München:

Huml begrüßt Sprachprüfung für ausländische Zahnärztinnen und Zahnärzte – Bayerns Gesundheitsministerin Huml und BLZK-Präsident Berger: Patientenschutz hat oberste Priorität – Nachweis ausreichender Deutschkenntnisse für die zahnärztliche Behandlung unerlässlich

Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml begrüßt die Bereitschaft der Bayerischen Landeszahnärztekammer (BLZK) zu Sprachprüfungen für ausländische Zahnärztinnen und Zahnärzte, die im Freistaat tätig werden wollen. Huml betonte am Sonntag in München: „Ausreichende deutsche Sprachkenntnisse sind für die Kommunikation eines Zahnarztes mit den Patienten und Berufskollegen unerlässlich. Auch der Präsident der Landeszahnärztekammer, Christian Berger, unterstrich: „Ausländische Zahnärztinnen und Zahnärzte, die in Bayern ihren Beruf ausüben wollen, müssen die deutsche Sprache beherrschen.“

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Die neue Verwaltungsvereinbarung zur Sprachprüfung verpflichtet die Berufsvertretung der bayerischen Zahnärzte zur Abnahme eines Sprachtests im Rahmen eines Zulassungsverfahrens zum zahnärztlichen Beruf, wenn ausreichende Deutschkenntnisse nicht anderweitig nachgewiesen wurden. Die BLZK überträgt die Organisation und Durchführung des Sprachtests ihrer Europäischen Akademie für zahnärztliche Fort- und Weiterbildung (eazf GmbH). Huml bekräftigte: „Damit leistet die Bayerische Landeszahnärztekammer einen wichtigen Beitrag zu mehr Patientensicherheit.“

Mit der Verwaltungsvereinbarung wird das von der 87. Gesundheitsministerkonferenz (GMK) beschlossene Eckpunktepapier zur Überprüfung der für die Berufsausübung erforderlichen Deutschkenntnisse umgesetzt. Die GMK hatte seinerzeit festgestellt, dass die von Sprachinstituten angebotenen allgemeinsprachlichen Zertifikate oftmals für die Überprüfung der für die Berufsausübung erforderlichen Sprachkenntnisse nicht geeignet sind. Deshalb sieht das Eckpunktepapier einen einstündigen Fachsprachentest für die Heilberufe vor. Er besteht aus einem simulierten Gespräch mit einem Patienten, dem Anfertigen eines in der Berufsausübung üblichen Schriftstücks (z. B. Arztbrief) und einem Gespräch mit einem Angehörigen derselben Berufsgruppe.

Die Verwaltungsvereinbarung wird am 1. November 2016 in Kraft treten. BLZK und eazf sind damit Vorreiter in Bayern bei der Umsetzung des Eckpunktepapiers. Kammerpräsident Berger erklärte dazu: „Es macht Sinn, der BLZK diese wichtige Aufgabe im Rahmen des Approbationsverfahrens zu übertragen, da hier die gebündelte zahnmedizinisch-fachliche Kompetenz zur Verfügung steht.“

Die anderen Heilberufekammern werden demnächst folgen. Die Bayerische Landesapothekerkammer hat bereits ihre Bereitschaft signalisiert, die Sprachprüfungen bei ausländischen Apothekerinnen und Apothekern auf der Grundlage eines von der Bundesapothekerkammer entwickelten Sprachtests vorzunehmen.

Für die mit Abstand größte Berufsgruppe der Ärzte hat das Bayerische Staatsministerium für Gesundheit und Pflege der Ludwig-Maximilians-Universität München einen Forschungsauftrag zur Entwicklung eines Sprachtests für ausländische Mediziner erteilt. Die Sprachtests sollen ab 2017 unter Federführung der Bayerischen Landesärztekammer durchgeführt werden.

Quelle:stmgp.bayern.de

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Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.