Berlin:

Investitionen in Forschung zahlen sich aus

Bundesbericht Forschung und Innovation 2012 zeigt: Inzwischen mehr als eine halbe Million Arbeitsplätze in diesem Bereich / Schavan: „Deutschlands Innovationskraft stetig gestiegen“

Forschung und Innovation sind in Deutschland auf Expansionskurs. Dies geht aus dem Bundesbericht Forschung und Innovation 2012 hervor, den Bundesforschungsministerin Annette Schavan heute im Kabinett vorgestellt hat.

„Dank der großen Anstrengungen von Politik, Wirtschaft und Wissenschaft ist die Innovationskraft Deutschlands in den letzten Jahren stetig gestiegen“, sagte Schavan. „Wir gehören zu den führenden Ländern – beim Export forschungsintensiver Produkte ebenso wie bei weltmarktrelevanten Patenten“. Deutschland hat auch bei der Zahl der wissenschaftlichen Publikationen im Verhältnis zur Einwohnerzahl erstmals die USA überholt. Diese Entwicklung zeigt deutlich, dass die Hochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen ihre Leistungsfähigkeit in den vergangenen Jahren erheblich gesteigert haben.

Dank der Innovationskraft von Unternehmen, Hochschulen und Forschungseinrichtungen ist Deutschland ein wichtiger Stabilitätsanker in Europa. Innovative Unternehmen, insbesondere kleinere und mittlere Firmen sind entscheidende Wachstums- und Beschäftigungsmotoren. Die Grundlage hierfür legen mehr als eine halbe Million Menschen, die in Deutschland inzwischen in Forschung und Entwicklung arbeiten, so viele wie noch nie. „Wir haben ein äußerst erfolgreiches Modell geschaffen, um mit neuen Produkten und Dienstleistungen im weltweiten Wettbewerb zu bestehen“, sagte Schavan. Viele Zahlen des Berichts belegen dies. Zum Beispiel weist Deutschland im Vergleich zu den USA etwa doppelt so viele weltmarktrelevante Patente pro Einwohner auf. Das aktuelle Innovation Union Scoreboard der europäischen Kommission führt Deutschland als Innovationsführer in Europa.

Die Bundesregierung hat in der laufenden Legislaturperiode mehr Geld in Bildung, Forschung und Entwicklung investiert als jemals zuvor. Die jährlichen Ausgaben dafür stiegen von 9 Mrd. Euro im Jahr 2005 auf zuletzt 13,7 Milliarden Euro. Die deutsche Wirtschaft hat auf die Impulse der Politik und den Druck der Märkte reagiert und ihre Investitionen seit 2005 ebenfalls deutlich gesteigert. Allein 2010 investierten die deutschen Unternehmen rund 47 Milliarden Euro in Forschung und Entwicklung.

Der Bundesbericht Forschung und Innovation bietet als Standardwerk einen umfassenden Überblick zu Forschung und Innovation in Deutschland. Übersichtlich und aktuell werden der Aufbau des deutschen Forschungs- und Innovationssystems, sowie wichtige Entwicklungen und Eckdaten vorgestellt und eine Bilanz der Reformen der vergangenen Jahre gezogen. Mit dem Bundesbericht Forschung und Innovation antwortet die Bundesregierung auf das Gutachten 2012 der Expertenkommission Forschung und Innovation (EFI), welches Bundeskanzlerin Angela Merkel und Bundesforschungsministerin Schavan im Februar überreicht worden war.

Quelle: bmbf.de

@wikepedia.org

 

 

Von redaktion

Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.