Berlin:

Bürgerprojekt Energiewende –
die Erfolgsgeschichte der Energiegenossenschaften

Die Energiewende wird in zunehmendem Maße durch das Engagement der
Bürgerinnen und Bürger in Energiegenossenschaften getragen. Innerhalb nur
einer Dekade hat sich die Zahl der Energiegenossenschaften in Deutschland
verzehnfacht. Führend sind bislang ländliche Regionen in Bayern,
Baden-Württemberg und Niedersachsen. In der Regel organisieren sich
Bürgerinnen und Bürger genossenschaftlich, um lokale Projekte in den
Bereichen Wind-, Solarenergie oder Biomasse zu realisieren. Seit einiger
Zeit werden auch kommunale Nahwärmenetze genossenschaftlich finanziert und
getragen. Ein Grund für den Erfolg des Genossenschaftsmodells:
Genossenschaften bieten sowohl konkrete Anlageoptionen, als auch die
Möglichkeit zur Mitbestimmung, und sie sind meist offen für Beteiligungen
auch mit niedrigen Beträgen.

Im Rahmen eines Workshops wurden Anfang Mai die zentralen Ergebnisse des
Projektes „Genossenschaftliche Unterstützungsstrukturen für eine
sozialräumlich orientierte Energiewirtschaft“ durch das Kölner Klaus Novy
Instituts (KNi) vorgestellt. Finanziert wurde das Projekt durch das
Bundesumweltministerium (BMU). Hier die zentralen Aussagen:

– Die Zahl der Energiegenossenschaften in Deutschland hat sich innerhalb
eines Jahres verdoppelt (Stand 31.12.2011 gegenüber 31.12.2010), innerhalb
von drei Jahren vervierfacht und innerhalb einer Dekade auf fast 600
verzehnfacht.

Quelle:  bmu.de

Von redaktion