München:

Huml setzt sich für weitere Pflege-Fortschritte ein – Debatte im Landtag – Bayerns Gesundheits- und Pflegeministerin: Weichen für Bewältigung künftiger Herausforderungen sind gestellt

Bayerns Gesundheits- und Pflegeministerin Melanie Huml setzt sich für weitere Fortschritte bei den Herausforderungen in der Altenpflege ein. Huml betonte am Donnerstag anlässlich einer Pflegedebatte im Landtag: „Mein Ziel ist, dass Pflegedürftige möglichst lange selbstständig leben können und bestmögliche Unterstützung bekommen. Dabei haben wir schon viel erreicht. Wir haben schon jetzt die Weichen wir für die pflegerische Versorgung in den nächsten Jahrzehnten gestellt. Angesichts der steigenden Zahl der Pflegebedürftigen ist es auch wichtig, eine verstärkte Zusammenarbeit anzustreben.“

Gegenwärtig sind rund 330.000 Bürgerinnen und Bürger in Bayern pflegebedürftig. Die Ministerin verwies darauf, dass im Juli nächsten Jahres in Nürnberg ein großer bayerischer Pflegegipfel stattfinden wird. Daran nimmt auch Bundesminister Hermann Gröhe teil. Eingeladen werden zudem sowohl Vertreter der Pflegeberufe und der Wissenschaft als auch der Kassen, Kommunen und Einrichtungsträger sowie Vertreter von Pflegebedürftigen und ihren Angehörigen. Das Treffen war bereits im September 2016 von einem kleineren Pflegegipfel vorbereitet worden.

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Huml unterstrich: „Bei der Pflege handelt es sich um ein Thema, das für die Menschen immer mehr an Bedeutung gewinnt. Deshalb ist es wichtig, die Herausforderungen in diesem Bereich gemeinsam anzupacken und weitere Fortschritte für Pflegebedürftige und deren Angehörige zu erreichen. Denn die Menschlichkeit einer Gesellschaft zeigt sich daran, wie sie mit ihren Schwächeren umgeht.“

Die Erkenntnisse aus dem Pflegegipfel 2017 werden die Grundlage für Entscheidungen über langfristige Ziele der bayerischen Pflegepolitik sein. Huml erläuterte: „Klar ist schon jetzt, dass wir mehr gesellschaftliche Anerkennung für professionelle und häusliche Pflege brauchen. Außerdem müssen wir passende Rahmenbedingungen auch für ein möglichst selbstbestimmtes Leben der Pflegebedürftigen schaffen.“

Die Ministerin fügte hinzu: „Die Politik hat schon Handlungsfähigkeit bewiesen – zum Beispiel mit den Pflegestärkungsgesetzen des Bundes und mit Verbesserungen auf Landesebene. Aber wir dürfen uns auf diesen Reformen nicht ausruhen. Derzeit wird auf Bundesebene das Dritte Pflegestärkungsgesetz verhandelt. Damit wollen wir die Strukturen vor Ort und die Position der Kommunen stärken.“

Huml setzt sich zudem dafür ein, dass mehr Fachkräfte für die Pflege gewonnen werden können. Dabei ist Bayerns „HERZWERKER“-Kampagne sehr erfolgreich: Die Schü­ler­zahlen in der Alten­pflege im Freistaat sind seit dem Schuljahr 2009/2010 um fast 40 Prozent gestiegen. Die Ministerin unterstrich: „Wir brauchen insgesamt mehr Begeisterung für den Pflegeberuf!“

Die Ministerin betonte ferner: „Auch der großen Herausforderung Demenz haben wir uns gestellt. Nach Schätzungen leben in Bayern bereits mehr als 230.000 Menschen mit Demenz  bis zum Jahr 2032 werden es voraussichtlich rund 340.000 sein. Wir haben auf den erwarteten Anstieg schon reagiert. So hat die Staatregierung im Sommer beschlossen, Demenzzentren in den Bezirken zu schaffen. Sie dienen als Anlaufstellen für Fragen zur Pflege und Betreuung Demenzkranker.“

Der Freistaat fördert zudem im Rahmen der Bayerischen Demenzstrategie zahlreiche Projekte und Angebote. Ein Beispiel ist der Ausbau von Betreuungsangeboten für Demenzkranke, die zu Hause gepflegt werden. Ferner werden Maßnahmen zur demenzgerechten Innen- und Außenraumgestaltung von Kurzzeit-, Tages- und Nachtpflegeeinrichtungen gefördert. Huml erläuterte: „Für Betroffene ermöglichen diese Versorgungsformen ein möglichst langes Verbleiben in den eigenen vier Wänden – und für pflegende Angehörige bieten sie eine wichtige Entlastung.“

Quelle:stmgp.bayern.de

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LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.