{"id":8668,"date":"2015-06-22T12:23:30","date_gmt":"2015-06-22T10:23:30","guid":{"rendered":"http:\/\/www.frankensicht.de\/?p=8668"},"modified":"2015-06-22T12:23:30","modified_gmt":"2015-06-22T10:23:30","slug":"engere-zusammenarbeit-in-der-berufsbildung-mit-portugal","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.frankensicht.de\/?p=8668","title":{"rendered":"Engere Zusammenarbeit in der Berufsbildung mit Portugal"},"content":{"rendered":"<p><span style=\"color: #ff0000;\">Berlin:<\/span><\/p>\n<p>Engere Zusammenarbeit in der Berufsbildung mit Portugal<br \/>\nDeutschland und Portugal weiten Kooperation aus \/ Wanka: &#8222;Jungen Menschen eine berufliche Perspektive geben&#8220;<\/p>\n<p>Deutschland und Portugal wollen ihre Zusammenarbeit auf dem Gebiet der dualen Berufsausbildung verl\u00e4ngern. Die Bundesministerin f\u00fcr Bildung und Forschung, Johanna Wanka, reist heute f\u00fcr zwei Tage nach Lissabon, um mit ihrem portugiesischen Amtskollegen Nuno Crato, Minister f\u00fcr Bildung, Hochschulwesen und Wissenschaft, Gespr\u00e4che zu aktuellen Themen der gemeinsamen Berufsbildungskooperation zu f\u00fchren und eine Vereinbarung zur Erweiterung der Zusammenarbeit zu unterzeichnen. Damit wird die 2012 begonnene deutsch-portugiesische Berufsbildungszusammenarbeit fortgef\u00fchrt.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/?attachment_id=8671\" rel=\"attachment wp-att-8671\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-8671\" src=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/portugal-300x200.png\" alt=\"portugal\" width=\"300\" height=\"200\" srcset=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/portugal-300x200.png 300w, https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/portugal-220x146.png 220w, https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/portugal.png 600w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p>&#8222;Portugal hat einen erfolgreichen Reformkurs eingeschlagen, den wir nach Kr\u00e4ften unterst\u00fctzen&#8220;, so Wanka in Lissabon. &#8222;Unser gemeinsames Ziel ist es, jungen Menschen eine praxisnahe Ausbildung zu erm\u00f6glichen, die Besch\u00e4ftigung und berufliche Perspektiven sichert&#8220;.<\/p>\n<p>Die Jugendarbeitslosigkeit in Portugal ist seit 2014 um 4,2 Prozentpunkte zur\u00fcckgegangen, liegt mit 31,2 Prozent aber immer noch weit \u00fcber dem europ\u00e4ischen Durchschnitt (EU-28: 20,7 Prozent). Das Interesse Portugals am deutschen Dualen System ist daher gro\u00df. Mit der verst\u00e4rkten Zusammenarbeit werden weitere Ma\u00dfnahmen angesto\u00dfen, um Jugendlichen bessere Ausbildungsangebote machen zu k\u00f6nnen. Ziel ist es beispielsweise, Unternehmen und Wirtschaftsverb\u00e4nde in Portugal st\u00e4rker in das Ausbildungssystem einzubinden oder die Auslandsaufenthalte von Auszubildenden im jeweils anderen Land weiter auszubauen. Gemeinsame Projekte zur Qualit\u00e4t im Berufsbildungssystem, wie die Verbesserung der Ausbildung portugiesischer Ausbilder, werden fortgef\u00fchrt. Zudem wird der Austausch zwischen den verschiedenen Berufsbildungsinstitutionen, wie dem Bundesinstitut f\u00fcr Berufsbildung (BIBB) und der portugiesischen Nationalen Agentur f\u00fcr die Qualifikation und berufliche Bildung (AN! QUEP), um Themen wie Attraktivit\u00e4t und Finanzierung der Berufsausbildung erweitert.<\/p>\n<p>Ein wichtiger Bestandteil der deutsch-portugiesischen Berufsbildungskooperation ist es auszuloten, welche Teile des dualen Ausbildungssystems f\u00fcr Portugal anwendbar sein k\u00f6nnten. &#8222;Entscheidend ist in Portugal wie in Deutschland die Durchl\u00e4ssigkeit der Bildungswege, damit junge Menschen den f\u00fcr sie richtigen Ausbildungsweg finden k\u00f6nnen&#8220; so Wanka. &#8222;Unsere Gesellschaften brauchen Akademiker und Fachkr\u00e4fte. Wir brauchen die Ingenieurin und den Elektriker gleicherma\u00dfen.&#8220;<\/p>\n<p>Wanka wird w\u00e4hrend ihres Aufenthalts in Portugal auch Gespr\u00e4che mit Vertreterinnen und Vertretern des Arbeitsministeriums sowie aus Forschung und Wissenschaft f\u00fchren. Sie wird zudem zwei Berufsschulen besuchen und die internationale Konferenz &#8222;Berufsausbildung -Wettbewerbsf\u00e4higkeit &#8211; wirtschaftliche Prosperit\u00e4t&#8220; der Deutsch-Portugiesischen Industrie- und Handelskammer er\u00f6ffnen, zu der portugiesische Wirtschaftsvertreter, Sozialpartner und Fachleute aus Verwaltung, Politik und Berufsbildungspraxis erwartet werden, die sich \u00fcber das duale System der Berufsbildung informieren.<\/p>\n<p>Das BMBF f\u00f6rdert beispielsweise mit dem Projekt VETnet beim Deutschen Industrie- und Handelskammertag (DIHK) auch die Deutsch-Portugiesische Industrie- und Handelskammer dabei, das Image der beruflichen Bildung in Portugal zu verbessern und mehr Unternehmen f\u00fcr eine duale Ausbildung zu gewinnen.<\/p>\n<p>Quelle:bmbf.bund.de<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Berlin: Engere Zusammenarbeit in der Berufsbildung mit Portugal Deutschland und Portugal weiten Kooperation aus \/ Wanka: &#8222;Jungen Menschen eine berufliche Perspektive geben&#8220; Deutschland und Portugal wollen ihre Zusammenarbeit auf dem Gebiet der dualen Berufsausbildung verl\u00e4ngern. 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