{"id":9486,"date":"2016-04-25T10:47:21","date_gmt":"2016-04-25T08:47:21","guid":{"rendered":"http:\/\/www.frankensicht.de\/?p=9486"},"modified":"2016-04-25T10:47:21","modified_gmt":"2016-04-25T08:47:21","slug":"straftatbestand-der-sexuellen-belaestigung-notwendig","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.frankensicht.de\/?p=9486","title":{"rendered":"Straftatbestand der sexuellen Bel\u00e4stigung notwendig!"},"content":{"rendered":"<p><span style=\"color: #ff0000;\">M\u00fcnchen:<\/span><\/p>\n<p>Arbeitsfr\u00fchst\u00fcck der Justizminister Gemkow und Bausback in Dresden: &#8222;Bund geht bei der Reform des Sexualstrafrechts nicht weit genug \/ Straftatbestand der sexuellen Bel\u00e4stigung notwendig!&#8220;<br \/>\nSachsens Justizminister Sebastian Gemkow und sein bayerischer Amtskollege Prof. Dr. Winfried Bausback treffen sich heute in Dresden zu einem Arbeitsfr\u00fchst\u00fcck. Dabei diskutieren sie unter anderem auch den Gesetzentwurf der Bundesregierung zur Verbesserung des Schutzes der sexuellen Selbstbestimmung, der diese Woche im Rechtsausschuss des Bundesrates beraten wird. Die Minister stimmen in ihrer Bewertung \u00fcberein: &#8222;Die Vorschl\u00e4ge des Bundes gehen nicht weit genug: Wir brauchen zus\u00e4tzlich einen Straftatbestand der sexuellen Bel\u00e4stigung. Sonst bleiben in dem Entwurf des Bundesjustizministers inakzeptable L\u00fccken!&#8220;<br \/>\nNach den bisherigen Vorschl\u00e4gen des Bundes k\u00f6nnten insbesondere auch k\u00fcnftig sexuelle Bel\u00e4stigungen, wie der schnelle Griff an das Ges\u00e4\u00df oder den Busen, nicht als Sexualstraftat geahndet werden. Bausback: &#8222;Das wollen wir mit einem eigenen Straftatbestand \u00e4ndern! Denn: Die Opfer sind auch in diesen F\u00e4llen in ihrer Pers\u00f6nlichkeits- und Intimsph\u00e4re h\u00e4ufig erheblich und nachhaltig verletzt.&#8220;<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/?attachment_id=1410\" rel=\"attachment wp-att-1410\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-1410\" src=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2012\/05\/paragraf-300x187.jpg\" alt=\"paragraf\" width=\"300\" height=\"187\" srcset=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2012\/05\/paragraf-300x187.jpg 300w, https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2012\/05\/paragraf.jpg 640w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><br \/>\nSein Amtskollege Gemkow erg\u00e4nzt: &#8222;Es kann nicht angehen, dass solche Verletzungen des Intimbereichs weiterhin straffrei sind oder bestenfalls als Beleidigung geahndet werden k\u00f6nnen. F\u00fcr die Betroffenen ist es schlicht nicht nachvollziehbar, wenn die Justiz diese F\u00e4lle als &#8222;unerheblich&#8220; abtut. Es widerspricht auch dem Gerechtigkeitsgef\u00fchl von weiten Teilen der Bev\u00f6lkerung, wenn solche dem\u00fctigenden und entehrenden Angriffe nicht verfolgt werden k\u00f6nnen.&#8220;<br \/>\nDie beiden Freistaaten werden deshalb nun gemeinsam einen \u00c4nderungsantrag im Rechtsausschuss des Bundesrates stellen. Auf Antrag des Opfers sollen demnach sexuell motivierte k\u00f6rperliche Ber\u00fchrungen mit Bel\u00e4stigungscharakter k\u00fcnftig mit Freiheitsstrafe bis zu zwei Jahren oder mit Geldstrafe geahndet werden.<br \/>\nGemkow und Bausback sind sich einig: &#8222;Damit wollen wir ein klares Signal setzen: Auch der schnelle Griff in den Intimbereich oder an den Busen ist selbstverst\u00e4ndlich keine blo\u00dfe Unanst\u00e4ndigkeit, sondern strafw\u00fcrdig. Die Gesellschaft missbilligt dieses Verhalten. Dieser Eingriff in das Recht auf sexuelle Selbstbestimmung muss auch strafrechtlich verfolgt werden k\u00f6nnen!&#8220;<\/p>\n<p>Quelle: stmj.bayern.de<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>M\u00fcnchen: Arbeitsfr\u00fchst\u00fcck der Justizminister Gemkow und Bausback in Dresden: &#8222;Bund geht bei der Reform des Sexualstrafrechts nicht weit genug \/ Straftatbestand der sexuellen Bel\u00e4stigung notwendig!&#8220; Sachsens Justizminister Sebastian Gemkow und sein bayerischer Amtskollege Prof. Dr. Winfried Bausback treffen sich heute in Dresden zu einem Arbeitsfr\u00fchst\u00fcck. 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