{"id":8561,"date":"2015-06-01T07:48:30","date_gmt":"2015-06-01T05:48:30","guid":{"rendered":"http:\/\/www.frankensicht.de\/?p=8561"},"modified":"2015-06-02T10:53:09","modified_gmt":"2015-06-02T08:53:09","slug":"10-000-euro-belohnung-fuer-hinweise-zu-luchstoetungen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.frankensicht.de\/?p=8561","title":{"rendered":"10.000 Euro Belohnung f\u00fcr Hinweise zu Luchst\u00f6tungen"},"content":{"rendered":"<p><span style=\"color: #ff0000;\">M\u00fcnchen:<\/span><\/p>\n<p>Scharf: Wilderei im Bayerischen Wald nicht hinnehmbar \/ 10.000 Euro Belohnung f\u00fcr Hinweise zu Luchst\u00f6tungen<\/p>\n<p>Die illegale T\u00f6tung streng gesch\u00fctzter Arten muss konsequent verfolgt und bestraft werden. Das betonte die Bayerische Umweltministerin Ulrike Scharf heute in M\u00fcnchen: &#8222;Kriminelles Verhalten ist nicht hinnehmbar. Die speziellen Umst\u00e4nde machen die aktuelle Tat im Bayerischen Wald besonders absto\u00dfend. Die zust\u00e4ndigen Ermittlungsbeh\u00f6rden m\u00fcssen alles Notwendige unternehmen, um die Tat so schnell wie m\u00f6glich aufzukl\u00e4ren. Die Ermittler erhalten dabei durch die Naturschutzbeh\u00f6rden jede ben\u00f6tigte Unterst\u00fctzung.&#8220; In der Zeit vom 14. bis 17. Mai wurden im Bereich des Lamer Winkels (Lkr. Cham) insgesamt vier Vorderpfoten von Luchsen gefunden. Das Landesamt f\u00fcr Umwelt (LfU) hat unmittelbar Strafanzeige bei der Staatsanwaltschaft Regensburg wegen des Verdachts einer Umweltstraftat erstattet. Nach Auffassung des Umweltministeriums kommt hier auch der Tatbestand eines besonders schweren Falls einer Umweltstraftat in Betracht. Scharf: &#8222;Der wiederholte systematische Angriff auf die grenz\u00fcberschreitenden Artenschutzbem\u00fchungen im Bayerischen Wald ist nicht hinnehmbar. Das Umweltministerium setzt daher erstmals eine Belohnung in H\u00f6he von 10.000 Euro f\u00fcr sachdienliche Hinweise aus, die zur Ergreifung des oder der T\u00e4ter f\u00fchren. Wir hoffen, die Aufkl\u00e4rung dieser kriminellen Tat damit entscheidend voranzubringen. Gleichzeitig sollen die Aufwendungen von Staat und Verb\u00e4nden f\u00fcr das Luchsprojekt Bayern gesch\u00fctzt werden.&#8220; Die Tat stelle eine bewusste Herausforderung des Rechtsstaats dar. Hinweise nehmen die ermittelnde Polizeiinspektion Bad K\u00f6tzting oder jede andere Polizeidienststelle entgegen.<\/p>\n<p>Das Luchsprojekt Bayern wird vom Bund Naturschutz, dem Landesbund f\u00fcr Vogelschutz und der Wildland-Stiftung Bayern getragen. Ziel ist es, den tats\u00e4chlichen Luchsbestand im Bayerischen Wald m\u00f6glichst genau zu erfassen. Langfristig soll ein von allen beteiligten Interessengruppen getragenes Miteinander von Mensch und Luchs erreicht werden. Dabei spielt auch die vollst\u00e4ndige Entsch\u00e4digung von Nutztierrissen durch den Ausgleichsfonds Gro\u00dfe Beutegreifer eine wichtige Rolle. Seit rund zwei Jahren wurden die Arbeiten im Rahmen des grenz\u00fcberschreitenden Projekts TransLynx auf den Nationalpark \u0160umava ausgedehnt. Die ersten Luchse im Bayerischen Wald wurden bereits in den 1970er Jahren gesichtet.<\/p>\n<p>Quelle:stmuv.bayern.de<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>M\u00fcnchen: Scharf: Wilderei im Bayerischen Wald nicht hinnehmbar \/ 10.000 Euro Belohnung f\u00fcr Hinweise zu Luchst\u00f6tungen Die illegale T\u00f6tung streng gesch\u00fctzter Arten muss konsequent verfolgt und bestraft werden. Das betonte die Bayerische Umweltministerin Ulrike Scharf heute in M\u00fcnchen: &#8222;Kriminelles Verhalten ist nicht hinnehmbar. Die speziellen Umst\u00e4nde machen die aktuelle Tat im Bayerischen Wald besonders absto\u00dfend. 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