{"id":9473,"date":"2016-04-21T08:24:05","date_gmt":"2016-04-21T06:24:05","guid":{"rendered":"http:\/\/www.frankensicht.de\/?p=9473"},"modified":"2016-04-21T08:24:05","modified_gmt":"2016-04-21T06:24:05","slug":"fluechtlinge-praxisnah-in-eine-ausbildung-im-handwerk-bringen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.frankensicht.de\/?p=9473","title":{"rendered":"Fl\u00fcchtlinge praxisnah in eine Ausbildung im Handwerk bringen"},"content":{"rendered":"<p><span style=\"color: #ff0000;\">Berlin:<\/span><\/p>\n<p>Fl\u00fcchtlinge praxisnah in eine Ausbildung im Handwerk bringen<\/p>\n<p>Bisherige Integrationserfahrungen zeigen, dass junge Fl\u00fcchtlinge eine gezielte Vorbereitung auf eine Ausbildung in Deutschland ben\u00f6tigen. Deshalb haben das Bundesministerium f\u00fcr Bildung und Forschung (BMBF) und die Bundesagentur f\u00fcr Arbeit (BA) gemeinsam mit dem Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH) die Qualifizierungsinitiative &#8222;Wege in Ausbildung f\u00fcr Fl\u00fcchtlinge&#8220; gestartet. Hier sollen junge Fl\u00fcchtlinge f\u00fcr eine Ausbildung im Handwerk motiviert und stufenweise praxisnah an sie herangef\u00fchrt werden.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/?attachment_id=7574\" rel=\"attachment wp-att-7574\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-7574\" src=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2014\/09\/heu-300x225.jpg\" alt=\"heu\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2014\/09\/heu-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2014\/09\/heu.jpg 640w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p>&#8222;Die Integration von Fl\u00fcchtlingen kann gelingen, wenn wir sie dabei unterst\u00fctzen, rasch einen Ausbildungsplatz und Beruf zu bekommen. Sie sollen durch eine vertiefte Berufsorientierung ganz praktisch erfahren, wie eine Ausbildung im Handwerk funktioniert. Wenn die Fl\u00fcchtlinge im Betrieb sind und sehen, wie Fachkr\u00e4fte arbeiten und welchen Lebensstandard sie haben, dann ist das lehrreich und zugleich motivierend. Eine abgeschlossene Berufsausbildung kann f\u00fcr junge Fl\u00fcchtlinge die Eintrittskarte in ein selbstbestimmtes Leben sein&#8220;, sagte Bundesbildungsministerin Johanna Wanka.<\/p>\n<p>Das BMBF-Programm &#8222;Berufsorientierung f\u00fcr Fl\u00fcchtlinge &#8211; BOF&#8220; soll junge Fl\u00fcchtlinge f\u00fcr eine betriebliche Ausbildung im Handwerk fit machen. Es ist die dritte Stufe der Initiative &#8222;Wege in Ausbildung f\u00fcr Fl\u00fcchtlinge&#8220;. Die erste Stufe ist ein Integrationskurs des Bundesamts f\u00fcr Migration und Fl\u00fcchtlinge. Hier erwerben die jungen Fl\u00fcchtlinge Sprachkenntnisse und lernen die grundlegenden Werte unserer Gesellschaft sowie unserer Rechtsordnung, Geschichte und Kultur kennen. Die zweite Stufe ist die BA-Ma\u00dfnahme\u00a0 &#8222;Perspektiven f\u00fcr junge Fl\u00fcchtlinge im Handwerk &#8211; PerjuF-H&#8220;. Hier sammeln sie vier bis sechs Monate lang erste Erfahrungen in Berufsfeldern des Handwerks und erhalten einen umfassenden Einblick in das deutsche Ausbildungs- und Besch\u00e4ftigungssystem.<\/p>\n<p>Nach der zweiten Stufe nehmen junge Fl\u00fcchtlinge am BMBF-Programm &#8222;Berufsorientierung f\u00fcr Fl\u00fcchtlinge &#8211; BOF&#8220; teil. Hier werden sie 13 Wochen lang gezielt auf bis zu drei Ausbildungsberufe ihrer Wahl im Handwerk vorbereitet. Die Vorbereitung findet in Werkst\u00e4tten \u00fcberbetrieblicher Berufsbildungsst\u00e4tten der Handwerksorganisationen (\u00dcBS) und in Betrieben vor Ort statt. Zun\u00e4chst testen die jungen Fl\u00fcchtlinge in Lehrwerkst\u00e4tten, ob die ausgew\u00e4hlten Ausbildungsberufe tats\u00e4chlich ihrer pers\u00f6nlichen Eignung und Neigung entsprechen. Im Anschluss daran erproben sie sich in ihrem Wunschberuf im Betrieb. W\u00e4hrend der gesamten Dauer wird ihnen Fachsprache vermittelt und jeder profitiert von einer intensiven, individuellen Begleitung.<\/p>\n<p>Im Anschluss sollen alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die die Voraussetzungen erf\u00fcllen, in ein Ausbildungsverh\u00e4ltnis \u00fcbernommen werden. Das Handwerk stellt daf\u00fcr die notwendigen Ausbildungspl\u00e4tze zur Verf\u00fcgung. Das Programm ist zun\u00e4chst auf 24 Monate angelegt. Ziel ist die Integration von bis zu 10.000 Fl\u00fcchtlingen in eine Handwerks-Ausbildung. F\u00fcr die Qualifizierungsinitiative &#8222;Wege in Ausbildung f\u00fcr Fl\u00fcchtlinge&#8220; stellt das BMBF in 2016 20 Millionen Euro zur Verf\u00fcgung.<\/p>\n<p>Tr\u00e4ger von \u00dcBS, die sich an dem BMBF-Programm beteiligen m\u00f6chten, k\u00f6nnen nach Ma\u00dfgabe der F\u00f6rderrichtlinie bis zum 20. Mai 2016 einen F\u00f6rderantrag stellen.<\/p>\n<p>Quelle:bmbf.bund.de<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Berlin: Fl\u00fcchtlinge praxisnah in eine Ausbildung im Handwerk bringen Bisherige Integrationserfahrungen zeigen, dass junge Fl\u00fcchtlinge eine gezielte Vorbereitung auf eine Ausbildung in Deutschland ben\u00f6tigen. Deshalb haben das Bundesministerium f\u00fcr Bildung und Forschung (BMBF) und die Bundesagentur f\u00fcr Arbeit (BA) gemeinsam mit dem Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH) die Qualifizierungsinitiative &#8222;Wege in Ausbildung f\u00fcr Fl\u00fcchtlinge&#8220; gestartet. 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