München:

Zeil: „Bereits über 100 Gemeinden auf Kurs in Richtung superschnelles Internet“

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Bayerns Wirtschaftsminister Martin Zeil freut sich über den aktuellen Stand der von der Bayerischen Staatsregierung gestarteten Hochgeschwindigkeits-Breitbandförderung: „Nach dem Inkrafttreten der Förderrichtlinie Ende 2012 und dem Start des Bayerischen Breitbandzentrums ist die großflächige Umsetzung unseres neuen Programms auf breiter Front angelaufen. Wir haben bereits über 100 Gemeinden im Förderprozess, die nun die von der EU-Kommission vorgeschriebenen Schritte durchlaufen.“ Zwei der über 100 Gemeinden befänden sich bereits im Auswahlverfahren für einen Netzbetreiber und damit in einer weit fortgeschrittenen Phase des Umsetzungsprozesses.

Zeil erläutert, dass das Bayerische Breitbandzentrum bisher bei rund 500 lokalen Terminen die Verantwortlichen vor Ort zum Breitbandausbau und zu den nötigen Verfahrensschritten beraten habe. Das Interesse der Kommunen sei weiterhin hoch. „Der Terminkalender unseres Breitbandzentrums ist prall gefüllt. Das zeigt, dass Bayerns Kommunen die von der Staatsregierung angebotenen Chancen beherzt aufgreifen. Unser Projekt für superschnelles Internet im ganzen Freistaat liegt voll im Plan“, so Zeil.

Dem Minister zufolge ist auch die Informationsoffensive zum neuen Förderprogramm bereits plangemäß umgesetzt. Zeil: „Auf unserem neuen Internetportal sind zahlreiche Musterunterlagen verfügbar, die den Gemeinden bei der Umsetzung der von der EU-Kommission vorgegebenen Förderschritte helfen. Das Portal informiert auch über unser neues Darlehensprogramm ‚Infrakredit Breitband‘, mit dem wir Kommunen zusätzlich zum staatlichen Zuschuss finanziell unter die Arme greifen.“ Zudem seien bei acht Großveranstaltungen im ersten Quartal dieses Jahres 1300 Bürgermeister, Landräte, Wirtschaftsförderer und Breitbandpaten über das neue Programm informiert worden.

Zur aktuellen Diskussion um Volumenbegrenzungen und Bandbreitendrosselungen erklärt der Wirtschaftsminister: „Ich halte solch einen defensiven Ansatz für einen Rückschritt – gerade bei einem Thema, bei dem wir dringend Fortschritte brauchen. Mangelwirtschaft ist hier der völlig falsche Ansatz. Notwendig sind vielmehr leistungsfähige Hochgeschwindigkeitsnetze, die den Ansprüchen der kommenden Gigabitgesellschaft auch wirklich gerecht werden.“ Zeil zufolge zeige die Debatte einmal mehr, wie wichtig es sei, beim Ausbau von Hochgeschwindigkeitsnetzen schnell voranzukommen. „Vor dem Hintergrund steigender Datenverkehre werden wir künftig umso mehr über Datenvolumen und Bandbreitendrosselungen diskutieren müssen, je schlechter die Breitbandinfrastruktur ist. Wir werden in diesem Zusammenhang auch sehr genau darauf achten, dass die Prinzipen der Netzneutralität nicht verletzt werden“, so der Minister.

Quelle:stmwivt.bayern.de

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Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.