{"id":9675,"date":"2016-06-22T08:43:14","date_gmt":"2016-06-22T06:43:14","guid":{"rendered":"http:\/\/www.frankensicht.de\/?p=9675"},"modified":"2016-06-22T08:43:14","modified_gmt":"2016-06-22T06:43:14","slug":"bayern-setzt-auf-massnahmenbuendel-gemeinsam-fuer-eine-starke-kommunale-wasserwirtschaft","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.frankensicht.de\/?p=9675","title":{"rendered":"Bayern setzt auf Ma\u00dfnahmenb\u00fcndel &#8211; Gemeinsam f\u00fcr eine starke kommunale Wasserwirtschaft"},"content":{"rendered":"<p><span style=\"color: #ff0000;\">Berlin:<\/span><\/p>\n<p>Scharf: Gemeinsam f\u00fcr eine starke kommunale Wasserwirtschaft<br \/>\nBayern setzt auf Ma\u00dfnahmenb\u00fcndel<\/p>\n<p>Eine der wichtigsten aber auch kostspieligsten kommunalen Aufgaben ist der Erhalt von Trink- und Abwasseranlagen. Um den Kommunen tatkr\u00e4ftig unter die Arme zu greifen, hat der Freistaat bereits eine Reihe von Ma\u00dfnahmen in die Wege geleitet. Das unterstrich die Bayerische Umweltministerin Ulrike Scharf heute in M\u00fcnchen. &#8222;Die bayerischen St\u00e4dte und Gemeinden versorgen die Menschen im Freistaat erfolgreich, zuverl\u00e4ssig und zu moderaten Preisen. Bayern hat in der Wasserversorgung und bei der Abwasserentsorgung hohe Anschlussgrade, hohe Qualit\u00e4tsstandards und eine hohe Ausfallsicherheit erreicht. Damit das so bleibt, braucht es ein wirkungsvolles Ma\u00dfnahmenb\u00fcndel. Denn funktionierende Strukturen bei Wasserversorgung und Abwasser sind das R\u00fcckgrat einer jeden Kommune. Die kommunale Zust\u00e4ndigkeit ist wichtig und richtig. An ihr wird nicht ger\u00fcttelt&#8220;, so Scharf. Insgesamt umfasst die \u00f6ffentliche Kanalisation in Bayern rund 95.000 Kilometer, die Wasserversorgungsleitungen rund 115.000 Kilometer. Seit den 1950er Jahren haben die Kommunen rund 46 Milliarden Euro in Wasserversorgung und Gew\u00e4sserschutz investiert. Der Freistaat Bayern hat diese Anstrengungen mit rund 12 Milliarden unterst\u00fctzt. Mit einem neuen F\u00f6rderprogramm f\u00fcr H\u00e4rtef\u00e4lle werden auch Sanierungsma\u00dfnahmen gef\u00f6rdert, wenn ansonsten unzumutbare H\u00e4rten entstehen w\u00fcrden. Das Programm ist im Jahr 2016 mit insgesamt 30 Millionen Euro f\u00fcr Sanierungen von Abwasserent- und Wasserversorgungsanlagen ausgestattet. Vor kurzem erhielt als erster Antragsteller in Bayern die Gemeinde Niedersch\u00f6nenfeld (Landkreis Donau-Ries) einen F\u00f6rderbescheid.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/?attachment_id=9033\" rel=\"attachment wp-att-9033\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-9033\" src=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/P1000137-300x225.jpg\" alt=\"P1000137\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/P1000137-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/P1000137.jpg 640w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Die Verpflichtungen und Anforderungen an die Wasserversorgung und Abwasserbehandlung stellen gerade kleinere Kommunen vor organisatorische Herausforderungen. Eine M\u00f6glichkeit und bew\u00e4hrte Praktik ist die interkommunale Zusammenarbeit. Die Kommunalgesetze bieten beispielsweise mit dem &#8222;gemeinsamen Kommunalunternehmen&#8220; (gKU) eine Unternehmensform, bei der die Mitbestimmung der einzelnen Kommune erhalten, die Aufgabenwahrnehmung jedoch geb\u00fcndelt werden kann. Obwohl bei vielen kommunalen Aufgaben die Unternehmensform eines Kommunalunternehmens weit verbreitet ist, wird sie bei den kommunalen Wasserdienstleistungen in Bayern bisher kaum genutzt. Ein erfolgreiches Beispiel ist das AWA-Ammersee Wasser- und Abwasserbetriebe gKU. In der AWA haben sich vor zehn Jahren die sieben Gemeinden Andechs, Herrsching, Inning, P\u00e4hl, Seefeld, Wielenbach und W\u00f6rthsee zusammengeschlossen. Inzwischen versorgt das gemeinsame Kommunalunternehmen 34.000 Einwohner und betreut 550 Kilometer Abwasser- und 500 Kilometer Trinkwassernetz.<\/p>\n<p>Ein weiterer Baustein ist das Benchmarking der kommunalen Wasserversorger und Abwasserentsorger, das jeweils bereits in f\u00fcnf Projektrunden erfolgreich durchgef\u00fchrt wurde und auch weiterhin die Kommunen unterst\u00fctzt. Benchmarking ist Teil der Modernisierungsstrategie der Wasserwirtschaft in Bayern. Ziel des interkommunalen Vergleichs ist es, die Effizienz und Wirtschaftlichkeit zu steigern, das Qualit\u00e4tsmanagement zu optimieren und die Transparenz zu erh\u00f6hen. Scharf: &#8222;Kommunen und B\u00fcrger profitieren von dem Kennzahlen-Vergleich, weil beide langfristig finanziell entlastet werden. Die Trink- und Abwassergeb\u00fchren liegen in Bayern deutlich unter dem Bundesdurchschnitt. Diese H\u00f6chstleistung muss regelm\u00e4\u00dfig auf den Pr\u00fcfstand. Benchmarking ist daf\u00fcr ein wichtiges Instrument.&#8220;<\/p>\n<p>Quelle: stmuv.bayern.de<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Berlin: Scharf: Gemeinsam f\u00fcr eine starke kommunale Wasserwirtschaft Bayern setzt auf Ma\u00dfnahmenb\u00fcndel Eine der wichtigsten aber auch kostspieligsten kommunalen Aufgaben ist der Erhalt von Trink- und Abwasseranlagen. Um den Kommunen tatkr\u00e4ftig unter die Arme zu greifen, hat der Freistaat bereits eine Reihe von Ma\u00dfnahmen in die Wege geleitet. 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