Berlin:

Zypries: „G20 Staaten einigen sich auf Stahl-Bericht und konkrete Handlungsempfehlungen zum
Kapazitätsabbau“

Unter Leitung von Bundeswirtschaftsministerin Zypries fand heute im Bundeswirtschaftsministerium in
Berlin das Ministertreffen des sog. „Global Forum on Steel Excess Capacity“ statt. Das Global Forum
on Steel Excess Capacity hat seinen Ursprung im G20 Gipfel von Hangzhou (China) vom 4./5. September
2016 und wurde unter deutscher G20-Präsidentschaft am 16.12.2016 formell eingerichtet. Es hat zum
Ziel, auf multilateraler Ebene die Ursachen für Überkapazitäten im Weltstahlmarkt zu adressieren
und Wege zum Kapazitätsabbau aufzuzeigen. Das Global Forum setzt sich aus insgesamt 33 Mitgliedern
zusammen (G20, interessierte OECD-Länder und Vertreter der OECD). Das heutige Treffen bildet den
Abschluss der deutschen G20-Präsidentschaft und setzt zugleich die G20-Erklärung von Hamburg im
Stahlbereich um.
Bundeswirtschaftsministerin Brigitte Zypries: „Ich freue mich sehr, dass sich die G20 Staaten und
weitere OECD Länder auf einen Stahl-Bericht mit konkreten Handlungsempfehlungen zum globalen
Kapazitätsabbau im Stahlbereich verständigt haben. Ich danke allen Teilnehmern des Global Forums
für die gute und konstruktive Zusammenarbeit. Es ist uns gelungen, einen Bericht zu verabschieden
und damit die G20 Erklärung von Hamburg im Stahlbereich umzusetzen. Das ist ein großer Erfolg zum
Abschluss der deutschen G20-Präsidentschaft! Stahlüberkapazitäten sind ein globales Phänomen, auf
das eine globale Antwort gefunden werden muss. Das Global Forum bietet hierfür den richtigen
Rahmen. Dies bekräftigt auch der heute vorgelegte Bericht. Wir brauchen nicht nur im Stahlbereich,
sondern in allen Wirtschaftssektoren offene Märkte und fairen Handel auf Basis eines „level playing
field“. Nur so können Ungleichgewichte auch gemeinsam austariert werden, und zwar zum Vorteil aller
Parteien. Wichtig ist mir auch, dass wir mit dem heutigen Stahl-Bericht eine gute Grundlage für die
argentinische G20-Präsidentschaft geschaffen haben und damit die Weichen gestellt haben für eine
fundierte, systematische Fortführung der Arbeiten des Global Forums.“


Der Stahl-Bericht enthält folgende Kernaussagen: Teil 1: „Globale Kooperation um Lösungen zu
finden, Überkapazitäten im Stahlmarkt anzugehen“
Kernaussage: Es besteht im Global Forum Konsens, dass die weltweiten Überkapazitäten zügige und
konkrete Lösungen erfordern. Grundlage für deren Entwicklung sind Ergebnisse aus einem intensiven
Informationsaustausch, der zwischen den Mitgliedern des Global Forums erfolgt ist. Teil 2:
„Politiken, Maßnahmen und Praktiken der Regierungen der Mitgliedstaaten des Global Forum“
Kernaussage: Der zwischen den Mitgliedstaaten erfolgte Informationsaustausch zeigt die
Heterogenität der Politiken mit Bezug zur Stahlindustrie auf. Dies verdeutlicht, dass für die
Entwicklung von politischen Lösungen ein gemeinsamer Referenzrahmen erforderlich ist. Teil 3: „Vom
Global Forum empfohlene konkrete politische Lösungen“
Kernaussage: Grundprinzipien für die Arbeit im Global Forum werden anerkannt. Diese beziehen sich
auf die Stärkung der Marktfunktion, Restrukturierung, Transparenz und die globale Natur von
Überkapazitäten. Daraus abgeleitet werden konkrete Politikempfehlungen mit Bezug zu generellen
Rahmenbedingungen der Stahlindustrie, marktverzerrenden Subventionen, die Schaffung eines „level
playing field“ im Stahlmarkt, staatliche Auf- und Abbauziele, Fusionen und Übernahmen,
Exportkredite und Transparenz. Die Mitglieder einigen sich auf einen Fahrplan für deren Umsetzung
in 2018.
Den Bericht finden Sie . Ein Faktenpapier finden Sie .

http://www.bmwi.de/Redaktion/DE/Pressemitteilungen/2017/20171130-zypries-g20-staaten-einigen-sich-auf-stahl-bericht.html

Quelle:bmwi.bund.de

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Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.