Berlin:

**Gemeinsame Pressemitteilung mit dem Bundesamt für Naturschutz und dem
Bündnis KommBio „Kommunen für biologische Vielfalt“**

Artenvielfalt

Kommunen schaffen Artenvielfalt

Auszeichnung für 40 Städte, Gemeinden und Landkreise im Bundeswettbewerb
„Naturstadt – Kommunen schaffen Vielfalt“

Bundesumweltministerin Svenja Schulze und Robert Spreter, Geschäftsführer
des Bündnisses „Kommunen für biologische Vielfalt“, haben heute 40
Kommunen im Rahmen des Wettbewerbs „Naturstadt – Kommunen schaffen
Vielfalt“ ausgezeichnet. Die ausgewählten Kommunen erhalten jeweils ein
Preisgeld in Höhe von 25.000 Euro für die Umsetzung ihrer
Zukunftsprojekte. Die geplanten Maßnahmen sollen Stadtnatur und die
biologische Vielfalt – insbesondere Insekten – schützen und fördern, und
städtisches Grün zukunftsorientiert weiterentwickeln – für unser aller
Wohl.

Bundesministerin Svenja Schulze: „Stadtnatur ist wertvoll. Sie bietet
Raum für Erholung und für soziales Miteinander und ist gleichzeitig
wichtiger Lebensraum für zahlreiche Insekten. Naturnahe Wiesen anlegen,
Bäche renaturieren oder Nisthilfen für Insekten bauen und anbringen: Die
über 300 eingereichten kreativen Projektideen zeigen, wie eine nachhaltige
Entwicklung von Stadtnatur aussehen kann. 40 dieser beispielhaften Projekte
fördern wir deshalb gezielt mit dem Bundeswettbewerb „Naturstadt –
Kommunen schaffen Vielfalt“.“

Prof. Dr. Beate Jessel, Präsidentin des Bundesamtes für Naturschutz:
„Städte und Gemeinden haben einen entscheidenden Einfluss darauf, dass
öffentliche Grünflächen, kommunaler Wald, Weg- und Straßenränder,
Gewässer und Gräben nachhaltig gepflegt und artenfreundlich
bewirtschaftet werden. Die ausgezeichneten Kommunen haben nun die Chance,
mit gutem Beispiel voranzugehen und andere interessierte Städte und
Gemeinden an ihren Ideen und Erfahrungen teilhaben zu lassen. Je größer
die Reichweite der Zukunftsprojekte, desto größer sind auch die positiven
Wirkungen auf Stadtnatur und Insektenvielfalt.“

Geschäftsführer des Bündnisses „Kommunen für biologische Vielfalt“
Robert Spreter: „Wo wir auch hinsehen, der Lebensraum für Insekten
schwindet. Wir brauchen das Engagement von Städten, Gemeinden und
Landkreisen, um die Insektenvielfalt zu erhalten. Daher freue ich mich,
dass sich so viele Kommunen an unserem Wettbewerb beteiligt haben. Ich
gratuliere allen ausgezeichneten Kommunen und hoffe, dass auch die anderen
Ideen und Projekte umgesetzt werden.“

Unter den Preisträgern sind kleine Kommunen mit bis zu 5.000 Einwohnern
ebenso vertreten wie Städte mit bis zu 500.000 Einwohnern. Die
ausgezeichneten Beiträge reichen von klassischen Artenschutzmaßnahmen
über innovative Ideen zur Förderung von Stadtnatur bis hin zur
Umgestaltung naturferner Privatgärten in insektenfreundliches Grün. Dabei
integrieren sie in besonderem Maße den Schutz von Insekten und
berücksichtigen zudem die Interessen der Stadtbevölkerung.

Mit ihrem Engagement zeigen die Kommunen vielfältige Ansätze, um die
Ziele der im letzten Jahr beschlossenen Handlungsprogramme der
Bundesregierung, dem Masterplan Stadtnatur und dem Aktionsprogramm
Insektenschutz, umsetzen zu können. Dies ist ein wichtiger Beitrag, auch
durch den Vorbildcharakter für andere Städten, Gemeinden und Landkreisen.

Die Umsetzung aller Zukunftsprojekte erfolgt bis Ende 2022 und wird vom
Bündnis „Kommunen für biologische Vielfalt“ fachlich begleitet.
Ergänzend hierzu sind mehrere an Kommunen gerichtete
Informationsveranstaltungen vorgesehen.

Der Wettbewerb wird vom Bündnis „Kommunen für biologische Vielfalt“
durchgeführt und im Bundesprogramm Biologische Vielfalt durch das
Bundesamt für Naturschutz mit Mitteln des Bundesumweltministeriums
gefördert. Die Grußbotschaft und Informationen zu den 40 ausgezeichneten
Projektideen finden sich unter www.wettbewerb-naturstadt.de

Weiterführende Informationen:

Bundeswettbewerb „Naturstadt – Kommunen für biologische Vielfalt“

Mit dem Wettbewerb „Naturstadt – Kommunen schaffen Vielfalt“ möchte
die Bundesregierung die Kommunen dabei unterstützen, neue Projekte zur
Förderung von Stadtnatur und Insekten zu entwickeln und umzusetzen. Zu
diesem Zweck wurden bundesweit Städte, Gemeinden und Landkreise dazu
eingeladen, Projektideen zur Förderung von Stadtnatur und insbesondere zum
Schutz von Insekten im Siedlungsbereich einzureichen. Besonders zur
Teilnahme ermutigt wurden Kommunen, die bislang noch keine oder nur sehr
wenige Projekte zum Wettbewerbsthema initiiert haben. Einsendeschluss war
der 30. Juni 2020. Von einer Fachjury wurden die 40 besten Projektideen
ausgewählt. Die erfolgreichen Kommunen erhalten aus Mitteln des
Bundesumweltministeriums jeweils 25.000 Euro Preisgeld für die Umsetzung
ihrer Projektideen.

Mehr zum Wettbewerb und zu den ausgezeichneten Projektideen unter:
https://www.bmu.de/presseverteiler/lt.php?tid=0RAkmbnrzLyq9nmPg5XDx3djAKe7275enrAHIAWWn96BuBNZyf8LoKSsg41K6FIQ

Bundesprogramm Biologische Vielfalt:

Die Umsetzung der Nationalen Strategie zur biologischen Vielfalt (NBS) wird
seit 2011 durch das Bundesprogramm Biologische Vielfalt unterstützt.
Gefördert werden Vorhaben, denen im Rahmen der NBS eine gesamtstaatlich
repräsentative Bedeutung zukommt oder die diese Strategie in besonders
beispielhafter Weise umsetzen. Die geförderten Maßnahmen tragen dazu bei,
den Rückgang der biologischen Vielfalt in Deutschland zu stoppen und
mittel- bis langfristig in einen positiven Trend umzukehren. Sie dienen dem
Schutz und der nachhaltigen Nutzung sowie der Entwicklung der biologischen
Vielfalt und gehen über die rechtlich geforderten Standards hinaus.
Akzeptanzbildende Maßnahmen der Information und Kommunikation tragen dazu
bei, das gesellschaftliche Bewusstsein für die biologische Vielfalt zu
stärken.

Weitere Informationen zum Bundesprogramm:
https://www.bmu.de/presseverteiler/lt.php?tid=xuW0lhg15l67BdLeuIfrTHdjAKe72z5enrAHIAWWn96BuBNZyf9LoKSsg41K6FIQ

Mehr zum Bündnis „Kommunen für biologische Vielfalt“:

www.kommbio.de
<https://www.bmu.de/presseverteiler/lt.php?tid=+M/EunndcLKposynzVTBIndjAKe7235enrAHIAWWn96BuBNZyf9LoKSsg41K6FIQ>

Mehr über die Arbeit des BMU im Bereich „Stadtnatur und
Insektenschutz“:
https://www.bmu.de/presseverteiler/lt.php?tid=I2Oz2TIWQcuA3sm+250NindjAKe72z5enrAHIAWWn96BuBNZyf9roKSsg41K6FIQ

Quelle:bmu.de

Von redaktion

Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.