München – Bayreuth:

Kindgerechte Sprachförderung ist Schlüssel zu gelingender Integration – Das Sprachprojekt „Hallo Klexi – wir lernen Deutsch“ wird erweitert – Kultusstaatssekretärin Anna Stolz: „sinnvolle Bereicherung der schulischen Sprachförderung“

Das Sprachprojekt „Hallo Klexi – wir lernen Deutsch“ steht nun auch an Kindertageseinrichtungen und Grundschulen in Oberfranken zur Verfügung. Nachdem das kindgerechte Lernprogramm bereits in Mittelfranken großen Anklang fand, können nun auch die Pädagogen in Oberfranken auf das kindgerechte Lernprogramm zurückgreifen. Staatssekretärin Anna Stolz erklärte bei der Auftaktveranstaltung: „Sprachkompetenz ist eine Grundvoraussetzung für schulischen Erfolg und für die Teilnahme am gesellschaftlichen und kulturellen Leben. Sie ist der Schlüssel und der Weg zu einer erfolgreichen Integration.“

Im bayerischen Bildungssystem werden Kinder bei Bedarf bereits vor Beginn der Grundschule gezielt mit dem Vorkurs Deutsch 240 in Kindertageseinrichtungen gefördert. „Unsere Unterstützung wird in den Grundschulen mit verschiedenen Programmen wie den DeutschPLUS-Kursen oder den DeutschPLUS-Differenzierungsstunden fortgesetzt, um ein gemeinsames Unterrichten mit deutschsprachigen Gleichaltrigen zu ermöglichen“, erklärte Anna Stolz, die im Sprachprojekt „Hallo Klexi – wir lernen Deutsch“, eine „sinnvolle Bereicherung unserer schulischen Sprachförderung“ sieht.

Pädagogen sind Wegbegleiter und Bezugspersonen

Anna Stolz nutzte die Gelegenheit und bedankte sich bei den Lehrerinnen und Lehrern der Bayreuther Luitpold-Grundschule stellvertretend für alle in der Sprachförderung engagierten Pädagogen des Freistaates: „Mit Ihrem Engagement und Ihrer wertvollen Arbeit sind Sie Wegbegleiter und Bezugsperson, insbesondere  für Kinder mit nichtdeutscher Muttersprache. Denn je früher Kinder Deutsch lernen, umso schneller eröffen sich ihnen die vielfältigsten Zukunftsperspektiven.“

Vom Nutzen des Programms, das bereits jetzt an über 3.000 Kindertageseinrichtungen und Grundschulen angeboten wird, konnte sich die Staatssekretärin in einer kurzen Vorführung der Kinder aus der Bayreuther katholischen Kindertageseinrichtung St. Hedwig sowie der dortigen Luitpold-Grundschule überzeugen.

Von redaktion

Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.