GRAFENAU – MÜNCHEN

„Der Technologie Campus ist bereits jetzt ein Innovationsmotor für die Region“, würdigte Wissenschaftsstaatssekretär Bernd Sibler heute in Grafenau die Bedeutung dieses Technologietransferzentrums (TTZ) der Technischen Hochschule (TH) Deggendorf. Staatssekretär Sibler weiter: „Wissenschaft und Forschung erhöhen die Attraktivität einer ganzen Region. Davon sollen die Bürgerinnen und Bürger profitieren – überall im Land und gerade hier im Herzen des Bayerwaldes.“ Staatsminister Helmut Brunner betonte: „Heute feiern wir die Einweihung eines wichtigen Mosaiksteins für die Bildungs- und Innovationsregion Bayerischer Wald und gleichzeitig ein Paradebeispiel für Ortskernbelebung hier am Stadtberg in Grafenau.“

Der Technologie Campus Grafenau führt beispielsweise das Projekt „Big Data Zentrum Ostbayern-Südböhmen“ zusammen mit dem Technologiezentrum Pisek in Tschechien, der Südböhmischen Wirtschaftskammer und der Industrie- und Handelskammer (IHK) Niederbayern durch. Die bayerischen Institutionen werden mit über 800.000 Euro an INTERREG-Mitteln unterstützt. Ziel des Projekts ist es, kleine und mittelständische Unternehmen in Forschung und Innovation in zentralen Bereichen der Digitalisierung wie Big Data und Cloud Computing besser einzubinden und dadurch Informations- und Innovationsvorsprünge sowie Wettbewerbsvorteile zu erzielen. Künftig wird die Fachkompetenz in Grafenau durch eine Professur für „Big Data Applications“ verstärkt. Diese Professur wurde im Rahmen des neu gegründeten „Zentrum.Digitalisierung Bayern“ geschaffen und verknüpft den „Silicon Forest“ erfolgreich mit dem Hauptsitz des Zentrums in Garching.

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„Auch mit dem Projekt eDorf hat das Grafenauer Team direkt ins Schwarze getroffen“, freute sich der Staatssekretär. Bei dem weiterentwickelten bayernweiten Projekt eDorf unter Federführung des Wirtschaftsministeriums betreut der Technologie Campus Grafenau für die TH Deggendorf einen von zwei Förderbereichen: den Förderbereich Südbayern. „Im eDorf gewinnen wir wichtige Erfahrungen besonders für die Digitalisierungspolitik im ländlichen Raum“, so der Staatssekretär.

Das TTZ in Grafenau ist eines von derzeit  17 Technologietransferzentren im Freistaat. „Diese Einrichtungen sind ein großer Gewinn für die Region: Sie stärken die örtliche Wirtschaftskraft, stützen Unternehmensgründungen und Industrieansiedlungen und begünstigen eine positive Bevölkerungs-entwicklung“, betonte Sibler abschließend.

Quelle: stmbw.bayern.de

Von redaktion

Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.