{"id":9778,"date":"2016-07-23T08:21:54","date_gmt":"2016-07-23T06:21:54","guid":{"rendered":"http:\/\/www.frankensicht.de\/?p=9778"},"modified":"2016-07-23T08:21:54","modified_gmt":"2016-07-23T06:21:54","slug":"hendricks-uebernimmt-patenschaft-fuer-die-schneeleoparden-zwillinge-anusha-und-askar","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.frankensicht.de\/?p=9778","title":{"rendered":"Hendricks \u00fcbernimmt Patenschaft f\u00fcr die Schneeleoparden-Zwillinge Anusha und Askar"},"content":{"rendered":"<p><span style=\"color: #ff0000;\">Berliin:<\/span><\/p>\n<p>Artenschutz\/CITES<br \/>\nHendricks \u00fcbernimmt Patenschaft f\u00fcr die Schneeleoparden-Zwillinge Anusha<br \/>\nund Askar<br \/>\nAnl\u00e4sslich des 40-j\u00e4hrigen Bestehens des Washingtoner<br \/>\nArtenschutz\u00fcberein-kommens (CITES) \u00fcbernimmt Bundesumweltministerin<br \/>\nBarbara Hendricks die Patenschaft f\u00fcr zwei junge Schneeleoparden. Die<br \/>\nTiere wurden Anfang Mai 2016 im Zoologischen Garten Neunkirchen im<br \/>\nSaarland geboren. Mit der Patenschaft bekommen die beiden Tiere auch<br \/>\nNamen: Sie hei\u00dfen jetzt Anusha und Askar. Hendricks: \u201eIch habe mich<br \/>\nf\u00fcr die Namen Anusha und Askar entschieden, weil sie an die<br \/>\nzentralasiatische Heimat und den Lebensraum der Art erinnern.<br \/>\nSchneeleoparden faszinieren als \u00dcberlebensk\u00fcnstler in einer kalten Welt<br \/>\naus Schnee und Stein. Doch der Mensch hat sie an den Abgrund gedr\u00e4ngt. Es<br \/>\nist nun h\u00f6chste Zeit, ihre Zukunft zu sichern. Aber die beiden<br \/>\nSchneeleopardengeschwister stehen auch f\u00fcr viele andere bedrohte Arten<br \/>\nauf der Welt, die unter Wilderei und illegalem Wildtierhandel leiden.\u201c<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/?attachment_id=8912\" rel=\"attachment wp-att-8912\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-8912\" src=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/P1000488-300x225.jpg\" alt=\"P1000488\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/P1000488-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/P1000488.jpg 640w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Um f\u00fcr die beiden Schneeleoparden passende Namen zu finden, hatte der<br \/>\nNaturschutzbund Deutschland (NABU) eine Aktion gestartet und darum<br \/>\ngebeten, Vorschl\u00e4ge einzureichen. Aus einer Auswahl der beliebtesten<br \/>\nVorschl\u00e4ge hat sich Bundesumweltministerin Hendricks f\u00fcr Anusha<br \/>\n(\u201esch\u00f6ner Morgen\u201c oder auch \u201eStern\u201c) und Askar (\u201eSchneeberg\u201c)<br \/>\nentschieden.<\/p>\n<p>Schneeleoparden bewohnen die Hochgebirge Zentralasiens und z\u00e4hlen nach der<br \/>\ninternationalen Roten Liste der Weltnaturschutzunion (IUCN) zu den stark<br \/>\ngef\u00e4hrdeten Arten. Lediglich 4000 bis 6400 dieser Gro\u00dfkatzen<br \/>\ndurchstreifen noch die kargen Lebensr\u00e4ume auf dem Dach der Welt. Aufgrund<br \/>\nihres wertvollen Fells werden die Tiere gewildert, ihre Knochen werden<br \/>\nf\u00fcr die traditionelle asiatische Medizin illegal gehandelt. Aber auch<br \/>\nVerfolgung durch Hirten zum Schutz der Weidetiere, Lebensraumzerst\u00f6rung<br \/>\nund die zunehmenden Auswirkungen des Klimawandels f\u00f6rdern den weiteren<br \/>\nR\u00fcckgang der scheuen Einzelg\u00e4nger.<\/p>\n<p>Das BMUB setzt sich weltweit gegen Wilderei und den professionell<br \/>\norganisierten Schmuggel mit Wildtierprodukten ein. Mit insgesamt drei<br \/>\nMillionen Euro werden derzeit Projekte in Afrika und Asien gef\u00f6rdert, um<br \/>\ndieser Entwicklung entgegenzutreten. Unter anderem wird damit eine bessere<br \/>\n\u00dcberwachung der Tiere in den Schutzgebieten wie Nationalparks finanziert.<br \/>\nNeben dem Schutz der wildlebenden Schneeleoparden kommt der<br \/>\nErhaltungszucht in Tierg\u00e4rten eine besondere Bedeutung zu. Der<br \/>\nZoologische Garten Neunkirchen beteiligt sich mit seinen nun mittlerweile<br \/>\nvier Schneeleoparden am Europ\u00e4ischen Erhaltungszuchtprogramm (EEP),<br \/>\nwelches 1985 ins Leben gerufen wurde. Dabei werden etwa 200<br \/>\nSchneeleoparden in ca. 90 Tierhaltungen gemanagt<\/p>\n<p>Weitere Informationen:<br \/>\n#Das Washingtoner Artenschutz-\u00dcbereinkommen CITES:<br \/>\nhttp:\/\/www.bmub.bund.de\/themen\/natur-arten-tourismussport\/artenschutz\/internationaler-artenschutz\/cites\/<br \/>\n#DieBek\u00e4mpfung von Wilderei und illegalem Wildtierhandel:<br \/>\nhttp:\/\/www.bmub.bund.de\/themen\/natur-arten-tourismussport\/artenschutz\/internationaler-artenschutz\/wildereibekaempfung\/#c35741<\/p>\n<p>Quelle: bmub.bund.de<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Berliin: Artenschutz\/CITES Hendricks \u00fcbernimmt Patenschaft f\u00fcr die Schneeleoparden-Zwillinge Anusha und Askar Anl\u00e4sslich des 40-j\u00e4hrigen Bestehens des Washingtoner Artenschutz\u00fcberein-kommens (CITES) \u00fcbernimmt Bundesumweltministerin Barbara Hendricks die Patenschaft f\u00fcr zwei junge Schneeleoparden. 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