{"id":9863,"date":"2016-08-21T09:11:16","date_gmt":"2016-08-21T07:11:16","guid":{"rendered":"http:\/\/www.frankensicht.de\/?p=9863"},"modified":"2016-08-21T09:11:16","modified_gmt":"2016-08-21T07:11:16","slug":"mit-dachausbauten-mehr-wohnraum-schaffen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.frankensicht.de\/?p=9863","title":{"rendered":"Mit Dachausbauten mehr Wohnraum schaffen"},"content":{"rendered":"<p><span style=\"color: #ff0000;\">Berlin:<\/span><\/p>\n<p>Gemeinsame Pressemitteilung mit dem Bundesinstitut f\u00fcr Bau-, Stadt- und<br \/>\nRaumforschung im Bundesamt f\u00fcr Bauwesen und Raumordnung<\/p>\n<p>Mit Dachausbauten mehr Wohnraum schaffen<br \/>\nBBSR-Studie zeigt, wie sich Potenziale im Bestand heben lassen<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/?attachment_id=9865\" rel=\"attachment wp-att-9865\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-9865\" src=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2016\/08\/cid_8BE69659-A780-40DD-AD7B-AC6D9C2F9F34@fritz-300x225.jpg\" alt=\"!cid_8BE69659-A780-40DD-AD7B-AC6D9C2F9F34@fritz\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2016\/08\/cid_8BE69659-A780-40DD-AD7B-AC6D9C2F9F34@fritz-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2016\/08\/cid_8BE69659-A780-40DD-AD7B-AC6D9C2F9F34@fritz-768x576.jpg 768w, https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2016\/08\/cid_8BE69659-A780-40DD-AD7B-AC6D9C2F9F34@fritz.jpg 979w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Mit Dachaufstockungen und Dachausbauten k\u00f6nnen angespannte Wohnungsm\u00e4rkte<br \/>\nentlastet werden. Bundesbauministerin Barbara Hendricks: \u201eMit einer<br \/>\nma\u00dfvollen Verdichtung in den gefragten Innenstadtlagen k\u00f6nnen neue<br \/>\nWohnungen entstehen, ohne zus\u00e4tzliche Fl\u00e4chen zu versiegeln.\u201c Die<br \/>\nheute vom Statistischen Bundesamt vorgelegten Halbjahreszahlen zu den<br \/>\nerteilten Baugenehmigungen belegen, dass die Bau- und Immobilienwirtschaft<br \/>\ndiese Potenziale erkannt hat: Gegen\u00fcber dem Vorjahreszeitraum ist die<br \/>\nZahl der Baugenehmigungen f\u00fcr Dachausbauten, Dachaufstockungen und<br \/>\nUmwandlungen um 46 Prozent gestiegen.<\/p>\n<p>Mit der Wohnungsbau-Offensive hat der Bund den Weg f\u00fcr die Ankurbelung des<br \/>\nWohnungsneubaus in Deutschland bereitet. Der Schwerpunkt liegt auf dem<br \/>\nbezahlbaren Wohnungsbau, doch besteht auch eine hohe Nachfrage im<br \/>\nmittleren Preissegment. Gerade hier bieten Dachausbauten und Aufstockungen<br \/>\ngute M\u00f6glichkeiten. Zu diesem Ergebnis kommt eine im Auftrag des<br \/>\nBundesbauministeriums vom Bundesinstitut f\u00fcr Bau-, Stadt- und<br \/>\nRaumforschung (BBSR) herausgegebene Kurzexpertise.<\/p>\n<p>Vor allem die Wohnungsbest\u00e4nde der 1950er- bis 1970er-Jahre bieten demnach<br \/>\ngute Voraussetzungen f\u00fcr den Ausbau, weil diese ohnehin einen gro\u00dfen<br \/>\nSanierungsbedarf aufweisen und im Zuge der anstehenden Modernisierung<br \/>\nDachausbaum\u00f6glichkeiten gepr\u00fcft werden k\u00f6nnen. Knapp 40 Prozent des<br \/>\nWohngeb\u00e4udebestandes in der Bundesrepublik entfallen auf diese<br \/>\nGeb\u00e4udegeneration. Dass Dachausbauten durchaus einen Beitrag zur<br \/>\nEntlastung angespannter Wohnungsm\u00e4rkte leisten k\u00f6nnen, belegen<br \/>\nPraxisbeispiele. Die Wissenschaftler haben Potenziale von Dachausbauten<br \/>\nund Dachaufstockungen anhand von Fallstudien ermittelt und bestehende<br \/>\nHemmnisse unter die Lupe genommen.<\/p>\n<p>Das m\u00f6gliche Potenzial ist hoch, so ein wichtiges Ergebnis der Expertise,<br \/>\nwird aber wegen hoher Herstellungskosten eher einen Beitrag zur Ausweitung<br \/>\ndes Wohnungsangebots im mittleren als im unteren Preissegment leisten<br \/>\nk\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Positive Effekte f\u00fcr den Wohnungsmarkt werden dadurch erzielt, dass die<br \/>\nk\u00fcnftigen Nutzer auch preiswertere Bestandswohnungen frei machen. Ein<br \/>\nbesonderer Vorteil liegt darin, dass f\u00fcr diese neuen Wohnungen kein<br \/>\nBauland in Anspruch genommen werden muss und daher auch keine weiteren<br \/>\nFl\u00e4chen versiegelt werden m\u00fcssen. Hinzu kommt, dass in Quartieren mit<br \/>\nschwierig umzusetzender Nachverdichtung Dachaufstockungen und<br \/>\nDachausbauten oftmals die einzige M\u00f6glichkeit darstellen, zus\u00e4tzlichen<br \/>\nWohnraum zu schaffen. Daher ist die Erfassung der theoretischen Potenziale<br \/>\ndurch die Kommune bedeutsam, da die Relevanz von Dachausbauten und<br \/>\nDachaufstockungen f\u00fcr die Wohnraumversorgung verdeutlicht wird.<\/p>\n<p>\u201eWir heben bisher nur einen Bruchteil der Potenziale, die<br \/>\nDachaufstockungen und Dachaus-bauten bieten\u201c, sagte BBSR-Direktor Harald<br \/>\nHerrmann. \u201eAuf Bauma\u00dfnahmen im Bestand entfallen derzeit maximal zehn<br \/>\nProzent an allen fertiggestellten Wohnungen in Deutschland.\u201c Er mahnte<br \/>\njedoch: \u201eEigent\u00fcmer w\u00e4gen sehr genau ab, ob sich ihre Investitionen<br \/>\nrechnen. Zudem wirken rechtliche Anforderungen der L\u00e4nder und Kommunen,<br \/>\nwie etwa die Stellplatz-pflicht oder die Pflicht, einen Aufzug einzubauen,<br \/>\nals Kostentreiber.\u201c<\/p>\n<p>Um die Baukosten zu reduzieren, empfehlen die Wissenschaftler, dass die<br \/>\nKommunen ihre planerischen Ermessensspielr\u00e4ume nutzen und kostentreibende<br \/>\nAuflagen in einem angemessenen Ma\u00df reduzieren. Dies entspricht auch den<br \/>\nForderungen des B\u00fcndnisses f\u00fcr bezahlbares Wohnen und Bauen, das<br \/>\nBundesbauministerin Hendricks ins Leben gerufen hat.<\/p>\n<p>Da Bauma\u00dfnahmen an bestehenden Geb\u00e4uden mit erheblichen Belastungen f\u00fcr<br \/>\nBewohner und Nachbarn einhergingen, gelte es zudem, st\u00e4rker f\u00fcr die<br \/>\nAkzeptanz der Bauma\u00dfnahmen zu werben. \u201eEs sind umfangreiche<br \/>\nInformationen und eine gezielte Kommunikation notwendig, um die Vorteile<br \/>\nder Ma\u00dfnahmen deutlich zu machen\u201c, sagte Herrmann.<\/p>\n<p>Die Expertise ist als BBSR-Online-Publikation erschienen. Sie kann unter<br \/>\nfolgendem Link heruntergeladen werden:<br \/>\nhttp:\/\/www.bbsr.bund.de\/BBSR\/DE\/Veroeffentlichungen\/BBSROnline\/2016\/bbsr-online-08-2016.html<\/p>\n<p>https:\/\/www.facebook.com\/bmub.bund<\/p>\n<p>https:\/\/www.instagram.com\/bmub\/<\/p>\n<p><a class=\"twitter-timeline\" data-width=\"640\" data-height=\"960\" data-dnt=\"true\" href=\"https:\/\/twitter.com\/bmub?ref_src=twsrc%5Etfw\">Tweets by bmub<\/a><script async src=\"https:\/\/platform.twitter.com\/widgets.js\" charset=\"utf-8\"><\/script><\/p>\n<p>Quelle: bmub.bund.de<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Berlin: Gemeinsame Pressemitteilung mit dem Bundesinstitut f\u00fcr Bau-, Stadt- und Raumforschung im Bundesamt f\u00fcr Bauwesen und Raumordnung Mit Dachausbauten mehr Wohnraum schaffen BBSR-Studie zeigt, wie sich Potenziale im Bestand heben lassen Mit Dachaufstockungen und Dachausbauten k\u00f6nnen angespannte Wohnungsm\u00e4rkte entlastet werden. 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