Berlin – Paris:

Menschenrechtsbeauftragte Kofler in einer gemeinsamen deutsch-französischen Stellungnahme zum Welttag der Pressefreiheit

Zum Welttag der Pressefreiheit am 3. Mai erklärte die Beauftragte der Bundesregierung für Menschenrechtspolitik, Bärbel Kofler, in einer gemeinsamen deutsch-französischen Stellungnahme heute (03.05.):


„Am heutigen Welttag der Pressefreiheit bekräftigen Deutschland und Frankreich das kontinuierliche und entschlossene Eintreten beider Länder weltweit für die Pressefreiheit, die Meinungsfreiheit und den Schutz von Journalisten – sowohl online als auch offline. Medienpluralismus, das Recht zu informieren oder informiert zu werden und die Möglichkeit, kritische Standpunkte zu äußern, sind wesentliche Bestandteile der demokratischen Debatte. Hierbei erfüllen Journalisten, Medienschaffende ebenso wie Blogger in den sozialen Netzwerken eine wichtige Funktion. Sie sind immer stärker gefährdet – auch in Europa. Es ist unsere Pflicht, den Mut dieser Frauen und Männer zu würdigen und gegen diejenigen zu kämpfen, die versuchen, ihre Stimmen durch Gewalt, Bedrohung oder Misskredit zum Schweigen zu bringen. Es ist nicht hinnehmbar, dass Journalisten aufgrund ihres Berufs ins Visier geraten und ermordet werden. Mit der Ausübung ihres Berufs verteidigen sie unsere Freiheit. Die Verteidigung dieser Grundsätze und der Schutz von Journalisten bei der Ausübung ihres Berufs stellt eine vorrangige Aufgabe dar. Dafür setzen sich unsere beiden Länder ein. Wir werden auch künftig das Recht jedes Einzelnen auf Meinungsfreiheit und freie Meinungsäußerung fördern, das in Artikel 19 der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte von 1948 garantiert wird. Im Rahmen der Vereinten Nationen engagieren wir uns für die Verteidigung dieser Grundfreiheit und kämpfen gegen die Straflosigkeit derjenigen, die sie missachten. Wir haben die Verabschiedung der Resolution zum Schutz von Journalisten durch die Generalversammlung der Vereinten Nationen aktiv unterstützt, die in diesem Jahr die Lage von Journalistinnen hervorhebt und darauf abzielt, eine verstärkte Überwachung durch den Generalsekretär der Vereinten Nationen zu gewährleisten. Wir rufen dazu auf, die vom Sicherheitsrat verabschiedeten Resolutionen 1738 vom 23. Dezember 2006 und 2222 vom 27. Mai 2015 über den Schutz von Journalisten in bewaffneten Konflikten vollständig umzusetzen.“

Quelle:auswaertiges-amt.de

Von redaktion

Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.