München:

Mehr als 2 Millionen Euro für Thüringer Technologieunternehmen
Bund und Land fördern Ausbau der Präzisionsoptik

 

Das Technologieunternehmen POG Präzisionsoptik Gera GmbH erhält 2,3 Millionen EUR Fördermittel für
seine neue Betriebsstätte im thüringischen Löbichau. Die Firma ist auf die Herstellung von
Einzelteilen, Komponenten und Geräten für den gesamten optischen Spektralbereich spezialisiert. Die
Mittel werden im Rahmen der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“
(GRW) zur Verfügung gestellt. Der Förderbescheid wurde heute im Beisein des Parlamentarischen
Staatsekretärs des BMWK, Michael Kellner und des Wirtschaftsministers Thüringens, Wolfgang
Tiefensee, der Geschäftsführung des Unternehmens übergeben.


Der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesminister für Wirtschaft und Klimaschutz und
Mittelstandsbeauftragte der Bundesregierung, Michael Kellner: „Die Präzisionsoptik hat in Thüringen
eine lange Tradition. Viele kleinere und mittlere Unternehmen leisten auf diesem Gebiet seit vielen
Jahrzehnten exzellente Forschungs- und Entwicklungsarbeit. Sie bewegen sich mit ihren Produkten auf
Weltniveau. Die Fördermittel des Bundes und des Landes setzen nun Anreize für neue Investitionen,
die Thüringen als wichtigen Produktionsstandort für optische Bauelemente weiter stärken werden.
Damit sichern wir Wertschöpfung und Beschäftigung in der Region.“
Eingesetzt werden die Fördergelder für den Ausbau der Produktionskapazitäten einer Betriebsstätte
am neuen Firmenstandort in Löbichau. Hier sollen optische Elemente, Baugruppen und Geräte
hergestellt werden. Im Wesentlichen handelt es sich um einen neuen Schleifraum nebst
Bearbeitungsgeräten sowie ein Laserbelichtungssystem. Die seit Jahren steigende Nachfrage nach den
Produkten der POG hat den Ausbau notwendig gemacht, das Investitionsvolumen des Vorhabens beträgt
insgesamt 7,74 Millionen Euro. In diesem Zusammenhang sind nunmehr Investitionen in nahezu allen
Bereichen des Unternehmens (Vorfertigung, Endfertigung, Montage, Werkzeugbau und Qualitätssicherung
optischer Anfertigungen) vorgesehen.
Die GRW ist zentrales Instrument regionaler Wirtschafts- und Strukturpolitik von Bund und Ländern.
Die Übergabe des Förderbescheides erfolgte heute im Rahmen der aktuellen Reisen Michael Kellners in
die ostdeutschen Bundesländer. Bei diesen Reisen führt er Vor-Ort-Gespräche mit Vertreterinnen und
Vertretern von Unternehmen, Sozialpartnern, Bildungseinrichtungen sowie politischen
Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträgern. Insbesondere zu den Themen Transformation der
Wirtschaft und Sicherung der regionalen Standort- und Lebensqualität.

https://www.bmwk.de/Redaktion/DE/Pressemitteilungen/2023/06/20230605-mehr-als-2-millionen-euro-fuer-thueringer-technologieunternehmen.html

Quelle:abo-bmwi.de

Von redaktion

Versäumt

Bayerns Wirtschaftsminister informiert sich im Bayerischen Wald Aiwanger: „Gemeinsam haben wir den Borkenkäfer deutlich zurückgedrängt – jetzt dürfen wir nicht nachlassen. Nach dem trockenen Sommer sind die Bäume geschwächt und anfällig“ Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger hat sich heute über die aktuelle Borkenkäfersituation im Bayerischen Wald informiert. Das Bild zeigt ihn mit (v.l.n.r) Nationalparkchefin Ursula Schuster und BaySF-Vorstand Rudolf Plochmann. Foto: StMWi/Bastian Brummer   Download SPIEGELAU  Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger hat sich heute über die aktuelle Borkenkäfersituation im Bayerischen Wald informiert. Im Mittelpunkt der Exkursion mit Vertretern der Bayerischen Staatsforsten, der Nationalparkverwaltung, der Forstverwaltung sowie privaten Waldbesitzern und Verbänden standen die Erfahrungen der vergangenen Jahre, die aktuelle Entwicklung und konkrete Maßnahmen zur Bekämpfung des Schädlings.   Aiwanger: „Die Borkenkäfersituation im Bayerischen Wald hat sich deutlich entspannt. Das ist eine gute Nachricht für unsere Wälder und ein Erfolg der konsequenten Arbeit aller Beteiligten. Wir haben in den vergangenen Jahren gelernt, dass wir den Käfer nur gemeinsam und über die Grenzen der Waldbesitzarten hinweg wirksam bekämpfen können. Genau diesen Weg müssen wir weitergehen. Denn Entwarnung können wir noch lange nicht geben: Nach Hitze und Trockenheit sind viele Bäume geschwächt. Wir müssen aufmerksam bleiben, Befall früh erkennen, Käferholz konsequent aufarbeiten und zügig aus dem Wald bringen.“   Der Ortstermin in Spiegelau war bereits das dritte gemeinsame Treffen zur Borkenkäferthematik im Bayerischen Wald nach den Terminen im März 2024 und August 2025. Damals stand die Sorge im Mittelpunkt, dass sich der Borkenkäfer aus dem Nationalpark in angrenzende Waldflächen ausbreiten könnte. Heute fällt die Bilanz deutlich positiver aus. Gemeinsam mit den Partnern wurden an Exkursionspunkten im Staatswald und im Nationalpark Bayerischer Wald unterschiedliche Verfahren und Methoden zur waldschutzwirksamen Aufarbeitung von Käferholz vorgestellt.   Aiwanger: „Wir sehen, dass regelmäßiger Austausch und abgestimmtes Handeln etwas bewirken. Staatswald, Nationalpark und Privatwald haben unterschiedliche Aufgaben und Rahmenbedingungen. Beim Schutz unserer Wälder haben wir aber ein gemeinsames Interesse. Deshalb werden wir den regelmäßigen Austausch fortsetzen und weiter an einem Strang ziehen.“ Die Borkenkäfersituation in der Region Bayerischer Wald ist aktuell so ruhig wie seit Jahren nicht mehr. In den Landkreisen Freyung-Grafenau und Regen wurden bislang historisch geringe Mengen an Käferholz festgestellt. Die Fangzahlen des Borkenkäfermonitorings der Bayerischen Landesanstalt für Wald und Forstwirtschaft liegen rund 40 Prozent unter dem Niveau von 2024. Die Bayerischen Staatsforsten verzeichnen sehr geringe Schadholzmengen und in der Managementzone des Nationalparks ist die Situation im Vergleich zu den Vorjahren ebenfalls ruhig. Die Entwicklung zeigt: Konsequentes Borkenkäfermanagement und eine enge Zusammenarbeit über die Waldbesitzarten hinweg zahlen sich aus. Gleichzeitig bleibt der Käfer eine Gefahr. Nach den heißen und trockenen Phasen dieses Sommers sind die Wälder weiterhin belastet. Deshalb gilt es, gerade jetzt wachsam zu bleiben und bei ersten Anzeichen konsequent zu handeln. Regelmäßige Bohrmehlsuche, schnelle Aufarbeitung und der zügige Abtransport des Käferholzes bleiben die entscheidenden Maßnahmen. Ziel bleibt, den Wald als Lebens- und Wirtschaftsraum für kommende Generationen zu erhalten. Ansprechpartner: Bastian Brummer Stellv. Pressesprecher Auf Flächen des Nationalparks Bayerischer Wald überzeugte sich der Minister von einem Verfahren der Parkverwaltung, wodurch Käferbäume unschädlich gemacht werden. Dabei griff er auch selbst zum Werkzeug und entrindete einen Baum. Foto: StMWi/Bastian Brummer   Download Im Mittelpunkt der Exkursion mit Vertretern der Bayerischen Staatsforsten, der Nationalparkverwaltung, der Forstverwaltung sowie privaten Waldbesitzern und Verbänden standen die Erfahrungen der vergangenen Jahre, die aktuelle Entwicklung und konkrete Maßnahmen zur Bekämpfung des Borkenkäfers.