{"id":8821,"date":"2015-08-04T12:41:53","date_gmt":"2015-08-04T10:41:53","guid":{"rendered":"http:\/\/www.frankensicht.de\/?p=8821"},"modified":"2015-08-04T12:41:53","modified_gmt":"2015-08-04T10:41:53","slug":"naturschutzbuchenwald","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.frankensicht.de\/?p=8821","title":{"rendered":"Naturschutz\/Buchenwald"},"content":{"rendered":"<p><span style=\"color: #ff0000;\">Berlin:<\/span><\/p>\n<p>Naturschutz\/Buchenwald<br \/>\nAuf dem Weg zum \u201eUrwald von morgen\u201c<br \/>\nSchwarzel\u00fchr-Sutter: Hohe Schrecke ist Modell f\u00fcr nat\u00fcrliche<br \/>\nWaldentwicklung und zukunftsweisendes Wirtschaften<\/p>\n<p>Die Hohe Schrecke in Nordth\u00fcringen ist eines der gr\u00f6\u00dften<br \/>\nunzerschnittenen Buchenwaldgebiete Mitteleuropas. In dem \u00fcber 7300 Hektar<br \/>\ngro\u00dfen Waldgebiet haben sich vielf\u00e4ltig strukturierte Waldlebensr\u00e4ume<br \/>\nmit urwald\u00e4hnlichen Buchenbest\u00e4nden und einem hohen Anteil an Tot- und<br \/>\nAltholz erhalten. Ziel eines vom Bundesumweltministerium gef\u00f6rderten<br \/>\nNaturschutzgro\u00dfprojektes ist es, gro\u00dffl\u00e4chig ungenutzte Waldbereiche<br \/>\nmit naturnah genutztem Wirtschaftswald eng zu verzahnen. Das<br \/>\nBundesumweltministerium stellt f\u00fcr das Vorhaben 9,4 Millionen Euro<br \/>\nbereit.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/?attachment_id=4935\" rel=\"attachment wp-att-4935\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-4935\" src=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2013\/01\/natur1-300x225.jpg\" alt=\"natur1\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2013\/01\/natur1-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2013\/01\/natur1.jpg 600w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Die Parlamentarische Staatssekret\u00e4rin im Bundesumweltministerium, Rita<br \/>\nSchwarzel\u00fchr-Sutter, zeigte sich von dem naturnahen Zustand der W\u00e4lder<br \/>\nund der weitgehenden Unber\u00fchrtheit beeindruckt: \u201eEs ist faszinierend,<br \/>\nW\u00e4lder erleben zu k\u00f6nnen, die \u00fcber Jahrzehnte kaum forstwirtschaftlich<br \/>\ngenutzt wurden und zum Teil bis zu 220 Jahre alt sind. Wir brauchen mehr<br \/>\nW\u00e4lder wie die \u201aHohe Schrecke\u2018, nicht nur als naturnah, genutzten<br \/>\nWirtschaftsstandort, sondern auch als zukunftsweisende Vision f\u00fcr<br \/>\nnachfolgende Generationen. In einer bemerkenswerten Kooperation zwischen<br \/>\nWaldbesitzern, Kommunen und dem Naturschutz ist es gelungen, auf gro\u00dfen<br \/>\nFl\u00e4chen die Weichen f\u00fcr eine unbeeinflusste Waldentwicklung zu stellen.<br \/>\nEine solch erfolgreiche Zusammenarbeit kann auch als Vorbild f\u00fcr andere<br \/>\nProjekte dienen.\u201c<\/p>\n<p>In dem vom Bundesumweltministerium gef\u00f6rderten Naturschutzvorhaben soll<br \/>\nbis zum Jahr 2023 eine Entwicklung zum \u201eUrwald von morgen\u201c eingeleitet<br \/>\nwerden. Ziel ist es, eine nachhaltige, naturschutzoptimierte Waldnutzung<br \/>\nunter Einbeziehung nat\u00fcrlicher, selbstregulierender Prozesse zu<br \/>\netablieren. Etwa 1.700 Hektar Wald sollen aus der Nutzung genommen werden<br \/>\nund sich selbst entwickeln k\u00f6nnen. F\u00fcr einen gro\u00dfen Teil privater<br \/>\nWaldfl\u00e4chen konnten bereits erste Vereinbarungen zum dauerhaften<br \/>\nNutzungsverzicht geschlossen werden. Weitere 600 Hektar alten Waldes wird<br \/>\nder Freistaat Th\u00fcringen aus der Nutzung nehmen. Auch die Entwicklung von<br \/>\nEichenbest\u00e4nden wird gef\u00f6rdert. Nadelholzbest\u00e4nde sollen in stabile,<br \/>\nnaturnahe Mischw\u00e4lder umgewandelt, Flie\u00df- und Stillgew\u00e4sser renaturiert<br \/>\nsowie Halbtrockenrasen und Streuobstwiesen optimiert und erhalten werden.<\/p>\n<p>Die Gesamtausgaben des Projektes belaufen sich auf rund 12,5 Millionen<br \/>\nEuro. Neben dem Bundesumweltministerium, das 9,4 Millionen Euro<br \/>\nbereitstellt, beteiligen sich Th\u00fcringen mit 1,9 Millionen Euro und der<br \/>\nProjekttr\u00e4ger, die Naturstiftung David, mit 1,2 Millionen Euro an der<br \/>\nFinanzierung.<\/p>\n<p>Die Bundesmittel werden aus dem Programm \u201echance.natur \u2013<br \/>\nBundesf\u00f6rderung Naturschutz\u201c bereitgestellt. Das Programm, das seit<br \/>\n1979 besteht, ist einer der gr\u00f6\u00dften Naturschutz-F\u00f6rdertitel in<br \/>\nDeutschland mit einem j\u00e4hrlichen Etat von derzeit 14 Millionen Euro.<br \/>\nBislang wurden mehr als 450 Millionen Euro Bundesmittel f\u00fcr die Sicherung<br \/>\nund Entwicklung von 77 bundesweit bedeutenden Landschaftsbereichen<br \/>\nbereitgestellt. Dadurch konnten auf einer Fl\u00e4che von mehr als 3.700<br \/>\nQuadratkilometern mit vielf\u00e4ltigen Projekten zum Erhalt der Landschaft-<br \/>\nund Artenvielfalt in Deutschland beigetragen werden.<\/p>\n<p>Quelle: bmub.bund.de<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Berlin: Naturschutz\/Buchenwald Auf dem Weg zum \u201eUrwald von morgen\u201c Schwarzel\u00fchr-Sutter: Hohe Schrecke ist Modell f\u00fcr nat\u00fcrliche Waldentwicklung und zukunftsweisendes Wirtschaften Die Hohe Schrecke in Nordth\u00fcringen ist eines der gr\u00f6\u00dften unzerschnittenen Buchenwaldgebiete Mitteleuropas. 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