{"id":8616,"date":"2015-06-10T07:55:08","date_gmt":"2015-06-10T05:55:08","guid":{"rendered":"http:\/\/www.frankensicht.de\/?p=8616"},"modified":"2015-06-10T07:55:08","modified_gmt":"2015-06-10T05:55:08","slug":"huml-wirbt-fuer-vereinbarkeit-von-familie-und-zahnmedizinberuf","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.frankensicht.de\/?p=8616","title":{"rendered":"Huml wirbt f\u00fcr Vereinbarkeit von Familie und Zahnmedizinberuf"},"content":{"rendered":"<p><span style=\"color: #ff0000;\">M\u00fcnchen:<\/span><\/p>\n<p>Huml wirbt f\u00fcr Vereinbarkeit von Familie und Zahnmedizinberuf &#8211; Bayerns Gesundheitsministerin: Thema gewinnt immer mehr an Bedeutung<\/p>\n<p>Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml wirbt f\u00fcr eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf auch in der Zahnmedizin. Huml betonte am Dienstag anl\u00e4sslich einer Veranstaltung der Kassenzahn\u00e4rztlichen Vereinigung Bayerns (KZVB) in M\u00fcnchen: &#8222;Dieses Thema gewinnt immer mehr an Bedeutung. Heute schon werden knapp 40 Prozent der Zahnarztpraxen in Deutschland von Frauen gef\u00fchrt. Die Zahl der Approbationen als Zahn\u00e4rztinnen liegt sogar bei 50 Prozent. Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist aber schon lange kein reines Frauenthema mehr. Auch immer mehr jungen M\u00e4nnern ist dies besonders wichtig. Ohne eine familienfreundliche Organisation wird eine fl\u00e4chendeckende Versorgung durch Zahnarztpraxen in Zukunft nicht mehr m\u00f6glich sein.&#8220;<\/p>\n<p>Die Ministerin f\u00fcgte hinzu: &#8222;Der Freistaat Bayern bem\u00fcht sich seit Langem auf verschiedenen Ebenen darum, dass es m\u00f6glich ist, als Arzt t\u00e4tig zu sein und gleichzeitig eine Familie zu gr\u00fcnden. So haben wir uns im Gesetzgebungsverfahren zum GKV-Versorgungsstrukturgesetz ma\u00dfgeblich daf\u00fcr eingesetzt, dass die Vereinbarkeit von Familie und Beruf auch f\u00fcr Zahn\u00e4rztinnen gest\u00e4rkt wird.&#8220;<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/?attachment_id=8621\" rel=\"attachment wp-att-8621\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-8621\" src=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/durchfahrtverboten-300x225.jpg\" alt=\"durchfahrtverboten\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/durchfahrtverboten-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/durchfahrtverboten.jpg 640w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Huml erl\u00e4uterte: &#8222;Ein Ziel war es, den individuellen Bed\u00fcrfnissen und Erfordernissen der Vertragszahn\u00e4rztinnen vor und nach der Geburt eines Kindes besser zu entsprechen. So wurde die M\u00f6glichkeit f\u00fcr Vertragszahn\u00e4rztinnen, sich im zeitlichen Zusammenhang mit der Entbindung vertreten zu lassen, auf zw\u00f6lf Monate verl\u00e4ngert. F\u00fcr die Erziehung von Kindern erhalten Vertragszahn\u00e4rztinnen nun die M\u00f6glichkeit, einen Entlastungsassistenten f\u00fcr bis zu 36 Monate zu besch\u00e4ftigen. Dieser Zeitraum muss nicht zusammenh\u00e4ngend genommen werden.&#8220;<\/p>\n<p>Die Ministerin unterstrich: &#8222;Weiterhin wird die Besch\u00e4ftigung eines Entlastungsassistenten f\u00fcr die Pflege von Angeh\u00f6rigen f\u00fcr bis zu sechs Monate er\u00f6ffnet. Die Kassenzahn\u00e4rztlichen Vereinigungen erhalten die M\u00f6glichkeit, den 36- bzw. 6-Monatszeitraum zu verl\u00e4ngern. Das ist eine gute Gelegenheit, zus\u00e4tzlich etwas f\u00fcr die Vereinbarkeit von Familie, Pflege und Beruf zu tun. Deshalb bin ich der Meinung, diese M\u00f6glichkeit sollte auch von allen genutzt werden.&#8220;<\/p>\n<p>Huml f\u00fcgte hinzu: &#8222;Eine weitere wichtige Ma\u00dfnahme zur St\u00e4rkung der Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist die Aufhebung der Residenzpflicht. Fr\u00fcher musste eine Vertragszahn\u00e4rztin oder ein Vertragszahnarzt den Wohnort so w\u00e4hlen, dass sie f\u00fcr die zahn\u00e4rztliche Versorgung der Versicherten an ihrem Vertragszahnarztsitz zur Verf\u00fcgung steht. Die Aufhebung der Residenzpflicht f\u00fchrt jetzt zu einer deutlich gr\u00f6\u00dferen Flexibilit\u00e4t.&#8220;<\/p>\n<p>Die Ministerin betonte: &#8222;So k\u00f6nnen andere Aspekte wie Kinderbetreuung, Schule und Arbeitsplatz des Partners zuk\u00fcnftig bei der Wohnortwahl besser ber\u00fccksichtigt werden. Ich kann die Zahn\u00e4rztinnen und auch Zahn\u00e4rzte nur ermuntern, diese M\u00f6glichkeiten zu nutzen, die das GKV-Versorgungsstrukturgesetz er\u00f6ffnet hat.&#8220;<\/p>\n<p>Quelle: stmgp.bayern.de<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>M\u00fcnchen: Huml wirbt f\u00fcr Vereinbarkeit von Familie und Zahnmedizinberuf &#8211; Bayerns Gesundheitsministerin: Thema gewinnt immer mehr an Bedeutung Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml wirbt f\u00fcr eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf auch in der Zahnmedizin. 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