rund 2 Millionen Euro haben der Freistaat Bayern und die EU getragen.

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Die nächste Bayerische Landesgartenschau findet 2018 in Würzburg statt. Scharf: „Würzburg hat sich nach 1990 bereits zum zweiten Mal erfolgreich für eine Landesgartenschau beworben. Das ist ein klares Bekenntnis zu mehr Natur in der Stadt. Wir alle freuen uns auf ein großartiges Gartenfest 2018 in Unterfranken.“ Die Landesgartenschau Würzburg öffnet ihre Tore im April 2018. Auch diese Gartenschau wird mit voraussichtlich rund 5,8 Millionen Euro durch Mittel des Freistaats Bayern und der EU unterstützt.

Durch Gartenschauen sind in Bayerns Städten bislang rund 460 Hektar Grün- und Erholungsflächen entstanden – das sind knapp 650 Fußballfelder. Insgesamt 66 Millionen Euro wurden dafür vom Freistaat investiert.

http://www.stmuv.bayern.de/themen/naturschutz/unterwegs/gartenschauen/laga.htm

Von redaktion

Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.