{"id":9518,"date":"2016-05-06T08:54:38","date_gmt":"2016-05-06T06:54:38","guid":{"rendered":"http:\/\/www.frankensicht.de\/?p=9518"},"modified":"2016-05-06T08:54:38","modified_gmt":"2016-05-06T06:54:38","slug":"verbraucherschutz-ist-nicht-verhandelbar","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.frankensicht.de\/?p=9518","title":{"rendered":"Verbraucherschutz ist nicht verhandelbar"},"content":{"rendered":"<p><span style=\"color: #ff0000;\">M\u00fcnchen:<\/span><\/p>\n<p>Scharf: TTIP braucht \u00d6ffentlichkeit<br \/>\nVerbraucherschutz ist nicht verhandelbar<\/p>\n<p>Die EU muss einen Weg finden, die \u00d6ffentlichkeit st\u00e4rker an den weiteren Verhandlungen \u00fcber das geplante Freihandelsabkommen mit den USA (TTIP) zu beteiligen. Das bekr\u00e4ftigte die Bayerische Verbraucherschutzministerin Ulrike Scharf heute in M\u00fcnchen. &#8222;Wer TTIP will, muss Transparenz \u00fcben. Ein Gro\u00dfprojekt wie das geplante Freihandelsabkommen mit den USA darf nicht hinter verschlossenen T\u00fcren abschlie\u00dfend ausgehandelt werden. Nur wer mit offenen Karten spielt, nimmt B\u00fcrger und Kommunen mit. Das schafft Transparenz und Akzeptanz&#8220;, so Scharf. W\u00fcnschenswerte Fortschritte bei den Handelsbedingungen d\u00fcrften dabei nicht auf Kosten der hohen Standards beim Verbraucherschutz gehen. Vor allem d\u00fcrfe es keine Abkehr von dem in Europa praktizierten vorbeugenden Verbraucherschutz geben. Das Vorsorgeprinzip ist in den EU-Vertr\u00e4gen verankert und erm\u00f6glicht eine schnelle Reaktion angesichts m\u00f6glicher Gesundheits- oder Umweltgefahren. In den F\u00e4llen, in denen die verf\u00fcgbaren wissenschaftlichen Daten keine umfassende Risikobewertung zulassen, erm\u00f6glicht der R\u00fcckgriff auf dieses Prinzip beispielsweise ein Vermarktungsverbot oder den R\u00fcckruf etwaig gesundheitsgef\u00e4hrdender Produkte. Das Vorsorgeprinzip darf durch ein Freihandelsabkommen nicht geschw\u00e4cht werden.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/?attachment_id=1410\" rel=\"attachment wp-att-1410\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-1410\" src=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2012\/05\/paragraf-300x187.jpg\" alt=\"paragraf\" width=\"300\" height=\"187\" srcset=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2012\/05\/paragraf-300x187.jpg 300w, https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2012\/05\/paragraf.jpg 640w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Auch d\u00fcrfe unter keinen Umst\u00e4nden bei den Verhandlungen an den hohen europ\u00e4ischen Lebensmittelstandards ger\u00fcttelt werden. &#8222;Unser hohes Schutzniveau ist nicht verhandelbar. Deshalb lehnen wir insbesondere eine Ausweitung der erlaubten Verfahren zur Behandlung von Lebensmitteln ab. Hier ist die EU zum Schutz der Verbraucher gefordert&#8220;, so Scharf.<\/p>\n<p>Quelle:stmuv.bayern.de<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>M\u00fcnchen: Scharf: TTIP braucht \u00d6ffentlichkeit Verbraucherschutz ist nicht verhandelbar Die EU muss einen Weg finden, die \u00d6ffentlichkeit st\u00e4rker an den weiteren Verhandlungen \u00fcber das geplante Freihandelsabkommen mit den USA (TTIP) zu beteiligen. Das bekr\u00e4ftigte die Bayerische Verbraucherschutzministerin Ulrike Scharf heute in M\u00fcnchen. &#8222;Wer TTIP will, muss Transparenz \u00fcben. 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