München:

Mobilfunk-Frequenznutzungsrechte für Netzbetreiber sollen um fünf Jahre verlängert werden

Aiwanger: „Endlich fasst die Bundesnetzagentur eine Alternative zur bisherigen Versteigerung ins Auge“

Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger begrüßt den Vorschlag der Bundesnetzagentur, die Ende 2025 auslaufenden Mobilfunk-Frequenznutzungsrechte für Telekom, Vodafone und Telefónica um fünf Jahre zu verlängern. Aiwanger: „Endlich fasst die Bundesnetzagentur eine Alternative zur bisherigen Versteigerung ins Auge. Denn bisher bleiben die Betreiber bei der Mobilfunkversorgung hinter den Auflagen zurück. Wir müssen etwas ändern, um Deutschland eine Spitzenposition bei der Versorgung zu sichern! Die Verlängerung der Frequenzzuteilung um fünf Jahre unter Verschärfung der Versorgungs- und Zugangsauflagen ist deshalb ein wichtiger Schritt, damit die Menschen spürbar besseren Mobilfunkempfang bekommen. Hier haben wir gerade auf dem Land noch Nachholbedarf.   Bis Ende 2029 sollen unter anderem 99,5 Prozent der Fläche und sämtliche Kreisstraßen mit einer Übertragungsrate von mindestens 50 Mbit/s versorgt sein. Zudem müssen eine Vielzahl der Versorgungsauflagen künftig von allen Netzbetreibern erfüllt werden; es findet keine Anrechnung der Versorgung durch andere Netzbetreiber mehr statt. Zudem senden die Auflagen zu besseren Markteintrittsmöglichkeiten für den neuen vierten Mobilfunknetzbetreiber ein gutes Signal und sind ganz im Sinne der Verbraucher.

Aiwanger: „Gerade auf dem Land erfüllt der Mobilfunk oft noch nicht die Auflagen des Staates und die Anforderungen der Bürgerinnen und Bürger. Wenn wir gleichwertige Lebensverhältnisse in Stadt und Land wollen, müssen wir hier nachbessern.“   Die Verlängerung der Frequenzverteilung darf jedoch nur eine Ausnahme sein. Bei der nächsten Vergabe der Frequenzen muss die Bundesnetzagentur eine Vergabe per Ausschreibung statt per Versteigerung vornehmen. Nur so kann der mit der Verlängerung der Frequenzzuteilungen eingeschlagene Weg zur Verbesserung der Versorgung konsequent fortgesetzt werden.

Quelle:stmwi.bayern.de

Von redaktion

Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.