München:

Bayerns Wirtschafts- und Tourismusministerin Ilse Aigner würdigt die Leistungen der bayerischen Tourismusbranche im abgelaufenen Tourismusjahr 2013. Auf der Jahrespressekonferenz Tourismus erklärte die Ministerin: Der Tourismus im Freistaat hat 2013 den widrigen Witterungsverhältnissen  wenig Schnee im Winter, verregnetes Frühjahr auch zu Ostern und Pfingsten, und schließlich die Hochwasserkatastrophe in Mai und Juni  getrotzt und ein Jahresergebnis auf Höhe des Rekordjahres 2012 erreicht. Dieser großartige Erfolg sei das Ergebnis engagierter, kompetenter und leistungsstarker Menschen in den Destinationen und den Tourismusbetrieben, so Aigner: „Hervorheben möchte ich unsere Hoteliers und Gastwirte sowie die Campingplatzunternehmer, die besonders unter dem Wetter gelitten haben. Auch die bayerischen Tourismusverbände, der Bayerische Heilbäderverband und der Bayerische Hotel- und Gaststättenverband haben einen maßgeblichen Anteil an diesem Erfolg. Ihnen allen gebührt meine Anerkennung und ein dickes Lob.

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Nach ersten Zahlen des Statistischen Landesamtes zur Jahresbilanz 2013 des Bayerntourismus stieg die Zahl der Gästeankünfte um 1,5% auf 31.614.363 und die Zahl der Übernachtungen um 0,2 % auf 84.159.410 gegenüber dem Vorjahr. Damit ist es der Branche gelungen, das Top-Niveau aus dem absoluten Rekordjahr 2012 trotz schwieriger Rahmenbedingungen zu halten. Bayerns Gastgewerbe hat 2013 ebenfalls zugelegt und verzeichnet einen höheren Umsatz und mehr Beschäftigte als im Vorjahreszeitraum.

Gemeinsam mit den Präsidenten des Hotel- und Gaststättenverbandes und des Heilbäderverbandes sowie mit der Geschäftsführung der Bayern Tourismus Marketing GmbH bilanzierte Ministerin Aigner das Tourismusjahr 2013.

Aigner: Das Top-Ergebnis 2013 zeigt, dass Bayerns Tourismus auch unvorhersehbare und unbeeinflussbare Ereignisse wie die letztjährigen Wetterkapriolen gut ausgleichen kann. Auch wenn wir uns auf einem sehr hohen Level bewegen  im zweiten Jahr in Folge auf absolutem Rekordniveau , dürfen wir uns auf diesem Erfolg nicht ausruhen. Mein Ziel ist es, die Spitzenposition des Bayerntourismus zu verteidigen und weiter auszubauen. Dazu wollen wir unsere Wachstumsmärkte auch künftig gezielt erschließen. Ich nenne hier beispielhaft den Incoming-Tourismus, den Jugendtourismus und den Gesundheitstourismus. Darüber hinaus werden wir unsere Marketingaktivitäten maßgeschneidert auf unsere Zielgruppen ausrichten. Unser Tourismusmarketing wird noch digitaler werden, ganz im Sinne unserer bayerischen Digitalisierungsoffensive. Innovationen, Investitionen, Internationalisierung ; der Bayerntourismus setzt diese Wachstumsstrategie perfekt um. Insgesamt gehen wir gut gerüstet in ein vielversprechendes Tourismusjahr 2014!

Die Gäste kennen immer mehr von der Welt und werden zurecht immer anspruchsvoller, so Ulrich N. Brandl, Präsident des Bayerischen Hotel- und Gaststättenverbandes DEHOGA Bayern. Wenn vor diesem Hintergrund Bayern es schafft, ausgehend von einem Rekordniveau nochmals Zuwächse zu erzielen, ist dies ein Beleg dafür, dass sich unser Preis-Leistungsverhältnis außergewöhnlich verbessert haben muss so Brandl, der auch gleich den Grund hierfür benennt: Erst durch die Herstellung fairer Wettbewerbsbedingungen auf dem Gebiet des Umsatzsteuersatzes war es möglich geworden, den Abbau des Investitionsstaus zu beginnen. Bayerns Beherbergungsgewerbe konnte kräftig in Qualität investieren, es ging ein regelrechter Ruck durch die Branche.Eine kaum beachtete Besonderheit dieser Maßnahme liegt darin, dass auch kleinere Betriebe, die zuvor aufgrund zu geringer Investitionsvolumina nie in den Genuss von Fördermitteln kommen konnten, nunmehr in Qualität investieren können. Zugleich profitieren hiervon insbesondere heimische Handwerker, Dienstleister und Zulieferer. Um die vielgerühmte bayerische Wirtshauskultur vor dem Aussterben zu schützen, ist es wichtig, dass endlich das gesamte Gastgewerbe in den Genuss fairer Wettbewerbsbedingungen kommt, lautet Brandls Fazit.

Mit rund 9 Mio. Zugriffen in 2013 verzeichnen wir für unseren Online-Auftritt ein absolutes Rekordjahr“, freut sich Dr. Martin Spantig, Geschäftsführer der BAYERN TOURISMUS Marketing GmbH. Die Zugriffszahlen belegen: Das Interesse am Reiseland Bayern ist – im In- und Ausland so groß wie nie zuvor so Spantig weiter.

Jede vierte Übernachtung findet in einem bayerischen Heilbad oder Kurort statt. Die Heilbäder und Kurorte verzeichneten 2013 rund 4,67 Millionen Ankünfte. Das entspricht einer Steigerung um 1,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Die Zahl der Übernachtungen ging um 0,5 Prozent auf 22,27 Millionen zurück. Der Vorsitzende des Bayerischen Heilbäder-Verbandes Klaus Holetschek sieht die Gesamtentwicklung mit gemischten Gefühlen. „Die bayerischen Heilbäder und Kurorte sind mit einer Wertschöpfung von 3,7 Milliarden Euro und 100.000 Arbeitsplätzen im ländlichen Raum ein bedeutender Pfeiler im Tourismus. Wir müssen alle Anstrengungen unternehmen, um den Trend der rückläufigen Übernachtungen zu stoppen und unsere Gäste wieder zu einem längeren Urlaub zu bewegen. Das heißt: wir brauchen Initiativen, um den Gesundheitstourismus anzukurbeln. Dazu gehört für uns auch der Ausbau der Digitalisierung. Denn immer mehr Menschen informieren sich im Internet über Angebote und buchen diese auch gleich. Ein erfolgreicher Anfang ist unser Gesundheitsfinder im Internet unter www.gesundes-bayern.de.

Quelle: stmwi.bayern.de

Von redaktion

Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.