{"id":9876,"date":"2016-08-22T11:33:46","date_gmt":"2016-08-22T09:33:46","guid":{"rendered":"http:\/\/www.frankensicht.de\/?p=9876"},"modified":"2016-08-22T11:33:46","modified_gmt":"2016-08-22T09:33:46","slug":"erstmals-messung-von-silbernanopartikeln-in-gewaessern-moeglich","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.frankensicht.de\/?p=9876","title":{"rendered":"Erstmals Messung von Silbernanopartikeln in Gew\u00e4ssern m\u00f6glich"},"content":{"rendered":"<p><span style=\"color: #ff0000;\">M\u00fcnchen:<\/span><\/p>\n<p>Erstmals Messung von Silbernanopartikeln in Gew\u00e4ssern m\u00f6glich<\/p>\n<p>Mit einem erstmals erfolgreichen Messverfahren ist in bayerischen Gew\u00e4ssern die Konzentration von Silbernanopartikeln bestimmt worden. Das vom Bayerischen Umweltministerium finanzierte Forschungsprojekt der Technischen Universit\u00e4t M\u00fcnchen hat auch hier die gute Qualit\u00e4t bayerischer Gew\u00e4sser best\u00e4tigt. Die Bayerische Umweltministerin Ulrike Scharf betonte dazu heute in M\u00fcnchen: &#8222;Sauberes Wasser ist eine elementare Grundlage des Lebens. Das neue Verfahren ist ein bahnbrechender Fortschritt, um Silbernanopartikel in der Umwelt zu erfassen. Das Verfahren ist so sensibel, dass damit eine im Walchensee aufgel\u00f6ste Packung W\u00fcrfelzucker nachgewiesen werden k\u00f6nnte. Die gemessenen sehr geringen Konzentrationen zeigen: Bayern hat gutes Wasser und eine gut funktionierende Abwasserbeseitigung.&#8220;<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/?attachment_id=9033\" rel=\"attachment wp-att-9033\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-9033\" src=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/P1000137-300x225.jpg\" alt=\"P1000137\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/P1000137-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/P1000137.jpg 640w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Nanopartikel existieren \u00fcberall in der Natur. Seit einigen Jahren werden aber immer mehr synthetische Nanopartikel hergestellt und in verschiedene Produkte, beispielsweise Kosmetika, eingearbeitet. Zu deren Vorkommen in bayerischen Gew\u00e4ssern liefert das neue Forschungsprojekt zum ersten Mal belastbare Ergebnisse. Bisher konnten Silbernanopartikel in Gew\u00e4ssern aufgrund der geringen Konzentration nur \u00fcber Modellrechnungen erfasst werden.<\/p>\n<p>Um Silbernanopartikel in den Gew\u00e4ssern bestimmen zu k\u00f6nnen, hat die Technische Universit\u00e4t M\u00fcnchen eine spezielle Anreicherungstechnik (Cloud Point Extraktion) entwickelt. Damit lassen sich selbst extrem niedrige Konzentration von Silbernanopartikeln in Gew\u00e4ssern und Kl\u00e4ranlagen messen. Dadurch k\u00f6nnen neue Erkenntnisse zu deren Gehalt in Trink- und Abwasser, Kl\u00e4rschlamm, Fl\u00fcssen und Seen in Bayern gewonnen werden. Das Resultat des Projekts ist erfreulich: Die tats\u00e4chlich gemessenen Konzentrationen in den Gew\u00e4ssern waren \u00e4u\u00dferst niedrig. In nur vier der 13 untersuchten oberbayerischen Seen lag die Konzentration \u00fcberhaupt oberhalb der Nachweisgrenze von 0,2 Nanogramm pro Liter. Kein Messwert war h\u00f6her als 1,3 Nanogramm pro Liter. Einen Grenzwert f\u00fcr Silbernanopartikel gibt es bisher nicht. Beispielhaft f\u00fcr Flie\u00dfgew\u00e4sser wurde die Isar von der Quelle bis zur M\u00fcndung an rund 30 Stellen untersucht. Gemessen wurde auch die Konzentration von Silbernanopartikeln im Zu- und Ablauf von Kl\u00e4rwerken. Dabei konnte nachgewiesen werden, dass mindestens 94 Prozent der Silbernanopartikel in den Kl\u00e4rwerken zur\u00fcckgehalten werden.<\/p>\n<p>Experimentelle Daten des Bayerischen Landesamts f\u00fcr Gesundheit und Lebensmittelsicherheit zur Aufnahme von Silbernanopartikeln im menschlichen K\u00f6rper zeigen, dass aufgrund der geringen Vorkommen in der Umwelt und einer insgesamt niedrigen Aufnahme im K\u00f6rper derzeit nicht von einem erh\u00f6hten Gesundheitsrisiko durch Nanosilber auszugehen ist. Das Bayerische Landesamt f\u00fcr Umwelt nutzt die neu entwickelte Anreicherungstechnik, um in einem bis 2019 laufenden Forschungsvorhaben das Vorkommen synthetischer Nanopartikel in Wasser und Luft weiter zu untersuchen. Das Umweltministerium unterst\u00fctzt dieses und weitere Forschungsprojekte zu Nanopartikeln in Bayern mit insgesamt 1,8 Millionen Euro.<\/p>\n<p>Quelle:stmuv.bayern.de<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>M\u00fcnchen: Erstmals Messung von Silbernanopartikeln in Gew\u00e4ssern m\u00f6glich Mit einem erstmals erfolgreichen Messverfahren ist in bayerischen Gew\u00e4ssern die Konzentration von Silbernanopartikeln bestimmt worden. Das vom Bayerischen Umweltministerium finanzierte Forschungsprojekt der Technischen Universit\u00e4t M\u00fcnchen hat auch hier die gute Qualit\u00e4t bayerischer Gew\u00e4sser best\u00e4tigt. 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