Magdeburg:

Minister Schmidt informiert sich in Magdeburg über das EU-Schulobstprogramm

Bei seinem Besuch in einer Grundschule in Magdeburg informierte sich Bundesernährungsminister Christian Schmidt am Dienstag gemeinsam mit seinem Amtskollegen Dr. Hermann Onko Aeikens, Minister für Landwirtschaft und Umwelt des Landes Sachsen-Anhalt, über das EU-Schulobstprogramm in der Praxis. „Das Schulobstprogramm entwickelt sich zu einer Erfolgsgeschichte“, sagte Minister Schmidt in Magdeburg. „Es freut mich zu sehen, dass es den Kindern schmeckt. Sie tanken hier nicht nur drei Mal in der Woche mit Obst und Gemüse Vitamine und Ballaststoffe, sondern lernen auch, was eine ausgewogene Ernährung ausmacht. Denn begleitende Ernährungsbildung liegt uns am Herzen“, so Schmidt weiter. Sie schafft das Fundament, im Alltag auch bei der Ernährung so früh wie möglich kompetent zu sein.

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Damit die Kinder und Lehrerinnen und Lehrer der Schule „Am Brückfeld“ den eingeschlagenen Weg erfolgreich weitergehen können, überreichte der Minister einen Gutschein, mit dem die zwei dritten Klassen den IN FORM-Ernährungsführerschein erwerben können. Dabei werden sie von einer Expertin des Deutschen LandFrauenverbands unterstützt. Die Schule konnte sich außerdem über vier Johannisbeersträucher für den Schulgarten freuen, die Minister Schmidt ebenfalls im Gepäck hatte.

Um Kindern und Jugendlichen Obst und Gemüse schmackhaft zu machen, hat die Europäische Union im Jahr 2009 ein Schulobstprogramm in den Mitgliedstaaten gestartet. Inzwischen heißt das Programm Schulobst- und –gemüseprogramm, um die volle Vielfalt des Angebots deutlich zu machen. Über das Programm bekommen Schülerinnen und Schüler, überwiegend an Grundschulen, aber auch Kinder in Kindertageseinrichtungen, regelmäßig, je nach Land einmal wöchentlich bis täglich, kostenlos eine Portion Obst und Gemüse. Durch die pädagogischen Begleitmaßnahmen des Programms lernen sie zum Beispiel mit dem IN FORM Ernährungsführerschein gesundes Genießen als Selbstverständlichkeit in ihrem Alltag und erwerben so praktische Ernährungs- und Lebenskompetenz. Inzwischen sind bundesweit etwa 600.000 Kinder stolze Besitzer des Ernährungsführerscheins.

Im vergangenen Schuljahr haben fast eine Millionen Kinder in sieben Bundesländern (Baden-Württemberg, Bayern, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen-Anhalt und Thüringen) am Schulobstprogramm teilgenommen. Im kommenden Schuljahr beteiligen sich zusätzlich Niedersachsen und Bremen. Die EU hatte die Kofinanzierung erst Anfang des Jahres für das Schuljahr 2014/15 von 50 auf 75 Prozent erhöht, so dass es für die Länder noch attraktiver geworden ist, sich zu beteiligen. Insgesamt steigen die Mittel für das Schulobstprogramm von bisher jährlich 90 Millionen Euro auf 150 Millionen Euro. Deutschland stehen für das kommende Schuljahr 2014/15 voraussichtlich 19,7 Mio. Euro zur Verfügung – statt wie bisher 12,3 Mio. Euro.

Sachsen-Anhalt ist seit 2010 dabei. Dreimal in der Woche erhalten die Kinder (Altersstufe: 4 Jahre bis 4. Klasse) in Kitas, Grund- oder Förderschulen kostenfrei jeweils eine Portion Obst/Gemüse (120 Gramm). Beliefert werden die Einrichtungen von Händlern, Caterern oder regionalen Anbauern. Diese stellen die Anträge auf Beihilfe und erhalten derzeit 0,32 € pro Portion, ab dem Schuljahr 2014/2015 wird der Portionspreis auf 0,37 € erhöht. In den Einrichtungen wird das Obst und Gemüse an die Kinder verteilt, häufig gemeinsam gewaschen und geschnitten und in speziellen Obstpausen zusammen gegessen. Seit dem Schuljahr 2010/11 haben in Sachsen-Anhalt insgesamt 73.366 Kinder am Programm teilgenommen, innerhalb eines Schuljahres erhält jedes Kind circa 13 kg Obst bzw. Gemüse. In Magdeburg erhalten 2.038 Kinder in 21 Einrichtungen (9 Grund-, 3 Förderschulen und 9 Kitas) von vier Lieferanten Schulobst und –gemüse.
Quelle: bmel.bund.de

Von redaktion

Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.