München:

Neu im Wissenschaftsrat: Sibler gratuliert Professor der Technischen Hochschule Ingolstadt

Professor Dr. Christian Facchi wird Teil der renommierten Institution – „Bayern entsendet weiteren Vertreter mit wissenschaftlicher Exzellenz und wissenschaftspolitischer Kompetenz“

Professor Dr. Christian Facchi von der Technischen Hochschule Ingolstadt (THI) gehört ab 1. Februar 2020 dem Wissenschaftsrat an. Der Wissenschaftsrat ist das wichtigste wissenschaftspolitische Beratungsgremium in Deutschland. Dementsprechend sei es „eine große Ehre, vom Bundespräsidenten als Mitglied in diese renommierte Institution berufen zu werden“, gratuliert Wissenschaftsminister Bernd Sibler anlässlich der Bekanntgabe der Berufung. „Bayern entsendet mit Professor Dr. Christian Facchi einen weiteren Vertreter, der für wissenschaftliche Exzellenz und wissenschaftspolitische Kompetenz steht. Damit erfüllt er bestens die Voraussetzungen, um künftig erfolgreich die Geschicke Deutschlands und Bayerns als Wissenschaftsstandort mitzudenken und mitzugestalten“, so Sibler weiter.

Professor Dr. Facchi wurde auf gemeinsamen Vorschlag der im Wissenschaftsrat vertretenen Forschungsorganisationen in dessen Wissenschaftliche Kommission berufen. Unter den 32 Kommissionsmitgliedern wird Facchi künftig einer von drei Mitgliedern einer Hochschule für angewandte Wissenschaften (HaW) sein und kann daher dazu beitragen, den besonderen Blickwinkel der HaW bei der Weiterentwicklung des deutschen Wissenschaftssystems in Forschung, Lehre und Transfer einzubringen.

Mitglied in verschiedenen Gremien und Programmkomitees

Der studierte Informatiker und Elektrotechniker Prof. Dr. rer. nat. Christian Facchi ist wissenschaftlicher Leiter des Zentrums für Angewandte Forschung (ZAF) der THI und lehrt auf den Gebieten Software Engineering, Verteilte Anwendungen und Ingenieurmathematik. Er ist Mitglied in verschiedenen nationalen und internationalen Gremien und Programmkomitees. Unter anderem ist er Gründungsmitglied im Leitungskreis des Verbundkollegs „Mobilität und Verkehr“ des Bayerischen Wissenschaftsforums BayWISS, das Absolventinnen und Absolventen bayerischer Hochschulen für angewandte Wissenschaften durch eine Kooperation zwischen Hochschulen und Universitäten in bestimmten Fachbereichen die Promotion ermöglicht.

Der Wissenschaftsrat wurde am 5. September 1957 von Bund und Ländern gegründet und ist das älteste wissenschaftspolitische Beratungsgremium in Europa. Er unterhält seinen Hauptsitz in Köln. Hauptaufgabe des Wissenschaftsrates ist die Beratung der Bundesregierung sowie der Regierungen der Länder in allen Fragen der inhaltlichen und strukturellen Entwicklung der Wissenschaft, der Forschung und des Hochschulbereichs.

Quelle: stmwk.bayern.de

Von redaktion

Versäumt

Bayerns Wirtschaftsminister informiert sich im Bayerischen Wald Aiwanger: „Gemeinsam haben wir den Borkenkäfer deutlich zurückgedrängt – jetzt dürfen wir nicht nachlassen. Nach dem trockenen Sommer sind die Bäume geschwächt und anfällig“ Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger hat sich heute über die aktuelle Borkenkäfersituation im Bayerischen Wald informiert. Das Bild zeigt ihn mit (v.l.n.r) Nationalparkchefin Ursula Schuster und BaySF-Vorstand Rudolf Plochmann. Foto: StMWi/Bastian Brummer   Download SPIEGELAU  Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger hat sich heute über die aktuelle Borkenkäfersituation im Bayerischen Wald informiert. Im Mittelpunkt der Exkursion mit Vertretern der Bayerischen Staatsforsten, der Nationalparkverwaltung, der Forstverwaltung sowie privaten Waldbesitzern und Verbänden standen die Erfahrungen der vergangenen Jahre, die aktuelle Entwicklung und konkrete Maßnahmen zur Bekämpfung des Schädlings.   Aiwanger: „Die Borkenkäfersituation im Bayerischen Wald hat sich deutlich entspannt. Das ist eine gute Nachricht für unsere Wälder und ein Erfolg der konsequenten Arbeit aller Beteiligten. Wir haben in den vergangenen Jahren gelernt, dass wir den Käfer nur gemeinsam und über die Grenzen der Waldbesitzarten hinweg wirksam bekämpfen können. Genau diesen Weg müssen wir weitergehen. Denn Entwarnung können wir noch lange nicht geben: Nach Hitze und Trockenheit sind viele Bäume geschwächt. Wir müssen aufmerksam bleiben, Befall früh erkennen, Käferholz konsequent aufarbeiten und zügig aus dem Wald bringen.“   Der Ortstermin in Spiegelau war bereits das dritte gemeinsame Treffen zur Borkenkäferthematik im Bayerischen Wald nach den Terminen im März 2024 und August 2025. Damals stand die Sorge im Mittelpunkt, dass sich der Borkenkäfer aus dem Nationalpark in angrenzende Waldflächen ausbreiten könnte. Heute fällt die Bilanz deutlich positiver aus. Gemeinsam mit den Partnern wurden an Exkursionspunkten im Staatswald und im Nationalpark Bayerischer Wald unterschiedliche Verfahren und Methoden zur waldschutzwirksamen Aufarbeitung von Käferholz vorgestellt.   Aiwanger: „Wir sehen, dass regelmäßiger Austausch und abgestimmtes Handeln etwas bewirken. Staatswald, Nationalpark und Privatwald haben unterschiedliche Aufgaben und Rahmenbedingungen. Beim Schutz unserer Wälder haben wir aber ein gemeinsames Interesse. Deshalb werden wir den regelmäßigen Austausch fortsetzen und weiter an einem Strang ziehen.“ Die Borkenkäfersituation in der Region Bayerischer Wald ist aktuell so ruhig wie seit Jahren nicht mehr. In den Landkreisen Freyung-Grafenau und Regen wurden bislang historisch geringe Mengen an Käferholz festgestellt. Die Fangzahlen des Borkenkäfermonitorings der Bayerischen Landesanstalt für Wald und Forstwirtschaft liegen rund 40 Prozent unter dem Niveau von 2024. Die Bayerischen Staatsforsten verzeichnen sehr geringe Schadholzmengen und in der Managementzone des Nationalparks ist die Situation im Vergleich zu den Vorjahren ebenfalls ruhig. Die Entwicklung zeigt: Konsequentes Borkenkäfermanagement und eine enge Zusammenarbeit über die Waldbesitzarten hinweg zahlen sich aus. Gleichzeitig bleibt der Käfer eine Gefahr. Nach den heißen und trockenen Phasen dieses Sommers sind die Wälder weiterhin belastet. Deshalb gilt es, gerade jetzt wachsam zu bleiben und bei ersten Anzeichen konsequent zu handeln. Regelmäßige Bohrmehlsuche, schnelle Aufarbeitung und der zügige Abtransport des Käferholzes bleiben die entscheidenden Maßnahmen. Ziel bleibt, den Wald als Lebens- und Wirtschaftsraum für kommende Generationen zu erhalten. Ansprechpartner: Bastian Brummer Stellv. Pressesprecher Auf Flächen des Nationalparks Bayerischer Wald überzeugte sich der Minister von einem Verfahren der Parkverwaltung, wodurch Käferbäume unschädlich gemacht werden. Dabei griff er auch selbst zum Werkzeug und entrindete einen Baum. Foto: StMWi/Bastian Brummer   Download Im Mittelpunkt der Exkursion mit Vertretern der Bayerischen Staatsforsten, der Nationalparkverwaltung, der Forstverwaltung sowie privaten Waldbesitzern und Verbänden standen die Erfahrungen der vergangenen Jahre, die aktuelle Entwicklung und konkrete Maßnahmen zur Bekämpfung des Borkenkäfers.