{"id":9583,"date":"2016-05-20T08:26:39","date_gmt":"2016-05-20T06:26:39","guid":{"rendered":"http:\/\/www.frankensicht.de\/?p=9583"},"modified":"2016-05-20T08:26:39","modified_gmt":"2016-05-20T06:26:39","slug":"fortschritte-bei-praevention-und-medizinischer-versorgung-in-bayern","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.frankensicht.de\/?p=9583","title":{"rendered":"Fortschritte bei Pr\u00e4vention und medizinischer Versorgung in Bayern"},"content":{"rendered":"<p><span style=\"color: #ff0000;\">M\u00fcnchen:<\/span><\/p>\n<p>Huml: Fortschritte bei Pr\u00e4vention und medizinischer Versorgung in Bayern &#8211; Zwischenbilanz zur Regierungserkl\u00e4rung der Gesundheits- und Pflegeministerin vom 19. Mai 2015<\/p>\n<p>Bayerns Gesund\u00adheits- und Pfle\u00adge\u00admi\u00adnis\u00adterin Melanie Huml sieht deutliche Fortschritte bei ihrem Ziel, das Thema Pr\u00e4vention verst\u00e4rkt in das Bewusstsein der Menschen zu r\u00fccken. Huml betonte am Donnerstag: &#8222;Seit meiner Regierungserkl\u00e4rung vor genau einem Jahr hat es zahlreiche Aktionen und Informationsveranstaltungen gegeben, bei denen f\u00fcr eine gesundheitsf\u00f6rderliche Lebensweise geworben wurde. Wir haben zudem wie angek\u00fcndigt ein B\u00fcndnis f\u00fcr Pr\u00e4vention geschlossen, dem mittlerweile mehr als 100 Partner beigetreten sind.&#8220;<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/?attachment_id=4951\" rel=\"attachment wp-att-4951\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-4951\" src=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2013\/01\/krankenhaus-300x187.jpg\" alt=\"krankenhaus\" width=\"300\" height=\"187\" srcset=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2013\/01\/krankenhaus-300x187.jpg 300w, https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2013\/01\/krankenhaus.jpg 640w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Die Ministerin f\u00fcgte hinzu: &#8222;Auf gro\u00dfes Interesse sto\u00dfen auch unsere Jahresschwerpunktthemen. Diese sind ein wesentlicher Bestandteil des Bayerischen Pr\u00e4ventionsplans, den ich mit allen Ressorts und den Tr\u00e4gern von Pr\u00e4ventionsma\u00dfnahmen in Bayern abgestimmt und bei meiner Regierungserkl\u00e4rung vorgelegt hatte. Im Jahr 2015 haben wir die Kindergesundheit in den Fokus ger\u00fcckt. Dabei konnten wir mit der Vorlage des ersten Baye\u00adri\u00adschen Kinder\u00adge\u00adsund\u00adheits\u00adbe\u00adrichts erh\u00f6hte Aufmerk\u00adsamkeit auf eines der wich\u00adtigsten Zukunfts\u00adthemen lenken: Die Gesundheit der nach\u00adfol\u00adgenden Gene\u00adration.&#8220;<\/p>\n<p>Vor einer Woche startete Huml die neue Schwerpunktkampagne zur psychischen Gesundheit, bei der es zun\u00e4chst um die Lage bei den Kindern und Jugendlichen geht. H\u00f6hepunkt ist eine Aktionswoche vom 18. bis zum 23. Juli. Im Herbst stehen dann Depressionen bei Erwachsenen im Mittelpunkt.<\/p>\n<p>Die Ministerin erl\u00e4uterte: &#8222;Ein Kernanliegen des Bayerischen Pr\u00e4ventionsplans ist die verst\u00e4rkte Vermeidung und Fr\u00fcherkennung von Krankheiten. Denn die Staatsregierung m\u00f6chte die bestm\u00f6gliche Gesundheit f\u00fcr alle B\u00fcrger im Freistaat erreichen. Deshalb gestalten wir gesunde Lebenswelten und k\u00fcmmern uns um gesundheitliche Chancengleichheit &#8211; auch mit Hilfe der Landesrahmenvereinbarungen zur Umsetzung des Pr\u00e4ventionsgesetzes, die wir derzeit mit den Sozialversicherungstr\u00e4gern verhandeln.&#8220;<\/p>\n<p>Wachsendes Interesse gab es seit der Regierungserkl\u00e4rung von Huml an dem Programm &#8222;Gesund\u00adheits\u00adre\u00adgionen plus&#8220;, mit dem lokale Netz\u00adwerke zur Verbes\u00adserung der Gesund\u00adheits\u00advor\u00adsorge und der medi\u00adzi\u00adni\u00adschen Versorgung der Menschen vor Ort gef\u00f6rdert werden. Bis April 2016 stieg die Zahl der Teilnehmer auf 32. Das Baye\u00adrische Gesund\u00adheits\u00admi\u00adnis\u00adterium f\u00f6rdert Land\u00adkreise und kreis\u00adfreie St\u00e4dte, die &#8222;Gesund\u00adheits\u00adre\u00adgionen plus&#8220; bilden, bis Ende 2020 mit bis zu 250.000 Euro je Region.<\/p>\n<p>Die Minis\u00adterin unterstrich: &#8222;Oberstes Ziel baye\u00adri\u00adscher Gesund\u00adheits\u00adpo\u00adlitik ist es, eine hoch\u00adwertige medi\u00adzi\u00adnische Versorgung wohn\u00adortnah in allen Regionen im Frei\u00adstaat zu erhalten. Deshalb freue ich mich, dass auch unser Landarzt-F\u00f6rderprogramm weiter auf gro\u00dfe Resonanz st\u00f6\u00dft. Mittlerweile konnten 240 neue Niederlassungen finanziell gef\u00f6rdert werden. Darunter sind 201 Haus\u00e4rzte, 11 Fach\u00e4rzte und 28 Psychotherapeuten. Au\u00dferdem unterst\u00fctzen wir derzeit 108 Medizinstudenten mit unserem Stipendienprogramm, weil sie nach ihrem Studium im l\u00e4ndlichen Raum t\u00e4tig werden wollen.&#8220;<\/p>\n<p>Im Pflegebereich treibt Huml ihre Offensive f\u00fcr mehr Selbstbestimmung im Alter voran. Dazu gab es unter anderem Gespr\u00e4che mit Kommunalen Spitzenverb\u00e4nden und Bundesrats-Initiativen Bayerns. Ferner setzt sich die Ministerin daf\u00fcr ein, dass mehr Fachkr\u00e4fte f\u00fcr die Pflege gewonnen werden k\u00f6nnen. Dabei ist Bayerns &#8222;HERZWERKER&#8220;-Kampagne weiter erfolgreich: Die Sch\u00fc\u00adler\u00adzahlen in der Alten\u00adpflege im Freistaat sind seit dem Schuljahr 2009\/2010 um fast 40 Prozent gestiegen.<\/p>\n<p>Bayern hat sich zudem auf Bundesebene f\u00fcr grundlegende Reformen der Pflegeversicherung eingesetzt. Huml erl\u00e4uterte: &#8222;Mit dem ersten und zweiten Pflegest\u00e4rkungsgesetz werden die Leistungen flexibler und passgenauer gestaltet und erheblich angehoben. Ferner wird endlich eine Gleichstellung von Pflegebed\u00fcrftigkeit aufgrund Demenz und aufgrund k\u00f6rperlicher Einschr\u00e4nkungen erreicht.&#8220;<\/p>\n<p>Bayern konnte auch durchsetzen, dass gezahlte Tarifverg\u00fctungen in den Pfleges\u00e4tzen zu ber\u00fccksichtigen sind und von Kostentr\u00e4gern nicht als unwirtschaftlich abgelehnt werden k\u00f6nnen. Die Ministerin hat au\u00dferdem ein Landesgremium zur Verringerung von Dokumentationserfordernissen einberufen. Zur Reduzierung von Ausbildungsabbr\u00fcchen in der Altenpflege wurden Modellprojekte zur sozialp\u00e4dagogischen Begleitung in der Altenpflegeausbildung geschaffen.<\/p>\n<p>Dar\u00fcber hinaus hat die Ministerin die Initiative zu einem bayerischen Pflegegipfel gestartet. Huml bekr\u00e4ftigte: &#8222;Bei der Pflege \u00e4lterer Menschen handelt es sich um eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, bei der eine verst\u00e4rkte Zusammenarbeit notwendig ist. Dazu wird der Pflegegipfel wichtige Impulse geben.&#8220;<\/p>\n<p>Wichtige Anliegen Bayerns wurden auch in dem Hospiz- und Palliativgesetz aufgegriffen, das im Dezember 2015 in Kraft getreten ist. Beispielsweise erhalten ambulante Hospizdienste h\u00f6here Zusch\u00fcsse &#8211; und das zu einem fr\u00fcheren Zeitpunkt als bisher. Vorgesehen ist zudem eine eigene Rahmenvereinbarung f\u00fcr station\u00e4re Kinderhospize. Huml unterstrich: &#8222;Insgesamt unterst\u00fctzt das Gesetz den fl\u00e4chendeckenden Aufbau hospizlicher und palliativmedizinischer Strukturen. Das ist ein wichtiges Signal f\u00fcr ein Leben in W\u00fcrde bis zuletzt.&#8220;<\/p>\n<p>In Berlin pocht die Ministerin zudem auf mehr Transparenz und auf eine Regionalkomponente in der Finanzierung der gesetzlichen Krankenkassen. Sie wird dazu im Juni ein weiteres Gutachten vorlegen. Huml betonte: &#8222;Es ist nicht auf Dauer hinnehmbar, dass in Bayern t\u00e4tige Krankenkassen und damit letztlich die Versicherten in Bayern benachteiligt werden. Der derzeitige Risikostrukturausgleich (Morbi-RSA) ist ungerecht und muss endlich reformiert werden!&#8220;<\/p>\n<p>Quelle: stmgp.bayern.de<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>M\u00fcnchen: Huml: Fortschritte bei Pr\u00e4vention und medizinischer Versorgung in Bayern &#8211; Zwischenbilanz zur Regierungserkl\u00e4rung der Gesundheits- und Pflegeministerin vom 19. Mai 2015 Bayerns Gesund\u00adheits- und Pfle\u00adge\u00admi\u00adnis\u00adterin Melanie Huml sieht deutliche Fortschritte bei ihrem Ziel, das Thema Pr\u00e4vention verst\u00e4rkt in das Bewusstsein der Menschen zu r\u00fccken. 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