München:

Memmingen und Sulzbach-Rosenberg erhalten Fachakademie für Sozialpädagogik

Finanz- und Kultusministerium geben grünes Licht für Neugründungen – Weitere Stärkung der Ausbildung für Erzieherinnen und Erzieher

Der Freistaat wird eine neue Fachakademie für Sozialpädagogik am Staatlichen Beruflichen Schulzentrum Sulzbach-Rosenberg und an der Außenstelle Memmingen des Staatlichen Beruflichen Schulzentrums Mindelheim gründen. „Erzieherinnen und Erzieher tragen mit der Sorge für unsere Kinder eine besondere Verantwortung für unsere ganze Gesellschaft. Unsere Verantwortung muss es sein, ihnen hierfür die bestmögliche Ausbildung zu bieten! Die aktuelle Zeit zeigt einmal mehr, wie wichtig gut ausgebildete und kompetente pädagogische Fachkräfte sind. Wir setzen uns aktiv für ein heimatnahes und attraktives Angebot zur Aus- und Fortbildung im Bereich der Sozialpädagogik ein. Mit einer neu gegründeten staatlichen Fachakademie für Sozialpädagogik im Allgäu ebenso wie im Herzen der Oberpfalz schaffen wir gleich zwei wohnortnahe Standorte zur Fortbildung hochqualifizierter Fachkräfte. Wir bringen Ausbildung, berufliche Fortbildung und Arbeit zu den Menschen vor Ort. Das ist gelebte Heimatpolitik!“, betont Finanz- und Heimatminister Albert Füracker.

Kultusminister Michael Piazolo: „Erzieherinnen und Erzieher üben nicht nur einen extrem vielseitigen Beruf aus, sie leisten auch einen äußerst wertvollen Beitrag für unsere Gesellschaft. Unser Ziel ist es, die Ausbildung für diesen Beruf auch weiterhin attraktiv zu gestalten. Deshalb schaffen wir, nachdem wir in einem umfassenden Maßnahmenkatalog bereits die Möglichkeit zur Verkürzung der Ausbildungszeit eröffnet haben, nun auch zusätzliche Ausbildungsangebote. Die Fachakademien für Sozialpädagogik in Memmingen und Sulzbach-Rosenberg bieten hierfür eine spannende und facettenreiche Ausbildung, die sowohl modern wie auch praxisnah ist und im Anschluss viele Perspektiven bietet.“

Das Finanz- und das Kultusministerium untermauern mit ihrem Einsatz und ihrer Entscheidung die große Bedeutung sozialpädagogischer Berufe. Mit der Neugründung der Fachakademien für Sozialpädagogik in Memmingen und Sulzbach-Rosenberg schafft der Freistaat wichtige Fortbildungsmöglichkeiten für die Regionen. An den beiden Schulzentren gibt es bereits jeweils eine Berufsfachschule für Kinderpflege. Die Absolventinnen und Absolventen erhalten nun die Möglichkeit, dank der neu errichteten Fachakademien, künftig am selben Ort gleich die Weiterqualifizierung zur „Staatlich anerkannten Erzieherin“ oder zum „Staatlich anerkannten Erzieher“ anzuschließen. Im Rahmen der Hochschulzugangsmöglichkeiten für beruflich Qualifizierte beinhaltet der Abschluss der Fachakademie außerdem die allgemeine Hochschulzugangsberechtigung.

Quelle:stmuk.bayern.de

Von redaktion

Versäumt

Bayerns Wirtschaftsminister informiert sich im Bayerischen Wald Aiwanger: „Gemeinsam haben wir den Borkenkäfer deutlich zurückgedrängt – jetzt dürfen wir nicht nachlassen. Nach dem trockenen Sommer sind die Bäume geschwächt und anfällig“ Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger hat sich heute über die aktuelle Borkenkäfersituation im Bayerischen Wald informiert. Das Bild zeigt ihn mit (v.l.n.r) Nationalparkchefin Ursula Schuster und BaySF-Vorstand Rudolf Plochmann. Foto: StMWi/Bastian Brummer   Download SPIEGELAU  Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger hat sich heute über die aktuelle Borkenkäfersituation im Bayerischen Wald informiert. Im Mittelpunkt der Exkursion mit Vertretern der Bayerischen Staatsforsten, der Nationalparkverwaltung, der Forstverwaltung sowie privaten Waldbesitzern und Verbänden standen die Erfahrungen der vergangenen Jahre, die aktuelle Entwicklung und konkrete Maßnahmen zur Bekämpfung des Schädlings.   Aiwanger: „Die Borkenkäfersituation im Bayerischen Wald hat sich deutlich entspannt. Das ist eine gute Nachricht für unsere Wälder und ein Erfolg der konsequenten Arbeit aller Beteiligten. Wir haben in den vergangenen Jahren gelernt, dass wir den Käfer nur gemeinsam und über die Grenzen der Waldbesitzarten hinweg wirksam bekämpfen können. Genau diesen Weg müssen wir weitergehen. Denn Entwarnung können wir noch lange nicht geben: Nach Hitze und Trockenheit sind viele Bäume geschwächt. Wir müssen aufmerksam bleiben, Befall früh erkennen, Käferholz konsequent aufarbeiten und zügig aus dem Wald bringen.“   Der Ortstermin in Spiegelau war bereits das dritte gemeinsame Treffen zur Borkenkäferthematik im Bayerischen Wald nach den Terminen im März 2024 und August 2025. Damals stand die Sorge im Mittelpunkt, dass sich der Borkenkäfer aus dem Nationalpark in angrenzende Waldflächen ausbreiten könnte. Heute fällt die Bilanz deutlich positiver aus. Gemeinsam mit den Partnern wurden an Exkursionspunkten im Staatswald und im Nationalpark Bayerischer Wald unterschiedliche Verfahren und Methoden zur waldschutzwirksamen Aufarbeitung von Käferholz vorgestellt.   Aiwanger: „Wir sehen, dass regelmäßiger Austausch und abgestimmtes Handeln etwas bewirken. Staatswald, Nationalpark und Privatwald haben unterschiedliche Aufgaben und Rahmenbedingungen. Beim Schutz unserer Wälder haben wir aber ein gemeinsames Interesse. Deshalb werden wir den regelmäßigen Austausch fortsetzen und weiter an einem Strang ziehen.“ Die Borkenkäfersituation in der Region Bayerischer Wald ist aktuell so ruhig wie seit Jahren nicht mehr. In den Landkreisen Freyung-Grafenau und Regen wurden bislang historisch geringe Mengen an Käferholz festgestellt. Die Fangzahlen des Borkenkäfermonitorings der Bayerischen Landesanstalt für Wald und Forstwirtschaft liegen rund 40 Prozent unter dem Niveau von 2024. Die Bayerischen Staatsforsten verzeichnen sehr geringe Schadholzmengen und in der Managementzone des Nationalparks ist die Situation im Vergleich zu den Vorjahren ebenfalls ruhig. Die Entwicklung zeigt: Konsequentes Borkenkäfermanagement und eine enge Zusammenarbeit über die Waldbesitzarten hinweg zahlen sich aus. Gleichzeitig bleibt der Käfer eine Gefahr. Nach den heißen und trockenen Phasen dieses Sommers sind die Wälder weiterhin belastet. Deshalb gilt es, gerade jetzt wachsam zu bleiben und bei ersten Anzeichen konsequent zu handeln. Regelmäßige Bohrmehlsuche, schnelle Aufarbeitung und der zügige Abtransport des Käferholzes bleiben die entscheidenden Maßnahmen. Ziel bleibt, den Wald als Lebens- und Wirtschaftsraum für kommende Generationen zu erhalten. Ansprechpartner: Bastian Brummer Stellv. Pressesprecher Auf Flächen des Nationalparks Bayerischer Wald überzeugte sich der Minister von einem Verfahren der Parkverwaltung, wodurch Käferbäume unschädlich gemacht werden. Dabei griff er auch selbst zum Werkzeug und entrindete einen Baum. Foto: StMWi/Bastian Brummer   Download Im Mittelpunkt der Exkursion mit Vertretern der Bayerischen Staatsforsten, der Nationalparkverwaltung, der Forstverwaltung sowie privaten Waldbesitzern und Verbänden standen die Erfahrungen der vergangenen Jahre, die aktuelle Entwicklung und konkrete Maßnahmen zur Bekämpfung des Borkenkäfers.