München:

Bayerns Kultusminister Bernd Sibler zur heutigen Gremiumssitzung der KMK – „Länder werden ihrer Verantwortung gerecht“

„Mehr Vergleichbarkeit in der Bildung ist das Ziel aller Bundesländer – die Länderhoheit muss aber unangetastet bleiben! Mit einem Staatsvertrag wollen wir Länder für mehr Verbindlichkeit sorgen“, betonte Bayerns Kultusminister Bernd Sibler in München anlässlich der heutigen Gremiumssitzung der KMK. Bayern setzt sich für diesen Staatsvertrag ein, um damit die länderübergreifende Kooperation zu fördern und dadurch noch mehr Vergleichbarkeit und Mobilität zu erreichen. „Dabei steht für mich die Qualität in der Bildung an erster Stelle. Denn es geht nicht darum, den kleinsten gemeinsamen Nenner zu finden, sondern ein konstantes oder – besser – weiter steigendes Niveau zu sichern“, so der Minister.

Ergänzend dazu erarbeiten die Länder gemeinsam ein Konzept für einen Nationalen Bildungsrat. Dieser soll dafür sorgen, dass die Expertise von Fachleuten aus Bildungspolitik und Bildungsforschung noch stärker einbezogen wird. „Bildung ist von gesamtgesellschaftlichem Interesse. Wir Länder tragen hier allerdings die Verantwortung und dieser werden wir auch gerecht: Der Nationale Bildungsrat nimmt deutlich Form an, wir sind uns bereits in sehr vielen Punkten einig. Im Juni wollen wir Länder mit unserem Ergebnis auf den Bund zugehen. Die Zusammenarbeit mit Bund und Kommunen im Bildungsrat halte ich für sinnvoll. Natürlich hat die Bildungshoheit der Länder dabei weiterhin Bestand!“, so Bernd Sibler.

Auf die Bedürfnisse der Menschen vor Ort zugeschnitten

Für den bayerischen Kultusminister garantiert die Bildungshoheit der Länder Entscheidungen, die auf die Bedürfnisse der Menschen vor Ort zugeschnitten sind und regionale Besonderheiten berücksichtigen. Auch bei einem Nationalen Bildungsrat muss die Länderhoheit berücksichtigt werden. Denn verbindliche Entscheidungen im Bildungsbereich können auf länderübergreifender Ebene auch weiterhin nur in der KMK getroffen werden. „Eine Verknüpfung des Bildungsrates mit der KMK wäre daher sinnvoll und zielführend. Ich bin mir sicher, dass wir gemeinsam zu einem Ergebnis zum Wohl unserer Schülerinnen und Schüler und deren Eltern kommen werden“, so Sibler.

Quelle: stmbw.bayern.de

Von redaktion

Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.