GESSERTSHAUSEN/OBERSCHÖNENFELD :

Bayerns Wirtschafts- und Energieminister gratuliert zum 10-jährigen Jubiläum der Holz Energie Regio AG Aiwanger: „Holzenergie spielt im Energiesystem eine zentrale Rolle, als speicherbarer, CO2-neutraler Energieträger“ Bayerns Wirtschafts- und Energieminister beim zehnjährigen Jubiläum der Firma Holz Energie Regio AG.

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Zum zehnjährigen Jubiläum der Holz Energie Regio AG besuchte Bayerns Wirtschafts- und Energieminister Hubert Aiwanger das Unternehmen im schwäbischen Landkreis Augsburg. Er würdigte dessen Rolle als regionalen Vorreiter der Wärmewende und betonte die Bedeutung der Bioenergie: „In Bayern wird rund 70 Prozent der erneuerbaren Wärme aus fester Biomasse gewonnen, insbesondere aus Holz. Holzenergie spielt im Energiesystem eine zentrale Rolle – als speicherbarer, CO2-neutraler Energieträger, der sehr gut mit anderen erneuerbaren Wärmequellen kombinierbar ist. Gut, dass wir Unternehmen wie die Holz Energie Regio AG in Bayern haben. Diese Firmen zeigen, wie regionale Wertschöpfung, Versorgungssicherheit und Klimaschutz erfolgreich vereint werden können.“ Der Holz Energie Regio AG wünscht der Minister weitere erfolgreiche Jahre. Das 2015 gegründete Unternehmen versorgt mit regionalem Energieholz Nahwärmenetze und Heizwerke, ohne Öl und Gas.   Aiwanger verwies außerdem auf die breite Unterstützung der Staatsregierung für die Holzenergie. Mit dem Förderprogramm BioWärme Bayern wurden bereits 139 Projekte mit rund 15,8 Millionen Euro unterstützt. Diese Investitionen sparen jährlich rund 25.400 Tonnen CO2 ein – das entspricht etwa 7,8 Millionen Litern Heizöl. Zudem hat Bayern den Pakt Holzenergie sowie die Erklärung „Nutzung der nachhaltigen Holzenergie“ ins Leben gerufen. Gemeinsam mit anderen waldreichen Bundesländern, Verbänden und der Industrie wird hier für eine stärkere Anerkennung der Holzenergie als nachhaltiger Energieträger auf Bundes- und EU-Ebene geworben.   „Holzenergie darf nicht schlechter behandelt werden als andere erneuerbare Energien. Wir brauchen technologieoffene Förderung und keine ideologischen Verbote. Unser gemeinsames Ziel ist eine sichere, bezahlbare und nachhaltige Energieversorgung, mit Wertschöpfung in der Region“, so der Minister.   Ansprechpartnerin: Dr. Aneta Ufert Stellv. Pressesprecherin Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger auf der 10-Jahres-Feier der Holz Energie Regio AG, neben Äbtissin Mutter Gertrud. Das Kloster Oberschönhausen profitiert von der Nahwärmeversorgung.Foto: StMWi   Download Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger betonte in seiner Rede zum zehnjährigen Jubiläum der Firma Holz Energie Regio AG die Bedeutung von Holzenergie.

Quelle:stmwi.bayern.de

Von redaktion

Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.