{"id":9232,"date":"2016-02-22T07:59:05","date_gmt":"2016-02-22T06:59:05","guid":{"rendered":"http:\/\/www.frankensicht.de\/?p=9232"},"modified":"2016-02-22T07:59:05","modified_gmt":"2016-02-22T06:59:05","slug":"europa-braucht-wieder-mehr-industrie-buendnis-zukunft-der-industrie-legt-handlungsempfehlungen-fuer-europaeische-industriepolitik-vor","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.frankensicht.de\/?p=9232","title":{"rendered":"Europa braucht wieder mehr Industrie&#8220; &#8211; B\u00fcndnis &#8222;Zukunft der Industrie&#8220; legt Handlungsempfehlungen f\u00fcr europ\u00e4ische Industriepolitik vor"},"content":{"rendered":"<p><span style=\"color: #ff0000;\">Berlin:<\/span><\/p>\n<p>Gabriel: &#8222;Europa braucht wieder mehr Industrie&#8220; &#8211; B\u00fcndnis &#8222;Zukunft der Industrie&#8220;<br \/>\nlegt Handlungsempfehlungen f\u00fcr europ\u00e4ische Industriepolitik vor<\/p>\n<p>Die High-Level Group des B\u00fcndnisses &#8222;Zukunft der Industrie&#8220;<br \/>\n&lt;http:\/\/www.bmwi.de\/DE\/Themen\/Industrie\/buendnis-zukunft-der-industrie.html&gt; hat<br \/>\nauf der heutigen hochrangigen Industriekonferenz &#8222;Zukunftsperspektive Industrie<br \/>\n2030&#8220; &lt;http:\/\/www.bmwi.de\/DE\/Service\/veranstaltungen,did=748176.html&gt; im<br \/>\nBundeswirtschaftsministerium eine gemeinsame Erkl\u00e4rung (PDF: 361 KB)<br \/>\n&lt;http:\/\/www.bmwi.de\/BMWi\/Redaktion\/PDF\/G\/gemeinsame-erklaerung-zukunftsperspektive-industrie-2030,property=pdf,bereich=bmwi,sprache=de,rwb=true.pdf&gt;<br \/>\nverabschiedet. Diese beinhaltet industriepolitische Leitlinien und konkrete<br \/>\nForderungen f\u00fcr einen investitionsstarken und innovativen Industriestandort<br \/>\nEuropa.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/?attachment_id=8920\" rel=\"attachment wp-att-8920\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-8920\" src=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/P1020624-300x225.jpg\" alt=\"P1020624\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/P1020624-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/P1020624.jpg 640w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Die Gemeinsame Erkl\u00e4rung formuliert konkrete Handlungsempfehlungen an die EU:<\/p>\n<p>* Die globale Wettbewerbsf\u00e4higkeit Europas muss durch Investitionen und<br \/>\nInnovationen gest\u00e4rkt werden. Daf\u00fcr ist eine st\u00e4rkere Koh\u00e4renz in der<br \/>\nGesetzbebung notwendig. Negative Auswirkungen z.B. auf die<br \/>\nInvestitionst\u00e4tigkeit und die Innovationsf\u00e4higkeit in Europa m\u00fcssen<br \/>\nverhindert werden (Wettbewerbsf\u00e4higkeits- und Innovationscheck).<br \/>\n* Auch in der Energie- und Klimapolitik ist eine bessere Abstimmung in der<br \/>\nGesetzgebung und vor allem eine Orientierung am internationalen<br \/>\nOrdnungsrahmen wichtig.<br \/>\n* Die EU und die Mitgliedstaaten m\u00fcssen sich daf\u00fcr einsetzen, dass die neuen<br \/>\nKlimabeschl\u00fcsse von Paris weltweit verbindlich sind, um ein Carbon Leakage<br \/>\n&#8211; und letztendlich auch ein Job- und Investment-Leakage in Europa &#8211; zu<br \/>\nverhindern. Das 20-Prozent-Industrieziel muss den gleichen Stellenwert wie<br \/>\ndas 20-Prozent-Klimaziel erhalten.<br \/>\n* In Europa muss die Ausgestaltung des Emissionshandels (ETS) eine<br \/>\nWachstumschance f\u00fcr die Industrie ber\u00fccksichtigen, die sich am<br \/>\ntechnologischen Fortschritt orientiert.<br \/>\n* Mit Blick auf den m\u00f6glichen Marktwirtschaftsstatus Chinas erwartet das<br \/>\nB\u00fcndnis von der Europ\u00e4ischen Kommission eine klare Analyse v. a. eine<br \/>\numfassende \u00f6konomische Folgenabsch\u00e4tzung f\u00fcr die europ\u00e4ische Wirtschaft.<br \/>\n* Auf dem Weg zum digitalen europ\u00e4ischen Binnenmarkt w\u00fcnscht sich das B\u00fcndnis<br \/>\nmehr Geschwindigkeit sowie den Erhalt und Aufbau von Schl\u00fcsseltechnologien<br \/>\nund -kompetenzen (z.B. in der Mikroelektronik, Batteriezellfertigung und<br \/>\n-forschung).<\/p>\n<p>Die drei Initiatoren des B\u00fcndnisses \u00e4u\u00dferten sich im Rahmen der<br \/>\nIndustriekonferenz wie folgt:<\/p>\n<p>Bundesminister Gabriel<br \/>\n&lt;http:\/\/www.bmwi.de\/DE\/Ministerium\/Minister-und-Staatssekretaere\/Visitenkarten\/sigmar-gabriel.html&gt;:<br \/>\n&#8222;Eine starke Industrie ist wichtig f\u00fcr Deutschland und Europa. Ich bin daher fest<br \/>\ndavon \u00fcberzeugt, dass Europa nur mit einem starken industriellen Kern auf Dauer<br \/>\nwettbewerbsf\u00e4hig bleiben kann. Industrie bedeutet heute High Tech, hohes<br \/>\nInnovationstempo, gute Ausbildung, kurz: acht Millionen attraktive und produktive<br \/>\nArbeitspl\u00e4tze. Aber klar ist auch, dass die Industrie nur dann der Garant f\u00fcr<br \/>\nWohlstand und wirtschaftlichen Erfolg sein kann, wenn sie wettbewerbsf\u00e4hig ist &#8211;<br \/>\nund zwar nicht nur in Europa, sondern weltweit. Hierf\u00fcr brauchen wir verl\u00e4ssliche<br \/>\neurop\u00e4ische Rahmenbedingungen f\u00fcr Investitionen und Forschung und Entwicklung,<br \/>\naber vor allem auch die richtige Ausrichtung einer europ\u00e4ischen Industriepolitik<br \/>\n&lt;http:\/\/www.bmwi.de\/DE\/Themen\/Industrie\/Industriepolitik\/europaeische-industriepolitik.html&gt;.<br \/>\nDas Ziel, den Industrieanteil (am BIP) in Europa bis 2020 auf 20% zu erh\u00f6hen,<br \/>\ngeh\u00f6rt f\u00fcr mich auch weiterhin auf die europapolitische Agenda und muss den<br \/>\ngleichen Stellenwert erhalten wie das 20-Prozent-Klimaziel.&#8220;<\/p>\n<p>BDI-Pr\u00e4sident Ulrich Grillo macht deutlich: &#8222;Die weltweite Finanz- und<br \/>\nWirtschaftskrise hat gezeigt: Europa braucht eine starke und moderne Industrie.<br \/>\nVorrang m\u00fcssen Investitionen in Europa haben. Gegenw\u00e4rtig liegt das<br \/>\nInvestitionsniveau in Europa 15 Prozent unter Vorkrisenniveau. Es fehlen pro Jahr<br \/>\nrund 300 Milliarden Euro an Investitionen. Das B\u00fcndnis &#8218;Zukunft der Industrie&#8216;<br \/>\nerwartet von der europ\u00e4ischen Politik jetzt klare industriepolitische<br \/>\nLeitlinien.&#8220;<\/p>\n<p>Der Vorsitzende der IG Metall, J\u00f6rg Hofmann: &#8222;In diesen Wochen werden wichtige<br \/>\nWeichen f\u00fcr die Zukunft der Industrie und der Besch\u00e4ftigung gestellt. Wir stehen<br \/>\nvor der Frage, wie k\u00f6nnen wir ein Europa ohne Binnengrenzen erhalten? Wie soll<br \/>\ndie Energiepolitik der Zukunft aussehen? Wie sichern wir die europ\u00e4ische<br \/>\nStahlindustrie vor unlauterem Wettbewerb oder wie kann der Markthochlauf f\u00fcr<br \/>\nElektromobilit\u00e4t &lt;http:\/\/www.bmwi.de\/DE\/Themen\/Industrie\/elektromobilitaet.html&gt;<br \/>\nbef\u00f6rdert werden? Hier den richtigen Weg einzuschlagen, erfordert ein<br \/>\nkoordiniertes gemeinsames Handeln &#8211; und genau daf\u00fcr haben wir das B\u00fcndnis<br \/>\n&#8218;Zukunft der Industrie&#8216; mit gegr\u00fcndet und arbeiten an konkreten L\u00f6sungswegen.&#8220;<\/p>\n<p>Die Erkl\u00e4rung der High-Level Group finden Sie hier (PDF: 361 KB)<br \/>\n&lt;http:\/\/www.bmwi.de\/BMWi\/Redaktion\/PDF\/G\/gemeinsame-erklaerung-zukunftsperspektive-industrie-2030,property=pdf,bereich=bmwi,sprache=de,rwb=true.pdf&gt;.<\/p>\n<p>Eine f\u00fcr das B\u00fcndnis in Auftrag gegebene Forsa-Umfrage in der Bev\u00f6lkerung<br \/>\nunterlegt die Notwendigkeit, mit den Menschen zum Thema Akzeptanz der Industrie<br \/>\nin den Dialog zu treten. Hierzu hat das B\u00fcndnis viele Aktivit\u00e4ten geplant. U. a.<br \/>\nwird im September eine deutschlandweite Aktionswoche stattfinden.<\/p>\n<p>Die heutige Industriekonferenz wird vom Bundeswirtschaftsministerium zusammen mit<br \/>\ndem B\u00fcndnis &#8222;Zukunft der Industrie&#8220; veranstaltet &#8211; einem starken Zusammenschluss<br \/>\nvon Industrie, Gewerkschaften, Arbeitgebern und Politik.<\/p>\n<p>Weitere Informationen zum B\u00fcndnis: www.buendnis-fuer-industrie.de<br \/>\n&lt;http:\/\/www.buendnis-fuer-industrie.de&gt;<\/p>\n<p>Downloads<\/p>\n<p>Lage und Zukunft der deutschen Industrie (Perspektive 2030)<br \/>\nLangfassung<br \/>\nPDF:\u00a0 2,2 MB<br \/>\n&lt;http:\/\/www.bmwi.de\/BMWi\/Redaktion\/PDF\/Publikationen\/Studien\/lage-und-zukunft-der-deutschen-industrie,property=pdf,bereich=bmwi,sprache=de,rwb=true.pdf&gt;<\/p>\n<p>Lage und Zukunft der deutschen Industrie (Perspektive 2030)<br \/>\nExecutive Summary<br \/>\nPDF:\u00a0 63,9 KB<br \/>\n&lt;http:\/\/www.bmwi.de\/BMWi\/Redaktion\/PDF\/Publikationen\/Studien\/lage-und-zukunft-der-deutschen-industrie-zusammenfassung,property=pdf,bereich=bmwi,sprache=de,rwb=true.pdf&gt;<\/p>\n<p>Quelle:bmwi.bund.de<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Berlin: Gabriel: &#8222;Europa braucht wieder mehr Industrie&#8220; &#8211; B\u00fcndnis &#8222;Zukunft der Industrie&#8220; legt Handlungsempfehlungen f\u00fcr europ\u00e4ische Industriepolitik vor Die High-Level Group des B\u00fcndnisses &#8222;Zukunft der Industrie&#8220; &lt;http:\/\/www.bmwi.de\/DE\/Themen\/Industrie\/buendnis-zukunft-der-industrie.html&gt; hat auf der heutigen hochrangigen Industriekonferenz &#8222;Zukunftsperspektive Industrie 2030&#8220; &lt;http:\/\/www.bmwi.de\/DE\/Service\/veranstaltungen,did=748176.html&gt; im Bundeswirtschaftsministerium eine gemeinsame Erkl\u00e4rung (PDF: 361 KB) &lt;http:\/\/www.bmwi.de\/BMWi\/Redaktion\/PDF\/G\/gemeinsame-erklaerung-zukunftsperspektive-industrie-2030,property=pdf,bereich=bmwi,sprache=de,rwb=true.pdf&gt; verabschiedet. 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