Berlin:

Vor ihrer Reise nach Südafrika zum Treffen der G20-Außenministerinnen und -Außenminister erklärte Staatsministerin Katja Keul heute:
„Mit Südafrika übernimmt erstmals ein afrikanisches Land die G20-Präsidentschaft. Ins Zentrum seines Vorsitzes stellt Südafrika die Agenda 2030 und deren Ziele für nachhaltige Entwicklung. Deutschland unterstützt den südafrikanischen Vorsitz und seine ambitionierte Agenda – gerade in Zeiten, in denen Kriege und Konflikte in der Welt großes Leid und Zerstörung anrichten.
Der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine jährt sich in diesen Tagen zum dritten Mal. Für den Nahen Osten müssen wir uns weiterhin für einen dauerhaften Frieden und eine Zwei-Staaten-Lösung einsetzen. Der Krieg in Sudan hat die größte humanitäre Krise und die größte Vertreibungskrise der Welt verursacht – von der Öffentlichkeit bei uns in Europa nahezu unbeachtet.
Wir verurteilen das völkerrechtswidrige Vorrücken Ruandas zusammen mit den M23-Rebellen in Ostkongo auf das Schärfste. Die humanitäre Lage ist bereits jetzt katastrophal und die Gefahr eines regionalen Krieges steigt. Dies kann nicht ohne Konsequenzen bleiben.
In dieser extrem angespannten internationalen Lage müssen wir weiter gemeinsam versuchen, mit Partnern um Lösungen zu ringen. Vor diesem Hintergrund setzt sich Deutschland dafür ein, dass die G20-Länder ihrer Verantwortung gerecht werden und internationales Recht und seine Institutionen, darunter den Internationalen Strafgerichtshof, stärken.“

Hintergrund:
Die Staatsministerin im Auswärtigen Amt Katja Keul reist vom 20. bis 21. Februar nach Johannesburg in die Republik Südafrika.
Südafrika hat am 1. Dezember 2024 die G20-Präsidentschaft von Brasilien für ein Jahr übernommen. Unter dem Motto “Solidarity, Equality, Sustainability ” legt Südafrika den Schwerpunkt seiner G20-Präsidentschaft auf die Erreichung der Agenda 2030 und deren Ziele für nachhaltige Entwicklung.
Die Gruppe der 20 bringt Industrie- und Schwellenländer zusammen, die mehr als 80% des globalen Bruttoinlandsprodukts, etwa drei Viertel des Welthandels und ungefähr zwei Drittel der Weltbevölkerung vereinen. Neben den 19 größten Industrie- und Schwellenländern sitzen auch die Europäische Union sowie seit 2024 die Afrikanische Union am G20-Tisch.
Bei dem Treffen am 21. und 22. Februar in Johannesburg steht auch die geopolitische Situation auf der Agenda. Deutschland unterstützt die G20-Präsidentschaft Südafrikas und ihre Ziele zur Stärkung der Katastrophenvorsorge und -bewältigung, zur Tragbarkeit der Schulden von Ländern mit geringen Einkommen, zur Mobilisierung von Kapital für die gerechte Energiewende sowie zur Nutzung kritischer Rohstoffe für inklusives und nachhaltiges Wachstum.

Quelle:auswaertiges-amt.de

Von redaktion

Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.