{"id":9671,"date":"2016-06-21T08:19:47","date_gmt":"2016-06-21T06:19:47","guid":{"rendered":"http:\/\/www.frankensicht.de\/?p=9671"},"modified":"2016-06-21T08:19:47","modified_gmt":"2016-06-21T06:19:47","slug":"drei-staedte-wagen-mehr-wildnis","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.frankensicht.de\/?p=9671","title":{"rendered":"Drei St\u00e4dte wagen mehr Wildnis"},"content":{"rendered":"<p><span style=\"color: #ff0000;\">Berlin:<\/span><\/p>\n<p>Drei St\u00e4dte wagen mehr Wildnis<br \/>\nNeues Projekt f\u00fcr mehr biologische Vielfalt in den Kommunen<\/p>\n<p>Die Wildnis zieht in Dessau-Ro\u00dflau, Frankfurt am Main und Hannover ein:<br \/>\nBislang intensiv gepflegte, aber auch brachliegende st\u00e4dtische Fl\u00e4chen<br \/>\nwerden ab jetzt zu \u201ewilden\u201c Lebensr\u00e4umen. Ziel ist, die biologische<br \/>\nVielfalt zu erh\u00f6hen. Das Bundesumweltministerium f\u00f6rdert das<br \/>\nVerbundvorhaben in den n\u00e4chsten sechs Jahren mit insgesamt 3,3 Millionen<br \/>\nEuro aus dem Bundesprogramm Biologische Vielfalt. Das Bundesamt f\u00fcr<br \/>\nNaturschutz (BfN) begleitet das Projekt \u201eSt\u00e4dte wagen Wildnis \u2013<br \/>\nVielfalt erleben\u201c fachlich.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/?attachment_id=4869\" rel=\"attachment wp-att-4869\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-4869\" src=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/pflanzeninextreme-300x225.jpg\" alt=\"pflanzeninextreme\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/pflanzeninextreme-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/pflanzeninextreme.jpg 640w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Bundesumweltministerin Barbara Hendricks: \u201eImmer mehr Menschen ziehen in<br \/>\ndie St\u00e4dte, wollen aber die Natur nicht missen. Weil Stadtnatur nicht nur<br \/>\nNaturerfahrung erm\u00f6glicht, sondern auch f\u00fcr ein besseres \u00f6kologisches<br \/>\nGleichgewicht sorgt, wollen wir dabei helfen, die St\u00e4dte gr\u00fcner werden<br \/>\nzu lassen. Dieses Ziel haben wir uns unter anderem mit unserer<br \/>\nNaturschutz-Offensive 2020 gesteckt. Deshalb freut es mich sehr, dass wir<br \/>\nnun in kurzer Folge das zweite Projekt im Bundesprogramm f\u00f6rdern, das<br \/>\nsich auf st\u00e4dtische Gr\u00fcnfl\u00e4chen konzentriert.\u201c<\/p>\n<p>Erst vor wenigen Wochen war das Projekt \u201eStadtgr\u00fcn \u2013 artenreich und<br \/>\nvielf\u00e4ltig\u201c in Wernigerode an den Start gegangen. W\u00e4hrend in diesem<br \/>\nProjekt der Fokus auf st\u00e4dtischem Gr\u00fcnfl\u00e4chenmanagement liegt, widmet<br \/>\nsich das \u201eStadtwildnis-Projekt\u201c ausgew\u00e4hlten kommunalen Fl\u00e4chen wie<br \/>\nehemaligen Kleingartenanlagen, nicht mehr genutzten Siedlungsfl\u00e4chen oder<br \/>\nintensiv gepflegten Gr\u00fcnfl\u00e4chen. Diese sollen zu \u201ewilden\u201c<br \/>\nLebensr\u00e4umen werden, die eine hohe biologische Vielfalt mitten in der<br \/>\nStadt beherbergen.<\/p>\n<p>BfN-Pr\u00e4sidentin Prof. Beate Jessel: \u201eW\u00e4hrend \u00f6ffentliche Parkanlagen<br \/>\nf\u00fcr eine breite Mehrheit der Deutschen als Bestandteil der Stadtnatur<br \/>\nsehr wichtig sind, zeigt sich bei Brachfl\u00e4chen \u2013 Fl\u00e4chen, die sich<br \/>\nselbst \u00fcberlassen bleiben \u2013 ein geteiltes Bild: Die Mehrheit von 69<br \/>\nProzent der Bev\u00f6lkerung bef\u00fcrwortet sich selbst \u00fcberlassene Fl\u00e4chen in<br \/>\nder Stadt. Es muss jedoch auch zur Kenntnis genommen werden, dass 30<br \/>\nProzent der Befragten solchen Fl\u00e4chen in der Stadt ablehnend<br \/>\ngegen\u00fcberstehen. Dies deutet darauf hin, dass urbane Wildnis oft noch als<br \/>\nZeichen der Verwahrlosung, als dunkler, un\u00fcbersichtlicher Raum empfunden<br \/>\nwird und eben nicht als das, was sie sein kann: ein Ort, an dem sich<br \/>\nbiologische Vielfalt entwickelt, auch zum Wohle von uns Menschen. Deshalb<br \/>\nstehen wir hier noch vor einer gro\u00dfen und wichtigen Aufgabe: Wir m\u00f6chten<br \/>\nden B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrgern die vielf\u00e4ltigen Funktionen solcher wilden<br \/>\nEcken in der Stadt vermitteln. Gleichzeitig wollen wir untersuchen, wie<br \/>\ndie Attraktivit\u00e4t solcher Fl\u00e4chen durch behutsame gestalterische<br \/>\nMa\u00dfnahmen erh\u00f6ht werden kann.\u201c<\/p>\n<p>Im Projekt \u201eSt\u00e4dte wagen Wildnis\u201c soll darum die Akzeptanz der<br \/>\nMenschen f\u00fcr \u201ewilde\u201c Fl\u00e4chen gef\u00f6rdert werden. Das Ziel ist, einen<br \/>\nPerspektivwechsel von der negativ besetzten \u201eunansehnlichen Brache\u201c zu<br \/>\neiner positiv besetzten \u201eStadtwildnis\u201c mit einer gro\u00dfen biologischen<br \/>\nVielfalt und Platz f\u00fcr Naturerlebnis einzuleiten. Die vielf\u00e4ltigen<br \/>\nFunktionen, die solche Fl\u00e4chen f\u00fcr Erholung, Naturerfahrung, aber auch<br \/>\nLokalklima und Artenvielfalt bieten k\u00f6nnen, sollen verdeutlicht werden.<br \/>\nOb Kommunen mit diesem Ansatz auch noch Geld sparen k\u00f6nnen, wird am Ende<br \/>\ndes Projektes feststehen.<\/p>\n<p>Projektkoordinator ist die Stadt Frankfurt, die im B\u00fcndnis \u201eKommunen<br \/>\nf\u00fcr biologische Vielfalt e. V.\u201c organisiert ist. Das B\u00fcndnis ist durch<br \/>\ndas Bundesamt f\u00fcr Naturschutz im Jahr 2012 initiiert worden. Es<br \/>\nunterst\u00fctzt die inhaltliche Arbeit und Zusammenarbeit von Kommunen, und<br \/>\nbringt kommunale Interessen in aktuelle politische Entscheidungsprozesse<br \/>\nein. Verbundpartner im Projekt \u201eSt\u00e4dte wagen Wildnis \u2013 Vielfalt<br \/>\nerleben\u201c sind die St\u00e4dte Hannover und Dessau-Ro\u00dflau, die<br \/>\nLeibniz-Universit\u00e4t Hannover, Bio-Frankfurt \u2013 Das Netzwerk f\u00fcr<br \/>\nBiodiversit\u00e4t e. V., die Senckenberg Gesellschaft f\u00fcr Naturforschung und<br \/>\ndie Hochschule Anhalt K\u00f6then.<\/p>\n<p>Weitere Informationen zum Projekt finden Sie unter<br \/>\nhttp:\/\/biologischevielfalt.bfn.de\/25331.html<\/p>\n<p>Hintergrund<br \/>\nDas Bundesprogramm Biologische Vielfalt<br \/>\nDie Umsetzung der Nationalen Strategie zur biologischen Vielfalt (NBS) wird<br \/>\nseit 2011 durch das Bundesprogramm Biologische Vielfalt unterst\u00fctzt.<br \/>\nGef\u00f6rdert werden Vorhaben, denen im Rahmen der NBS eine gesamtstaatlich<br \/>\nrepr\u00e4sentative Bedeutung zukommt oder die diese Strategie in besonders<br \/>\nbeispielhafter Weise umsetzen. Die gef\u00f6rderten Ma\u00dfnahmen tragen dazu<br \/>\nbei, den R\u00fcckgang der biologischen Vielfalt in Deutschland zu stoppen und<br \/>\nmittel- bis langfristig in einen positiven Trend umzukehren. Sie dienen<br \/>\ndem Schutz und der nachhaltigen Nutzung sowie der Entwicklung der<br \/>\nbiologischen Vielfalt und gehen \u00fcber die rechtlich geforderten Standards<br \/>\nhinaus. Akzeptanzbildende Ma\u00dfnahmen der Information und Kommunikation<br \/>\ntragen dazu bei, das gesellschaftliche Bewusstsein f\u00fcr die biologische<br \/>\nVielfalt zu st\u00e4rken.<\/p>\n<p>Weitere Informationen zum Bundesprogramm:<br \/>\nwww.biologischevielfalt.de\/bundesprogramm.html<br \/>\nhttps:\/\/www.facebook.com\/bmub.bund<\/p>\n<p>https:\/\/www.instagram.com\/bmub\/<\/p>\n<p><a class=\"twitter-timeline\" data-width=\"640\" data-height=\"960\" data-dnt=\"true\" href=\"https:\/\/twitter.com\/bmub?ref_src=twsrc%5Etfw\">Tweets by bmub<\/a><script async src=\"https:\/\/platform.twitter.com\/widgets.js\" charset=\"utf-8\"><\/script><\/p>\n<p>Quelle: bmub.bund.de<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Berlin: Drei St\u00e4dte wagen mehr Wildnis Neues Projekt f\u00fcr mehr biologische Vielfalt in den Kommunen Die Wildnis zieht in Dessau-Ro\u00dflau, Frankfurt am Main und Hannover ein: Bislang intensiv gepflegte, aber auch brachliegende st\u00e4dtische Fl\u00e4chen werden ab jetzt zu \u201ewilden\u201c Lebensr\u00e4umen. 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