{"id":8730,"date":"2015-07-09T11:21:08","date_gmt":"2015-07-09T09:21:08","guid":{"rendered":"http:\/\/www.frankensicht.de\/?p=8730"},"modified":"2015-07-09T11:21:08","modified_gmt":"2015-07-09T09:21:08","slug":"schmidt-mein-ziel-ist-dass-das-kuekenschreddern-2017-aufhoert","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.frankensicht.de\/?p=8730","title":{"rendered":"Schmidt: \u201eMein Ziel ist, dass das K\u00fckenschreddern 2017 aufh\u00f6rt!\u201c"},"content":{"rendered":"<p><span style=\"color: #ff0000;\">Berlin:<\/span><\/p>\n<p>Schmidt forciert Forschung zum Ausstieg aus der K\u00fckent\u00f6tung<br \/>\nN\u00e4chster Schritt ist ein Prototyp zur Geschlechtsbestimmung im Ei \u2013 Schmidt: \u201eMein Ziel ist, dass das K\u00fckenschreddern 2017 aufh\u00f6rt!\u201c<\/p>\n<p>Bundesagrarminister Christian Schmidt legt noch einmal nach, um die Praxis der T\u00f6tung m\u00e4nnlicher Eintagsk\u00fcken zu beenden. Heute \u00fcberreichte er in Berlin Zuwendungsbescheide von \u00fcber einer Million Euro an den Forschungsverbund der Universit\u00e4t Leipzig, um die erforschten Alternativmethoden m\u00f6glichst rasch in die Praxis zu \u00fcberf\u00fchren. \u201eNachdem die Theorie funktioniert, m\u00fcssen wir jetzt die Praxisreife vorantreiben. Sobald entsprechende Ger\u00e4te auf dem Markt erh\u00e4ltlich sind, gibt es f\u00fcr die Br\u00fctereien keine Rechtfertigung mehr, m\u00e4nnliche K\u00fcken auszubr\u00fcten und zu t\u00f6ten\u201c, sagte Schmidt bei der \u00dcbergabe der Bescheide und bekr\u00e4ftigte sein ehrgeiziges Ziel: \u201eMein Ziel ist, dass das K\u00fckenschreddern 2017 aufh\u00f6rt!\u201c<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/?attachment_id=1235\" rel=\"attachment wp-att-1235\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-1235\" src=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2012\/05\/stop.png\" alt=\"stop\" width=\"274\" height=\"258\" \/><\/a><\/p>\n<p>Mit den zus\u00e4tzlichen Mitteln forciert Bundesminister Schmidt die Entwicklung eines voll automatischen Ger\u00e4te-Prototyps zur fr\u00fchzeitigen Geschlechtsbestimmung im befruchteten H\u00fchnerei. Damit wird die Grundlage gelegt f\u00fcr eine serienm\u00e4\u00dfige und fl\u00e4chendeckende Anwendung in der Wirtschaft. Dazu \u00fcberreichte Minister Schmidt dem Forscherteam der Universit\u00e4t Leipzig, der Technischen Universit\u00e4t Dresden und der Firma EVONTA Techno\u00adlogy GmbH Zuwendungsbescheide in einer H\u00f6he von insgesamt rund 1.170.000 Millionen Euro. Der Prototyp soll das Geschlecht im nur drei Tage bebr\u00fcteten Ei bestimmen und die Eier entsprechend automatisch sortieren. Hierdurch kann das Ausbr\u00fcten und der Schlupf m\u00e4nnli\u00adcher K\u00fcken verhindert werden. Parallel zu der Entwicklung des Ger\u00e4teprototypen laufen derzeit bereits Praxisversuche mit der neuen Methode.<\/p>\n<p>In der durch das BMEL gef\u00f6rderten Methodenforschung hatte sich die Geschlechtsbestim\u00admung (\u201eIn Ovo-Geschlechtsbestimmung\u201c) mittels Nah-Infrarot-Raman-Spektroskopie (NIR) am vielversprechendsten her\u00adauskristallisiert. Projektkoordinatorin Prof. Dr. Maria-Elisabeth Krautwald-Junghanns von der Universit\u00e4t Leipzig nahm stellvertretend f\u00fcr den Forschungsverbund die Bescheide entgegen: \u201eMit der Erforschung einer geeigneten Alternative zum T\u00f6ten von m\u00e4nnlichen K\u00fcken von Legelinien haben wir die vermeintlich schwierigste Etappe bereits hinter uns. Jetzt ist es die Herausforderung, die einzelnen Komponenten, die wir bereits erfolgreich in Dresden und Leipzig getestet haben, zu einem Ganzen zusammenzuf\u00fcgen. Dieses Ger\u00e4t muss sich dann im praktischen Einsatz in den Br\u00fctereien bew\u00e4hren.&#8220;<\/p>\n<p>Die Forschung zur Beendigung des K\u00fckent\u00f6tens ist ein zentraler Bestandteil der BMEL-Initi\u00adative \u201eEine Frage der Haltung \u2013 Neue Wege f\u00fcr mehr Tierwohl\u201c. Schmidt: \u201eDas durch die Universit\u00e4t Leipzig koordinierte Forschungsvorhaben ist wegweisend f\u00fcr den Tierschutz in der Gefl\u00fcgelaufzucht. Es ist sowohl aus tierschutz- als auch aus ethischer Sicht unertr\u00e4glich, dass jedes Jahr rund 45 Millionen m\u00e4nnliche K\u00fcken get\u00f6tet werden, nur weil sie das falsche Geschlecht haben. Ich will, dass wir in Europa Vorreiter f\u00fcr mehr Tierschutz in der Eierproduktion werden\u201c, betonte der Minister. Ein Verbot ohne Alternative w\u00fcrde die K\u00fckent\u00f6tung lediglich ins Ausland verlagern.<\/p>\n<p>In Erg\u00e4nzung zu dem genannten Projekt unterst\u00fctzt das BMEL ein weiteres Forschungsprojekt zum Einsatz des sogenannten Zweinutzungshuhns. Das Projekt wird in K\u00fcrze starten. \u201eIndem Eier- und Fleischproduktion wieder st\u00e4rker zusammengef\u00fchrt werden, ist dies ein weiterer Beitrag f\u00fcr mehr Tierschutz in der Gefl\u00fcgelhaltung\u201c, sagte Schmidt.<\/p>\n<p>Quelle:bmel.bund.de<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Berlin: Schmidt forciert Forschung zum Ausstieg aus der K\u00fckent\u00f6tung N\u00e4chster Schritt ist ein Prototyp zur Geschlechtsbestimmung im Ei \u2013 Schmidt: \u201eMein Ziel ist, dass das K\u00fckenschreddern 2017 aufh\u00f6rt!\u201c Bundesagrarminister Christian Schmidt legt noch einmal nach, um die Praxis der T\u00f6tung m\u00e4nnlicher Eintagsk\u00fcken zu beenden. 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