München:

Bayerns Gesundheitsminister Holetschek ruft gemeinsam mit KVB-Vorstand und Berufsverband der Deutschen Anästhesisten Landesverband Bayern niedergelassene Anästhesisten zur Unterstützung der Kliniken auf – Abrechnungsvereinbarung geschlossen

Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holetschek, die Kassenärztliche Vereinigung Bayerns (KVB) und der Landesverband Bayern des Berufsverbands der Deutschen Anästhesisten rufen Anästhesistinnen und Anästhesisten aus dem niedergelassenen vertragsärztlichen Bereich zur personellen Unterstützung stark belasteter Krankenhäuser während der Corona-Pandemie auf. Der Minister betonte am Mittwoch in München: Nicht nur Pflegekräfte, auch Fachärztinnen und -ärzte fehlen mancherorts in Bayerns Krankenhäusern. Ich freue mich daher, dass zwischen dem Freistaat und der KVB die Finanzierung des Einsatzes von vertragsärztlich tätigen Anästhesisten in bayerischen Krankenhäusern geklärt werden konnte: Nun steht dem Einsatz von niedergelassenen Anästhesisten nichts im Wege. Ich bitte daher die niedergelassenen Anästhesistinnen und Anästhesisten, denen ein Einsatz außerhalb ihrer Praxis möglich ist, ihr wertvolles Fachwissen vorübergehend den Krankenhäusern zur Verfügung zu stellen!

Der Vorstand der KVB – Dr. Wolfgang Krombholz, Dr. Pedro Schmelz und Dr. Claudia Ritter-Rupp – sowie der Vorstand des Berufsverbandes der Deutschen Anästhesisten – Landesverband Bayern – PD Dr. Michael Dinkel, Prof. Dr. Martina Nowak-Machen und Dr. Frank Vescia – rufen ebenfalls zur kurzfristigen Unterstützung der Kliniken auf: „In Krankenhäusern sind die Abteilungen für Anästhesiologie und Intensivmedizin ganz besonders in der Behandlung von Covid-Kranken gefordert und maßgeblich an der Beherrschung des Pandemiegeschehens beteiligt. Niedergelassene Anästhesistinnen und Anästhesisten können mit ihrer Unterstützung wertvolle Hilfe in den betroffenen Krankenhäusern leisten.

Der Ministerrat hatte am 7. Dezember beschlossen, dass der Einsatz von niedergelassenen Anästhesisten in Krankenhäusern vorübergehend möglich sein solle. Interessierte niedergelassene Anästhesisten können sich an die KVB wenden. Die Teilnahme ist freiwillig und der Einsatzort wird zwischen dem Mediziner und dem jeweiligen Ärztlichen Leiter Krankenhauskoordinierung vereinbart. Der konkrete Einsatzbereich hängt dann von den Erfordernissen des jeweiligen Krankenhauses ab. Auch eigenes medizinisches Assistenzpersonal kann sich beteiligen, falls die Angestellten dies möchten. Durch den Einsatz im Krankenhaus können die Normalstationen der Kliniken entlastet werden.

Quelle:stmgp.bayern.de

Von redaktion

Versäumt

Bayerns Wirtschaftsminister informiert sich im Bayerischen Wald Aiwanger: „Gemeinsam haben wir den Borkenkäfer deutlich zurückgedrängt – jetzt dürfen wir nicht nachlassen. Nach dem trockenen Sommer sind die Bäume geschwächt und anfällig“ Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger hat sich heute über die aktuelle Borkenkäfersituation im Bayerischen Wald informiert. Das Bild zeigt ihn mit (v.l.n.r) Nationalparkchefin Ursula Schuster und BaySF-Vorstand Rudolf Plochmann. Foto: StMWi/Bastian Brummer   Download SPIEGELAU  Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger hat sich heute über die aktuelle Borkenkäfersituation im Bayerischen Wald informiert. Im Mittelpunkt der Exkursion mit Vertretern der Bayerischen Staatsforsten, der Nationalparkverwaltung, der Forstverwaltung sowie privaten Waldbesitzern und Verbänden standen die Erfahrungen der vergangenen Jahre, die aktuelle Entwicklung und konkrete Maßnahmen zur Bekämpfung des Schädlings.   Aiwanger: „Die Borkenkäfersituation im Bayerischen Wald hat sich deutlich entspannt. Das ist eine gute Nachricht für unsere Wälder und ein Erfolg der konsequenten Arbeit aller Beteiligten. Wir haben in den vergangenen Jahren gelernt, dass wir den Käfer nur gemeinsam und über die Grenzen der Waldbesitzarten hinweg wirksam bekämpfen können. Genau diesen Weg müssen wir weitergehen. Denn Entwarnung können wir noch lange nicht geben: Nach Hitze und Trockenheit sind viele Bäume geschwächt. Wir müssen aufmerksam bleiben, Befall früh erkennen, Käferholz konsequent aufarbeiten und zügig aus dem Wald bringen.“   Der Ortstermin in Spiegelau war bereits das dritte gemeinsame Treffen zur Borkenkäferthematik im Bayerischen Wald nach den Terminen im März 2024 und August 2025. Damals stand die Sorge im Mittelpunkt, dass sich der Borkenkäfer aus dem Nationalpark in angrenzende Waldflächen ausbreiten könnte. Heute fällt die Bilanz deutlich positiver aus. Gemeinsam mit den Partnern wurden an Exkursionspunkten im Staatswald und im Nationalpark Bayerischer Wald unterschiedliche Verfahren und Methoden zur waldschutzwirksamen Aufarbeitung von Käferholz vorgestellt.   Aiwanger: „Wir sehen, dass regelmäßiger Austausch und abgestimmtes Handeln etwas bewirken. Staatswald, Nationalpark und Privatwald haben unterschiedliche Aufgaben und Rahmenbedingungen. Beim Schutz unserer Wälder haben wir aber ein gemeinsames Interesse. Deshalb werden wir den regelmäßigen Austausch fortsetzen und weiter an einem Strang ziehen.“ Die Borkenkäfersituation in der Region Bayerischer Wald ist aktuell so ruhig wie seit Jahren nicht mehr. In den Landkreisen Freyung-Grafenau und Regen wurden bislang historisch geringe Mengen an Käferholz festgestellt. Die Fangzahlen des Borkenkäfermonitorings der Bayerischen Landesanstalt für Wald und Forstwirtschaft liegen rund 40 Prozent unter dem Niveau von 2024. Die Bayerischen Staatsforsten verzeichnen sehr geringe Schadholzmengen und in der Managementzone des Nationalparks ist die Situation im Vergleich zu den Vorjahren ebenfalls ruhig. Die Entwicklung zeigt: Konsequentes Borkenkäfermanagement und eine enge Zusammenarbeit über die Waldbesitzarten hinweg zahlen sich aus. Gleichzeitig bleibt der Käfer eine Gefahr. Nach den heißen und trockenen Phasen dieses Sommers sind die Wälder weiterhin belastet. Deshalb gilt es, gerade jetzt wachsam zu bleiben und bei ersten Anzeichen konsequent zu handeln. Regelmäßige Bohrmehlsuche, schnelle Aufarbeitung und der zügige Abtransport des Käferholzes bleiben die entscheidenden Maßnahmen. Ziel bleibt, den Wald als Lebens- und Wirtschaftsraum für kommende Generationen zu erhalten. Ansprechpartner: Bastian Brummer Stellv. Pressesprecher Auf Flächen des Nationalparks Bayerischer Wald überzeugte sich der Minister von einem Verfahren der Parkverwaltung, wodurch Käferbäume unschädlich gemacht werden. Dabei griff er auch selbst zum Werkzeug und entrindete einen Baum. Foto: StMWi/Bastian Brummer   Download Im Mittelpunkt der Exkursion mit Vertretern der Bayerischen Staatsforsten, der Nationalparkverwaltung, der Forstverwaltung sowie privaten Waldbesitzern und Verbänden standen die Erfahrungen der vergangenen Jahre, die aktuelle Entwicklung und konkrete Maßnahmen zur Bekämpfung des Borkenkäfers.