Berlin: 

Vor dem Hintergrund der anhaltend ernsten humanitären Lage in weiten Teilen Sudans und Südsudans
hat Bundesaußenminister Guido Westerwelle entschieden, die humanitäre Hilfe für beide Länder um 5
Millionen Euro zu erhöhen. Als besonders kritisch gilt angesichts anhaltender bewaffneter
Auseinandersetzungen die Lage in den Grenzregionen Süd-Kordofan und Blauer Nil sowie den auf
südsudanesischer Seite angrenzenden Regionen. Nach Angaben der Vereinten Nationen sind mindestens
500.000 Menschen in den umkämpften Provinzen ohne Versorgung, etwa 170.000 Menschen sind in den
Südsudan geflohen.

@ wikipedia.org
Im Rahmen von Verhandlungen bemühen sich momentan die Regierung des Sudan mit der Afrikanischen
Union, der Arabischen Liga und den Vereinten Nationen, den humanitären Zugang in dieser Region zu
verbessern. Hierzu erklärt Außenminister Westerwelle heute (04.07.) in Berlin:
„Ich begrüße die Bereitschaft der sudanesischen Regierung, den humanitären Zugang in den umkämpften
Provinzen Südkordofan und Blauer Nil zu verbessern. Die Not der dort seit Monaten von
internationaler Hilfe abgeschnittenen Menschen ist erschreckend.
Zugleich ist klar: Die bisher erreichten Ergebnisse sind nur ein erster Schritt. Ich appelliere an
die Regierung des Sudan, die gemachten Zusagen nun mit Leben zu füllen und den Zugang unabhängiger
Hilfsorganisationen rasch zu ermöglichen.“

Für Maßnahmen der humanitären Hilfe im Sudan und Südsudan hat das Auswärtige Amt im Jahr 2012 jetzt
insgesamt 12 Millionen Euro zur Verfügung gestellt. Gefördert werden nationale und internationale
Hilfsorganisationen, die sich an den Prinzipien unabhängiger und unparteilicher Hilfe orientieren.
Zugleich unterstützt das Auswärtige Amt die koordinierende Rolle der Vereinten Nationen.

Quelle: auswaertiges-amt.de

Von redaktion

Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.