Berlin:

Praktische Lösungen für mehr Sicherheit

Erstes Innovationsforum „Sicherheit in einer offenen Gesellschaft“ / Parlamentarischer Staatssekretär Rachel: „Schutz für Bürgerinnen und Bürger verbessern“

Die zunehmenden Vernetzung und Digitalisierung macht internationale Handels- und Reiseströme verwundbarer. Der weltweit operierende Terrorismus und die organisierte Kriminalität, aber auch technische Großunfälle und Extremwetterereignisse bedrohen Bürgerinnen und Bürger. Auf dem Innovationsforum „Sicherheit in einer offenen Gesellschaft“ diskutieren heute und in den kommenden beiden Tagen in Berlin über 600 Wissenschaftler und Industrievertreter mit Feuerwehrleuten, Polizeibeamten und Notärzten über aktuelle und zukünftige Herausforderungen. Thomas Rachel, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Bildung und Forschung, kündigte anlässlich der Eröffnung an: „In den nächsten fünf Jahren wollen wir verstärkt in die Erforschung gesellschaftlicher Aspekte ziviler Sicherheit investieren. Daneben wollen wir den Anteil der kleinen und mittleren Unternehmen an den Verbundprojekten erhöhen und die internationalen Kooperationen mit Frankreich, Israe!
l und
den USA ausbauen.“

Beim neuen Rahmenprogramm „Forschung für die zivile Sicherheit (2012-2017)“ gelte es, so der Parlamentarische Staatssekretär, die Balance zwischen Sicherheit und Freiheit zu wahren. Ziel sei es, die Verbesserung der Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger sowie lebenswichtiger Infrastrukturen für Waren, Verkehr und Information anzustreben. „Es geht darum, wie der Schutz der Bürgerinnen und Bürger erhöht werden kann vor Risiken, wie vor technischen Großunfällen, Extremwettereignissen sowie internationalem Terrorismus und organisierter Kriminalität.“ Als Fördervolumen für das neue Rahmenprogramm, das im Januar vom Kabinett beschlossen wurde, plant das BMBF rund 55 bis 60 Millionen Euro pro Jahr. Das Rahmenprogramm ist ein wichtiger Teil der „Hightech-Strategie 2020 für Deutschland“.

Über 60 Projekte stellen auf der Konferenz umfassende zivile Sicherheitslösungen vor, die auch ethische und rechtliche Aspekte berücksichtigen. Dazu gehören zum Beispiel ein digitaler Assistent für die Räumung eines Stadions im Falle eines Brandes, oder ein System, das die Ausbreitung von Rauch in U-Bahntunneln in Echtzeit misst. Andere Projekte mit gesellschaftswissenschaftlichem Fokus untersuchen, welche Faktoren die Sicherheit in Städten erhöhen. Für dieses Jahr kündigte Rachel Förderprogramme zu den Themen Urbane Sicherheit, Maritime Sicherheit sowie organisierte Kriminalität an. Im abgelaufenen Rahmenprogramm von 2007 bis Anfang 2012 hatte das BMBF über 278 Millionen Euro für die Förderung der zivilen Sicherheit bereitgestellt. Insgesamt wurden bisher über 120 Verbundprojekte mit über 600 Einzelprojekten in 17 Bekanntmachungen gefördert.

Quelle: bmbf.de

 

Von redaktion

Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.