Berlin:

Erfolgreich digitalisieren im Mittelstand: Digitalforum Saar 2023 hat gezeigt, wie es geht

Volles Haus beim Digitalforum Saar 2023. Mit rund 130 Teilnehmern war die Veranstaltung ausgebucht
und damit ein voller Erfolg für das Mittelstand-Digital Zentrum Saarbrücken.


Das Digitalforum, das am 10. Februar stattfand, bot mittelständischen Unternehmen eine einzigartige
Gelegenheit, sich über die neuesten Trends und erfolgreiche Praktiken im Bereich der
Digitalisierung zu informieren. Ziel des Digitalforums Saar war es, kleinen und mittleren
Unternehmen bei ihrer digitalen Transformation zu unterstützen und ihre Zukunftsfähigkeit damit zu
sichern. „Die Unternehmenslandschaft in der saarländischen Region ist stark vom Strukturwandel
betroffen, insbesondere im Bereich Automotive und Zuliefererindustrie. Der digitale Wandel bietet
Unternehmen die Chance, ihre Prozesse zu optimieren und neue, zukunftsfähige Geschäftsmodelle zu
entwickeln. Durch die Förderung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz kann das
Mittelstand-Digital Zentrum Saarbrücken kleine und mittlere Unternehmen bei ihrem
Transformationsprozess unterstützen“, so Dr. Anna Christmann, Beauftragte des Bundesministeriums
für Wirtschaft und Klimaschutz für Digitale Wirtschaft und Start-ups.
Das inspirierende Programm umfasste Vorträge zu aktuellen Trends in der Digitalisierung im
Mittelstand, eine beeindruckende Erfolgsgeschichte aus der Praxis und interaktive Quizrunden zum
Thema Digitalisierung. Darüber hinaus bot ein Marktplatz mit Ausstellern eine hervorragende
Gelegenheit zum Austausch und Netzwerken. Die Pecha-Kucha-Session zu den Themen Innovation und
Produktion sowie Low Code – Programmierarme Entwicklung war ein besonderes Highlight. Informieren
konnte man sich an Thementischen zu verschiedenen Schwerpunktthemen des Mittelstand-Digital
Zentrums Saarbrücken, darunter Bürodigitalisierung, wandlungsfähige Montage, smarte Sensoren,
Energie und Ressourcen, Künstliche Intelligenz, Unternehmenskultur und IT-Sicherheit.
„Das Digitalforum Saar 2023 war ein großer Erfolg und hat gezeigt, wie wichtig die Digitalisierung
für den Mittelstand ist. Viele Unternehmen wissen bereits, dass sie Digitalisierungsstrategien
entwickeln müssen, um den digitalen Wandel voranzutreiben. Wir unterstützen sie dabei und stärken
mit unseren Angeboten die Wettbewerbs- und Innovationsfähigkeit von Betrieben und vermitteln
Impulse für neue Geschäftsfelder und Geschäftsmodelle,“ so Anne Blum, die Leiterin des Saarbrücker
Zentrums.
Alle Infos zum Zentrum und seinem Unterstützungsangebot findet man unter:
www.digitalzentrum-saarbruecken.de

https://www.bmwk.de/Redaktion/DE/Pressemitteilungen/2023/02/20230213-erfolgreich-digitalisieren-im-mittelstand.html

Quelle:abo-bmwi.de

 

Von redaktion

Versäumt

Bayerns Wirtschaftsminister informiert sich im Bayerischen Wald Aiwanger: „Gemeinsam haben wir den Borkenkäfer deutlich zurückgedrängt – jetzt dürfen wir nicht nachlassen. Nach dem trockenen Sommer sind die Bäume geschwächt und anfällig“ Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger hat sich heute über die aktuelle Borkenkäfersituation im Bayerischen Wald informiert. Das Bild zeigt ihn mit (v.l.n.r) Nationalparkchefin Ursula Schuster und BaySF-Vorstand Rudolf Plochmann. Foto: StMWi/Bastian Brummer   Download SPIEGELAU  Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger hat sich heute über die aktuelle Borkenkäfersituation im Bayerischen Wald informiert. Im Mittelpunkt der Exkursion mit Vertretern der Bayerischen Staatsforsten, der Nationalparkverwaltung, der Forstverwaltung sowie privaten Waldbesitzern und Verbänden standen die Erfahrungen der vergangenen Jahre, die aktuelle Entwicklung und konkrete Maßnahmen zur Bekämpfung des Schädlings.   Aiwanger: „Die Borkenkäfersituation im Bayerischen Wald hat sich deutlich entspannt. Das ist eine gute Nachricht für unsere Wälder und ein Erfolg der konsequenten Arbeit aller Beteiligten. Wir haben in den vergangenen Jahren gelernt, dass wir den Käfer nur gemeinsam und über die Grenzen der Waldbesitzarten hinweg wirksam bekämpfen können. Genau diesen Weg müssen wir weitergehen. Denn Entwarnung können wir noch lange nicht geben: Nach Hitze und Trockenheit sind viele Bäume geschwächt. Wir müssen aufmerksam bleiben, Befall früh erkennen, Käferholz konsequent aufarbeiten und zügig aus dem Wald bringen.“   Der Ortstermin in Spiegelau war bereits das dritte gemeinsame Treffen zur Borkenkäferthematik im Bayerischen Wald nach den Terminen im März 2024 und August 2025. Damals stand die Sorge im Mittelpunkt, dass sich der Borkenkäfer aus dem Nationalpark in angrenzende Waldflächen ausbreiten könnte. Heute fällt die Bilanz deutlich positiver aus. Gemeinsam mit den Partnern wurden an Exkursionspunkten im Staatswald und im Nationalpark Bayerischer Wald unterschiedliche Verfahren und Methoden zur waldschutzwirksamen Aufarbeitung von Käferholz vorgestellt.   Aiwanger: „Wir sehen, dass regelmäßiger Austausch und abgestimmtes Handeln etwas bewirken. Staatswald, Nationalpark und Privatwald haben unterschiedliche Aufgaben und Rahmenbedingungen. Beim Schutz unserer Wälder haben wir aber ein gemeinsames Interesse. Deshalb werden wir den regelmäßigen Austausch fortsetzen und weiter an einem Strang ziehen.“ Die Borkenkäfersituation in der Region Bayerischer Wald ist aktuell so ruhig wie seit Jahren nicht mehr. In den Landkreisen Freyung-Grafenau und Regen wurden bislang historisch geringe Mengen an Käferholz festgestellt. Die Fangzahlen des Borkenkäfermonitorings der Bayerischen Landesanstalt für Wald und Forstwirtschaft liegen rund 40 Prozent unter dem Niveau von 2024. Die Bayerischen Staatsforsten verzeichnen sehr geringe Schadholzmengen und in der Managementzone des Nationalparks ist die Situation im Vergleich zu den Vorjahren ebenfalls ruhig. Die Entwicklung zeigt: Konsequentes Borkenkäfermanagement und eine enge Zusammenarbeit über die Waldbesitzarten hinweg zahlen sich aus. Gleichzeitig bleibt der Käfer eine Gefahr. Nach den heißen und trockenen Phasen dieses Sommers sind die Wälder weiterhin belastet. Deshalb gilt es, gerade jetzt wachsam zu bleiben und bei ersten Anzeichen konsequent zu handeln. Regelmäßige Bohrmehlsuche, schnelle Aufarbeitung und der zügige Abtransport des Käferholzes bleiben die entscheidenden Maßnahmen. Ziel bleibt, den Wald als Lebens- und Wirtschaftsraum für kommende Generationen zu erhalten. Ansprechpartner: Bastian Brummer Stellv. Pressesprecher Auf Flächen des Nationalparks Bayerischer Wald überzeugte sich der Minister von einem Verfahren der Parkverwaltung, wodurch Käferbäume unschädlich gemacht werden. Dabei griff er auch selbst zum Werkzeug und entrindete einen Baum. Foto: StMWi/Bastian Brummer   Download Im Mittelpunkt der Exkursion mit Vertretern der Bayerischen Staatsforsten, der Nationalparkverwaltung, der Forstverwaltung sowie privaten Waldbesitzern und Verbänden standen die Erfahrungen der vergangenen Jahre, die aktuelle Entwicklung und konkrete Maßnahmen zur Bekämpfung des Borkenkäfers.