{"id":9405,"date":"2016-04-05T08:13:04","date_gmt":"2016-04-05T06:13:04","guid":{"rendered":"http:\/\/www.frankensicht.de\/?p=9405"},"modified":"2016-04-05T08:13:04","modified_gmt":"2016-04-05T06:13:04","slug":"gefaelschte-lebensmittel","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.frankensicht.de\/?p=9405","title":{"rendered":"Gef\u00e4lschte Lebensmittel"},"content":{"rendered":"<p><span style=\"color: #ff0000;\">Berlin:<\/span><\/p>\n<p>Zur Berichterstattung \u00fcber die von Europol und Interpol koordinierte \u201eOperation Opson V\u201c, bei der mehr als 10 000 Tonnen und eine Millionen Liter gef\u00e4lschter Lebensmittel sichergestellt wurden, erkl\u00e4rt Christian Schmidt, Bundesminister f\u00fcr Ern\u00e4hrung, Landwirtschaft und gesundheitlichen Verbraucherschutz:<\/p>\n<p>\u201eAls f\u00fcr den gesundheitlichen Verbraucherschutz zust\u00e4ndiger Bundesminister ist es meine Aufgabe, die Verbraucherinnen und Verbraucher vor Betrug, T\u00e4uschung und \u2013 am vordringlichsten \u2013 vor gesundheitlichen Gefahren durch Lebensmittel zu sch\u00fctzen. Die Tatsache, dass die gef\u00e4lschten Lebensmittel sichergestellt wurden, zeigt, dass das System der Lebensmittel\u00fcberwachung funktioniert.<br \/>\nGrunds\u00e4tzlich gilt: Wir haben in Deutschland und Europa einen hohen Sicherheitsstandard bei Lebensmitteln. Bei der Gesundheit der Verbraucher d\u00fcrfen keine Risiken eingegangen und bei der Kontrolle von Lebensmitteln keine Kompromisse gemacht werden. Ich erwarte von den zust\u00e4ndigen Beh\u00f6rden, dass Betrug und T\u00e4uschungen z\u00fcgig und umfassend aufgekl\u00e4rt werden.<br \/>\nIch werde mich bei Kommissar Hogan daf\u00fcr einsetzen, das Thema auf die Tagesordnung des n\u00e4chsten Rates der EU-Agrarminister am 11. April in Luxemburg zu nehmen und ich m\u00f6chte es auch zu einem Thema auf der Agrarministerkonferenz (redaktionelle Anmerkung: Agrarminister der L\u00e4nder und des Bundes) Mitte April in Mecklenburg-Vorpommern machen.\u201c<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/?attachment_id=5731\" rel=\"attachment wp-att-5731\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-5731\" src=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/brot-300x225.jpg\" alt=\"brot\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/brot-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/brot.jpg 640w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Hintergrund:<br \/>\nDie amtliche Lebensmittel\u00fcberwachung ist in Deutschland Aufgabe der Bundesl\u00e4nder. In den zust\u00e4ndigen L\u00e4nderministerien werden Untersuchungsprogramme entwickelt, die von den Lebensmittel\u00fcberwachungs- und Veterin\u00e4r\u00e4mtern in den St\u00e4dten und Landkreisen durchgef\u00fchrt werden. Das Bundesamt f\u00fcr Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) steht dabei als koordinierende und beratende Bundesstelle zur Seite.<br \/>\nDie Kontrollen werden in den Herstellungs- und Verarbeitungsbetrieben f\u00fcr Lebensmittel, Bedarfsgegenst\u00e4nde oder kosmetische Mittel, im Einzelhandel und an den Grenzkontrollstellen durchgef\u00fchrt. Auch Einrichtungen der Gastronomie und der Gemeinschaftsverpflegung werden regelm\u00e4\u00dfig kontrolliert.<br \/>\nDie Wahrscheinlichkeit, dass Lebensmittel in betr\u00fcgerischer Absicht modifiziert werden, um einen \u00f6konomischen Vorteil zu erlangen, ist durch den zunehmenden internationalen Handel und durch stark verzweigte Warenstr\u00f6me gestiegen. Seit 2013 informieren sich alle 28 Mitgliedstaaten im europ\u00e4ischen \u201eFood Fraud Network\u201c \u00fcber Betrugsf\u00e4lle im Lebensmittelbereich und entscheiden \u00fcber geeignete Bek\u00e4mpfungsma\u00dfnahmen. Der Bund koordiniert nationale und EU-Kontrollprogrammen der \u00dcberwachungsbeh\u00f6rden der L\u00e4nder im Bereich Lebensmittelbetrug.<br \/>\nIn erster Linie ist es Aufgabe der Hersteller, f\u00fcr eine ordnungsgem\u00e4\u00dfe Zusammensetzung, Beschaffenheit und Kennzeichnung der von ihnen in den Verkehr gebrachten Lebensmittel zu sorgen. Die Unternehmen sind gesetzlich verpflichtet, eng mit den staatlichen \u00dcberwachungsbeh\u00f6rden zusammenzuarbeiten. Aufgabe der zust\u00e4ndigen Beh\u00f6rden ist es, durch regelm\u00e4\u00dfige Kontrollen und gezielte Probennahmen die Verkehrsf\u00e4higkeit der Lebensmittel zu \u00fcberpr\u00fcfen.<br \/>\nDie gemeinsam von Interpol und Europol koordinierte &#8222;Operation Opson&#8220; lief von November 2015 bis Februar 2016. Laut Europol haben Polizei und Zoll in 57 L\u00e4ndern gef\u00e4lschte Lebensmittel sichergestellt. Einige Bundesl\u00e4nder haben sich in Deutschland an Opson V beteiligt und als Untersuchungsschwerpunkt die Kontrolle von importiertem Fisch aus Asien festgelegt. Red Snapper und Japanischer Aal sind hochpreisige Speisefische. Sie k\u00f6nnten durch preiswertere Alternativen (Rotbarsch oder Europ\u00e4ischer Aal) ersetzt und Verbraucher dadurch get\u00e4uscht werden. An den Grenzeingangsstellen wurden 17 Sendungen von Fisch aus Asien untersucht und Artbestimmungen vorgenommen. Es wurden dabei keine Beanstandungen festgestellt, die auf betr\u00fcgerische Absichten hinweisen. Entlang der Warenkette der beprobten Sendungen wurden anschlie\u00dfend Dokumentenpr\u00fcfungen bei Zwischenh\u00e4ndlern und der Gastronomie vorgenommen. Auch hier wurden keine T\u00e4uschungen festgestellt.<\/p>\n<p>Quelle: bmel.bund.de<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Berlin: Zur Berichterstattung \u00fcber die von Europol und Interpol koordinierte \u201eOperation Opson V\u201c, bei der mehr als 10 000 Tonnen und eine Millionen Liter gef\u00e4lschter Lebensmittel sichergestellt wurden, erkl\u00e4rt Christian Schmidt, Bundesminister f\u00fcr Ern\u00e4hrung, Landwirtschaft und gesundheitlichen Verbraucherschutz: \u201eAls f\u00fcr den gesundheitlichen Verbraucherschutz zust\u00e4ndiger Bundesminister ist es meine Aufgabe, die Verbraucherinnen und Verbraucher vor Betrug, [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":7,"featured_media":5731,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[44,3],"tags":[1942],"class_list":["post-9405","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-deutschland-2","category-news","tag-gefaelschte-lebensmittel"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.frankensicht.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/9405","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.frankensicht.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.frankensicht.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.frankensicht.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/7"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.frankensicht.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=9405"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.frankensicht.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/9405\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":9407,"href":"https:\/\/www.frankensicht.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/9405\/revisions\/9407"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.frankensicht.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/5731"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.frankensicht.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=9405"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.frankensicht.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=9405"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.frankensicht.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=9405"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}